GeoDin® und GeoDin® Ground: wo was hingehört
GeoDin® Ground ist bewusst begrenzt. Es behandelt die Visualisierung und Interaktion des Geländes innerhalb von Civil 3D — nichts weiter. Der Rest des geotechnischen Workflows bleibt in GeoDin®, wo die Bericht-Engine, Vorlagen, die Skriptoberfläche und die Daten-Eingabe-UI angesiedelt sind.
Zu wissen, wo die Grenze verläuft, hilft Ihnen, die Frage „welches Tool verwende ich dafür?“ schnell zu beantworten.
Eine einfache Faustregel
Benutzen Sie GeoDin® für alles, was das geotechnische Datensatz selbst.
Benutzen Sie GeoDin® Ground für alles, was diesen Datensatz mit einem Civil 3D-Design.
Was in GeoDin® bleibt
Die folgenden sind nicht im Civil 3D-Plug-in verfügbar:
Berichterstellung — Bohrprofile, Profilschnitt-Berichte und PDF-Ausgabe in großen Mengen. Die Bericht-Engine und Vorlagen befinden sich in GeoDin®.
Normgerechte geologische Schraffur — GeoDin® unterstützt 11 internationale Schraffurstandards. Innerhalb von Civil 3D werden Bodeneinheiten nur über die Farben der Civil 3D-Ebenen kommuniziert. Für eine berichtegerechte, normkonforme Schraffur erstellen Sie den Profilschnitt in GeoDin®.
Python-Skripting — die in GeoDin® verfügbare Skriptoberfläche ist in GeoDin® Ground nicht verfügbar.
Dateneingabe und Bearbeitung der zugrunde liegenden Datensätze — fügen Sie Bohrungen, Proben und Testergebnisse in GeoDin® hinzu, bearbeiten oder reorganisieren Sie sie. Änderungen, die in Civil 3D an gezeichneten Bohrungen oder Volumenkörpern vorgenommen werden, bleiben in der Zeichnung und werden nicht zurückübertragen in die Datenbank.
Was in GeoDin® Ground bleibt
Verbinden der Civil 3D-Zeichnung mit einer GeoDin®-Datenbank.
Zeichnen von Bohrungen als 3D-Stäbe mit Metadaten und Ebenenbeschriftungen.
Interpolieren von Flächen und 3D-Volumenkörpern zwischen Bohrungen.
Erstellen virtueller Bohrprofile, um das Geländemodell zu verfeinern.
Öffnen angehängter Bohrungsdokumente aus Civil 3D.
Übergabe des kombinierten Design- + Geländemodells an BIM über IFC 4.3 (siehe BIM-Übergabe).
Warum die Grenze hier gezogen wird
Zwei Gründe:
Datenintegrität. Civil 3D-Zeichnungen lassen sich leicht versehentlich ändern. Die GeoDin®-Datenbank auf der Civil-3D-Seite als schreibgeschützt zu behandeln, schützt den geotechnischen Datensatz vor unbeabsichtigten Bearbeitungen.
Vermeidung von Duplikaten. Civil 3D verfügt bereits über leistungsstarke Werkzeuge zum Bearbeiten von Flächen, Berechnen von Volumina, Ausführen von Trassen und Erzeugen von Sektionen. GeoDin® Ground dupliziert diese absichtlich nicht — stattdessen wird das Geländemodell als native Civil 3D-Objektebereitgestellt, sodass die eigenen Werkzeuge von Civil 3D sofort damit arbeiten können.
Häufig gefragt: „Wo passiert das?“
Eine neue Bohrung zum Datensatz hinzufügen
GeoDin®
Einen Tippfehler im Bohrungsname korrigieren
GeoDin® (dann in Civil 3D neu laden)
Ein normgerechtes Bohrprofil zeichnen
GeoDin®
Einen rechtskonformen Profilschnitt mit Schraffur zeichnen
GeoDin®
Das Gelände unter einem Civil 3D-Design modellieren
GeoDin® Ground
Das Volumen jeder Bodeneinheit unter einem Straßenkorridor berechnen
GeoDin® Ground + Civil 3D-Werkzeuge
Ein Python-Skript gegen den geotechnischen Datensatz ausführen
GeoDin®
Eine Bohrung nach ArcGIS Online übertragen
ArcGIS for AutoCAD, zusammen mit GeoDin® Ground (siehe ArcGIS-Integration)
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