Übersetzungs-Stylesheets

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Systemvariablen

Zusätzlich zu den tatsächlichen Schlüsseln können in einem Wörterbuch spezielle Systemvariablen verwendet werden, um die Klartextübersetzung und grafische Konvertierung von Schlüsseln zu steuern. Die Systemvariablen beginnen mit dem Präfix $TR und können wie jeder andere Schlüssel bearbeitet oder eingegeben werden. Die Systemvariablen werden am Ende der Schlüsselliste angezeigt.

Die folgenden Variablen sind definiert:

$TRMINUS - steuert die Übersetzung des Minuszeichens (Standard: `zu´)

Beispiel-Kodierung: fS-mS wird übersetzt zu: Feinsand zu Mittelsand

Im obigen Beispiel wird das Zeichen ` verwendet, um nachfolgende Leerzeichen nach dem Wort `zu´ zu identifizieren. Das Zeichen selbst wird bei der Übersetzung nicht verwendet.

$TRCODE - steuert die Übersetzung nachfolgender Ziffern

Die Definition der Ziffer und der Art der Ziffer erfolgt durch Hinzufügen der gewünschten Ziffer und eines Buchstabens A, B, C, D, E, F zum Variablennamen $TRCODE.

Beispiel: Die Variablennamen $TRCODE1A, $TRCODE1B, $TRCODE1C bis $TRCODE5A, $TRCODE5B, $TRCODE5C sind für das Wörterbuch '(SSG) Petrography' definiert.

Die Definition der Variablennamen mit den Ziffern 1 bis 5 ermöglicht es, die Ziffern 1 bis 5 zu Schlüsseln hinzuzufügen, und steuert gleichzeitig die Sprachübersetzung.

fs1 - stark leicht feinsandig

fs2 - leicht feinsandig

fs3 - feinsandig

fs4 - stark feinsandig

fs5 - stark feinsandig

Die Unterscheidung der Variablennamen mit den Buchstaben A, B, C, D, E, F steuert die sprachliche Übersetzung von Mengen oder Anteilen. Welche Übersetzung verwendet wird, hängt von der Beschriftung des Schlüssels im Optionsfeld ab. Hier wird festgelegt, wie die Ziffer ausgewertet werden soll:

Ziffer als Menge

- die Variablen $TRCODE(Nr)A steuern die Übersetzung

Ziffer als Anteil (Variante 1)

- die Variablen $TRCODE(Nr)B steuern die Übersetzung

Ziffer als Anteil (Variante 2)

- die Variablen $TRCODE(Nein)C steuern die Übersetzung

Ziffer mit Menge

- die Variablen $TRCODE(Nr)D steuern die Übersetzung

Ziffer als Qualität

- die Variablen $TRCODE(Nr)E steuern die Übersetzung

Ziffer als Menge

- die Variablen $TRCODE(Nr)F steuern die Übersetzung

$TRNUMB - steuert die Auswertung von sekundären Komponenten für die Signaturbildung und das Hinzufügen von Sonderzeichen zu Schlüsseln in der Normübersetzung. Ein Variablenname ist für jede Ziffer reserviert (1 zu 5 im obigen Beispiel).

$TRNUMB1 zu $TRNUMB5

Die Spezifikation im Klartext von Variablenname steuert die Signaturerstellung (siehe auch Kapitel Signatursystem)

Die Spezifikation im Eingabefeld „Normtext“ kann Zeichen enthalten, die als Normtext (z. B. DIN) ausgegeben werden sollen, zur Erweiterung von Tasten mit Zahlenangabe.

Beispiel-Kodierung:

fs2 schwach feinsandig

Der Variablenname $TRNUMB2 enthält das Zeichen '

Wenn die Kodierung in DIN-Form (als eine der möglichen Normen) übersetzt wird, wird zunächst der Klartext für den Schlüssel fs bestimmt (in diesem Fall identisch mit dem Schlüssel =fs) und dann um das Zeichen '.' erweitert. Das Ergebnis der Übersetzung ist somit

fs'

Normen

Die GeoDin-Wörterbücher können verwaltet werden mehrsprachig und für mehrere Normen, d. h. für jeden Schlüssel eines Wörterbuchs

  1. die Klartextübersetzung des Schlüssels - mehrsprachig

  2. die Signaturintensität, der Signaturtyp und der Normtext - mehrere Normen

gespeichert werden.

