Ausbauplan-Diagramme
Ausbauplan-Diagramme
Parameterliste
Für die Berechnung definierte Parameter werden für die Diagramme Piper, Durow, Formatio, Pie, Balken erwartet. Da ein Parametername für einen Stoff in einer Datenbank geändert werden kann, ist es möglich, die voreingestellte Zuordnung in der Parameterliste anzupassen. Doppelklicken Sie auf den anzupassenden Parameter und wählen Sie seinen Eintrag in der Ansicht der Objekteigenschaften aus.
Messwertgrafik
Das Grafikelemente Messwertgrafik wird verwendet, um Zeitreihenserien, XY-Diagramme, Dreiecksdiagramme und hydrochemische Sonderdiagramme anzuzeigen. Es kann beliebig oft in einen Objektrahmen eingefügt werden.
Der Elementname
Der Elementname wird hauptsächlich verwendet, um die Grafikelemente eines GeoDin-Diagramms in der Baumansicht der Grafikelemente besser zu identifizieren. Durch die Verwendung aussagekräftiger Namen für Grafikelemente kann ein komplexes Diagramm sehr übersichtlich gestaltet werden. Für einige Grafikelemente kann ein zugehöriges Element eingegeben werden. Auch hier wird der Elementname verwendet.
Anzeige der Zeichnungsebene, auf der das Grafikelement platziert ist. Mit dem Symbol In andere Zeichnungsebene kann das Grafikelement in eine andere Zeichnungsebene verschoben werden. Weitere Informationen zu Zeichnungsebenen finden Sie im Kapitel Zeichnungsebenen.
Anordnung im Vorder- oder Hintergrund Sich überlappende Grafikelemente werden in der Reihenfolge ihrer Einfügung in das Diagramm angezeigt. Diese Reihenfolge kann mit den Symbolen In den Vordergrund UND In den Hintergrundgeändert werden. Wenn das Grafikelement Teil einer Gruppe ist, wird die Anordnung nur innerhalb der Gruppe geändert, die anderen Elemente des Diagramms bleiben jedoch unverändert. Falls erforderlich, muss der Gruppenrahmen in den Vorder- oder Hintergrund verschoben werden, um eine Änderung der Anordnung der gruppierten Elemente relativ zum Rest des Diagramms zu erhalten.
Piper-Diagramm
Das Piper-Diagramm nach PIPER (1944) ist eines der gebräuchlichsten Methoden zur Darstellung hydrogeochemischer Analysen.
In zwei Dreistoffdiagrammen wird das Verhältnis der molaren Äquivalentkonzentration der Anionen und Kationen und in einem kombinierten Rhombusdiagramm das Verhältnis zwischen (Na+K)/(Ca+Mg+Fe) und (HCO3+CO3)/(SO4+Cl+NO3) dargestellt.
Die Klassifikation nach dem Piper-Diagramm basiert im Gegensatz zum Verfahren nach Valjaschko auf den vorherrschenden Lösungsinhalt(e), den Hauptionen.
Um eine Analyse in einem Piper-Diagramm darzustellen, müssen die Hauptbestandteile analysiert sein (Ca, Mg, Na, K, HCO3+CO3, SO4, Cl), daher kann ein nicht analysierter Bestandteil mithilfe der Ionenbilanz berechnet werden. Nitrat wird, wenn analysiert, dem Sulfat hinzugefügt, Eisen dem Calcium.
Die Berechnung/Schätzung über die Ionenbilanz ist standardmäßig eingeschaltet.
Um die ursprünglichen molaren Äquivalentkonzentrationen ohne Ionenbilanz darzustellen, kann diese Option ausgeschaltet werden.
GeoDin interpretiert alle Sonderwerte (-99, -88 usw.) als 0 und alle anderen negativen Werte (unter der Nachweisgrenze) als Absolutwerte.
Wenn die Parameter Fe oder NO3 in der Parameterdefinition als Leer definiert sind, werden sie auch aus der Diagramm-Beschriftung entfernt.
Ausbauplan
Unter Verwendung des Grafikelements Ausbauplan können Ausbaupläne nach DIN 4021 einschließlich der Beschriftungen mit Tiefe, Signatur- und Verrohrungselementen erstellt werden.
Der Ausbauplan wird automatisch in mehrere Seiten aufgeteilt, wenn der eingestellte Maßstab dies erfordert. In diesem Fall sind die Seitensymbole in der oberen Symbolleiste verfügbar, um zur Folgende oder Voriges Blatt zu wechseln.