Übersetzungen der Schlüssel können in den Langtexten über . eingegeben werden. Diese werden dann je nach eingestellter UI-Sprache in der Oberfläche und in Grafiken verwendet.

Verschiedene Signaturen oder Ähnliches können in einem Wörterbuch mithilfe zusätzlicher Normen verwaltet werden.

Der Anzeigetyp und/oder der Übersetzungstyp können für die grafische Darstellung der Bohrspalten, Ausbaupläne, Variabler Text-Elemente usw. selektiert werden. Dies ermöglicht es beispielsweise, eine Bohrspalte, die mit den DIN-Abkürzungen eingegeben wurde, sowohl mit Niederländisch Beschriftung als auch mit den entsprechenden Signaturen der NEN-Norm darzustellen.

Die Mehrsprachigkeit der GeoDin Wörterbücher kann jedoch auch für unterschiedliche Interpretationen ein und desselben Schlüssels verwendete werden. Für diese Zwecke können beispielsweise die „Sprachen“ USER1 bis USER4 benutzte werden, um unterschiedliche Signaturen oder Klartexte unter Beibehaltung der Originale zu definieren.

Jedes Wörterbuch hat zunächst ein vordefinierte Norm das nicht geändert werden kann. Wenn ein Wörterbuch geöffnet wird, wird die Norm als erste Spalte im Gitter angezeigt, gefolgt von allen anderen vorhandenen Normen.

Um eine neue Norm hinzuzufügen, benutzen Sie die Sprache / Norm Schalter in der Oben Werkzeugleiste. Um die Norm hinzuzufügen, klicken Sie auf das Symbol Sprache / Norm hinzufügen und wählen Sie die gewünschte Norm im sich öffnenden Dialog aus und schließen Sie den Dialog durch Klicken auf <OK>.

Die Rückübersetzungen für die jeweiligen Schlüssel in den verschiedenen Sprachen können direkt in die Klartextspalten eingegeben werden. Die gewünschte Signatur kann für den Schlüssel auch Individuell für jede Norm festgelegt werden. Die hierfür verwendete Signaturtabelle ist die für die Norm eingestellte Signaturtabelle.

Den Normen sind die folgenden Signaturtabellen zugeordnet:

Norm Signaturtabelle

DIN (deutsch) DIN4023

FRE (französisch) INTFRE

NEN (niederländisch) NENNORM

UIS (deutsch) UISNORM

ÖNORM (österreichisch) OENORM

INT (englisch) INTENG

BENUTZER 1 USERSGN1

BENUTZER 2 USERSGN2

BENUTZER 3 USERSGN3

BENUTZER 4 USERSGN4

Hinweis: Die Installation des GeoDin-Systems enthält nicht alle oben aufgeführten Signaturtabellen, da es beispielsweise keine Standardvorgaben für die Tabellen USERSGN1 bis USERSGN4 gibt. Wenn dies der Fall ist, erscheint die Fehlermeldung „Datei ...GeoDin\SYSLIB\USERSGN1.SGN existiert nicht“, wenn die entsprechende Norm selektiert wird. Um beispielsweise eine Signaturtabelle USERSGN1.SGN zu Erstellen, kopieren Sie eine der Dateien im Quelle-Verzeichnis, z. B. die Datei DIN4023.SGA, auf den Namen USERSGN1.SGA. Die Signaturtabelle erscheint jetzt im Objekt-Manager unterhalb der Signaturen und kann mit dem „Bearbeiten“ Verfahren geöffnet werden. Wählen Sie den Erstellen Schalter. Die Datei USERSGN1.SGN wird erstellt.

Beispiel:

Für den Schlüssel *M (Metamorphit) im Wörterbuch „(SSG) Petrographie“ wurde die Übersetzung „METAMORPHIC ROCK“ für die Sprache „Englisch“ eingegeben. Zusätzlich wurde die entsprechende Signatur aus der Signaturtabelle INTENG eingetragen:

Beispielsweise stehen die folgenden Optionen für die grafische und textliche Darstellung zur Verfügbar.

Abb. 1 - Darstellung der Signatur und des Textes gemäß DIN

Abb. 2 - Darstellung der Signatur gemäß DIN, Beschriftung in Englisch

Abb. 3 - Darstellung der Signatur gemäß British Standards, Beschriftung in Englisch

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