Das Element Ausbauplan kann innerhalb des Objektrahmens verschoben und skaliert werden. Alle anderen Grafikelemente werden automatisch an die neue Position angepasst. Außerdem ist es möglich, das Grafikelement Ausbauplan mehrfach in den Objektrahmen einzufügen. Dies ermöglicht das Zeichnen des Ausbauplans eines Objekts in mehreren Darstellungmodus oder Übersetzungen.
Der Elementname
Der Elementname wird hauptsächlich verwendet, um die Grafikelemente eines GeoDin-Diagramms in der Baumansicht der Grafikelemente besser zu identifizieren. Durch die Verwendung aussagekräftiger Namen für Grafikelemente kann ein komplexes Diagramm sehr übersichtlich gestaltet werden. Für einige Grafikelemente kann ein zugehöriges Element eingegeben werden. Auch hier wird der Elementname verwendet.
Anzeige der Zeichnungsebene, auf der das Grafikelement platziert ist. Mit dem Symbol In andere Zeichnungsebene kann das Grafikelement in eine andere Zeichnungsebene verschoben werden. Weitere Informationen zu Zeichnungsebenen finden Sie im Kapitel Zeichnungsebenen.
Anordnung im Vorder- oder Hintergrund Sich überlappende Grafikelemente werden in der Reihenfolge ihrer Einfügung in das Diagramm angezeigt. Diese Reihenfolge kann mit den Symbolen In den Vordergrund UND In den Hintergrundgeändert werden. Wenn das Grafikelement Teil einer Gruppe ist, wird die Anordnung nur innerhalb der Gruppe geändert, die anderen Elemente des Diagramms bleiben jedoch unverändert. Falls erforderlich, muss der Gruppenrahmen in den Vorder- oder Hintergrund verschoben werden, um eine Änderung der Anordnung der gruppierten Elemente relativ zum Rest des Diagramms zu erhalten.
Datenquelle
Wenn ein GeoDin-Objekt mehrere (versionierte) Ausbaupläne hat, ist hier die Auswahl der anzuzeigenden Ausbauplan-Version möglich.
Grafikeinstellungen
Wählen Sie im Dropdown-Menü den Modus (Landesnorm) für die grafische Darstellung des Ausbauplans "Darstellungmodus". Üblicherweise ist die Einstellung 'Automatisch'.
Weitere Optionen für die grafische Darstellung:
farbig zeichnen
Wählen Sie aus, ob die Grafik in Schwarz/Weiß oder in Farbe angezeigt werden soll.
Bohrlochverrohrung/Piezometer zeichnen
Wählen Sie aus, ob die Auskleidungsdicke der Bohrlochverrohrungs-/Piezometerelemente maßstäblich gezeichnet werden soll (vorausgesetzt, die Auskleidungsdicke ist in den Ausbaudaten erfasst).
Bohrloch zeichnen
Bei ausgeschalteter Option werden der Rahmen des Bohrlochs einschließlich der Füllmuster aus der Ansicht entfernt.
Sondereinbauten zeichnen
Bei ausgeschalteter Option werden die Elemente der Sondereinbauten aus der Ansicht entfernt.
Linienart aus Wörterbuch
Wenn diese Option ausgeschaltet ist, wird die Linienarten aus der Linieneinstellung der Grafik übernommen.
Wenn diese Option eingeschaltet ist, wird sie aus dem Feld BLCODE im zugewiesenen Wörterbuch der Bohrtabelle übernommen.
Verfüllung zeichnen
Wenn diese Option ausgeschaltet ist, werden die Rahmen des Bohrlochs einschließlich der Signaturen der Verfüllungen aus der Anzeige weggelassen.
Linienstärke des Füllmusters
Wählen Sie die Linienstärke der dargestellten Füllmuster aus (nur Ausdruck).
Wandstärke zeichnen
Geben Sie an, ob die Wandstärke der Rohrelemente/Sondereinbauten maßstäblich gezeichnet werden soll (vorausgesetzt, die Wandstärke wurde in den Ausbaudaten erfasst).
Bohrloch
Wählen Sie aus, ob die gewählten Ausbauplan-Elemente beschriftet werden sollen und welche Beschriftungsanweisung dafür verwendet werden soll.
Bei eingeschalteter Option -Norm- werden die Elemente mit einem vordefinierten Standardtext beschriftet. Wenn Sie die Option -Benutzer- wählen, kann die Beschriftungsanweisung im Textfeld eingegeben oder mithilfe des Symbols erstellt werden Aufbauen.
Die Erstellung von Beschriftungsanweisungen wird ausführlich im Kapitel beschrieben Beschriftungsanweisung.
Text-Anstriche zum Element können wahlweise automatisch am Elementrand oder zentriert ausgewählt werden.
Verfüllung
Wählen Sie aus, ob die gewählten Ausbauplan-Elemente beschriftet werden sollen und welche Beschriftungsanweisung dafür verwendet werden soll.
Bei eingeschalteter Option -Norm- werden die Elemente mit einem vordefinierten Standardtext beschriftet. Wenn Sie die Option -Benutzer- wählen, kann die Beschriftungsanweisung im Textfeld eingegeben oder mithilfe des Symbols erstellt werden Aufbauen.
Die Erstellung von Beschriftungsanweisungen wird ausführlich im Kapitel beschrieben Beschriftungsanweisung.
Text-Anstriche zum Element können wahlweise automatisch am Elementrand oder zentriert ausgewählt werden.
Sondereinbauten
Wählen Sie aus, ob die gewählten Ausbauplan-Elemente beschriftet werden sollen und welche Beschriftungsanweisung dafür verwendet werden soll.
Bei eingeschalteter Option -Norm- werden die Elemente mit einem vordefinierten Standardtext beschriftet. Wenn Sie die Option -Benutzer- wählen, kann die Beschriftungsanweisung im Textfeld eingegeben oder mithilfe des Symbols erstellt werden Aufbauen.
Die Erstellung von Beschriftungsanweisungen wird ausführlich im Kapitel beschrieben Beschriftungsanweisung.
Text-Anstriche zum Element können wahlweise automatisch am Elementrand oder zentriert ausgewählt werden.
Filterangaben
Wählen Sie aus, ob die gewählten Ausbauplan-Elemente beschriftet werden sollen und welche Beschriftungsanweisung dafür verwendet werden soll.
Bei eingeschalteter Option -Norm- werden die Elemente mit einem vordefinierten Standardtext beschriftet. Wenn Sie die Option -Benutzer- wählen, kann die Beschriftungsanweisung im Textfeld eingegeben oder mithilfe des Symbols erstellt werden Aufbauen.
Die Erstellung von Beschriftungsanweisungen wird ausführlich im Kapitel beschrieben Beschriftungsanweisung.
Text-Anstriche zum Element können wahlweise automatisch am Elementrand oder zentriert ausgewählt werden.
Rohrtouren
Beim Auswählen der Option -Automatische Abstände der Rohrtouren- werden diese automatisch im Ausbauplan platziert. Für die Rohrtouren 1 bis 9 kann auch eine freie horizontale Position in der Ansicht gewählt werden.
Siehe auch Rohrtour.
Rohrtour
Auswählen, ob die jeweilige Rohrtour gezeichnet werden soll.
Zusätzlich kann der Abstand der Rohrtour vom Mittelpunkt der Achse des Ausbauplans angepasst werden. Bei einem negativen Abstand wird die Rohrtourenserie Links von der Mittelpunkt-Achse dargestellt, bei einem positiven Abstand Rechtes von der Mittelpunkt-Achse.
Hinweis: Diese Einstellung wird nur wirksam, Wenn die Option -Automatische Abstände der Rohrtouren- im Zweig Rohrtouren Ausgeschaltet ist.
Siehe auch Rohrtouren.
Komplexe Grafikelemente
Die zweite Werkzeugleiste enthält Komplexe Grafikelemente. Hier finden Sie Werkzeuge für Bohrlochprotokolle, Ausbauplan, Bohrlochmessungen, Sondierungen usw.
Detaillierte Beschreibungen der einzelnen Grafikelemente sind in den untergeordneten Kapiteln Verfügbar:
Allgemeine Informationen zum Hinzufügen und Bearbeiten von Grafikelemente finden Sie in Kapitel:
Der Objektrahmen ist eine Grundlage für geologische/geotechnische grafische Zeichenelemente, wobei es einen Unterschied zwischen einem Objektrahmen und einem (Multi-)Objektrahmen gibt. Vor dem Hinzufügen Komplexe Grafikelemente muss einer dieser Rahmen gezeichnet und selektiert werden.
Die Methode zum Erstellen von Diagrammen mit Komplexe Grafikelemente kann in den folgenden Schritten strukturiert werden.
1. Zeichnen des Objektrahmens
Mit dem Werkzeug wird ein Objektrahmen gezeichnet. Der Rahmen sollte groß genug sein, um alle Grafikelemente aufzunehmen. Der selektiert Rahmen wird durch 4 graue Quadrate und 4 graue Seitenlinien dargestellt. Wenn nicht selektiert, wird der Rahmen durch 4 graue Winkel dargestellt. Die Auswahl des Objektrahmens als aktives Grafikelement erfolgt mit der Maus im Randbereich des Rahmens oder mit der Strg Taste an einer beliebigen Stelle innerhalb des Rahmens gedrückt.
2. Hinzufügen eines Elements innerhalb des Objektrahmens
Um ein geologisches Grafikelement innerhalb des Objektrahmens zu zeichnen, wählen Sie den Objektrahmen und dann das gewählte Werkzeug aus der Symbolleiste aus. Das Grafikelement kann nur innerhalb des Objektrahmens gezeichnet, platziert und skaliert werden. Nach dem Einfügen werden die Grafikelemente als blaue gestrichelte Markierungen dargestellt und zeigen den Leer, der für die Darstellung der Bohrlochdaten benötigt wird. Das Bearbeiten der geologischen Grafikelemente entspricht dem Bearbeiten der elementaren Grafikelemente.
3. Definieren des hervorgehobenen Objekts oder Objekte bei
Datenquelle
oder
Datenquelle
Skalenteilung
Wählen Sie hier den Abstand der Hauptteilungen für die Tiefenachse sowie die gewählte Anzahl von Hilfsteilungen.
Diagrammdesign
Im Zweig Diagrammdesign können dem Diagramm beliebige Flächen, Texte und Symbole hinzugefügt werden. Anders als beim Zeichnen einzelner Flächen, Texte oder Symbole mit den Norm-Werkzeugen sind die erstellt Elemente hier fester Bestandteil des Diagramms, das heißt, sie werden automatisch verschoben und skaliert und bieten zusätzlich Spezialfunktionen, zum Beispiel für die automatische Beschriftungen mit Legende-Texten.
Sie fügen ein einzelnes Fläche, Text oder Symbol in den jeweiligen Zweigen der Objekteigenschaften.
Wenn Flächen, Texte ODER Symbole vorhanden sind, kann ihre Anzeige mit der entsprechenden Option ein- und ausgeblendet werden. Sie müssen die Flächen oder den Text nicht Entfernen, Wenn Sie sie vorübergehend nicht anzeigen möchten.
Filterstrecken darstellen
Wenn ein vorhandener Ausbauplan zu einem Grundwasser-Messort hinzugefügt wird, kann diese verwendete Option dazu genutzt werden, die Darstellung von der Filter-Länge im Bohrloch-Profilschnitt hinzuzufügen.
Horizontalmaßstab
Benutzen Sie die Layout-Schnelleinstellungen
Auswählen Sie hier einen Horizontalmaßstab für die Präsentation von dem Ausbauplan.
Voraussetzungen im Das Layout
Das Layout muss mindestens einen Grafikelemente enthalten Ausbauplan.
Ergebnisse in Das Layout
Alle gut gestalteten Bereiche des Das Layout übernehmen das Horizontalmaßstab.
Referenz: Füllfarbe und Transparenz
Farbe / Transparenz
Steuert die Füllfarbe und Transparenz von Flächenfüllungen in Ausbauplan-Diagrammen:
Standardfarbe — Die Hintergundfarbe für ein Füllmuster wird standardmäßig aus der Füllmuster-Tabelle übernommen.
Benutzerdefiniert — Wählen Sie diese Option aus, um die Standardeinstellung zu überschreiben und eine benutzerdefinierte Farbe für die Flächenfüllung auszuwählen.
Transparente Signatur — Ermöglicht das Überlagern gefüllter Flächen mit einem transparenten Füllmuster, sodass darunterliegende Elemente sichtbar bleiben. Hinweis: Nicht alle Druckausgabegeräte unterstützen Transparenz.
Linienmächtigkeit — Nur für Vektor-Füllmuster anpassbar; wirkt sich nur auf die Druckausgabe aus. Eine Änderung dieser Einstellung hat auf dem Bildschirm keine sichtbare Auswirkung.
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