Verbinden zu einer Datenbank

Verbinden zu einer Datenbank

Datenbanken

GeoDin-Daten werden in Datenbanken gespeichert, die beliebig viele GeoDin-Projekte enthalten können – der einzige Grenzwert ist Ihr Speicherplatz. Auf Datenbanken wird mithilfe eines spezialisierten Datenbanktreibers (OLE-DB-Provider) zugegriffen. Dieser Treiber ist in Ihrem Betriebssystem enthalten oder wird mit Ihrer Datenbank bereitgestellt. Datenbankverbindungen werden in der GeoDin-Benutzeroberfläche erstellt, konfiguriert oder gelöscht.

Je nachdem, wie die Daten gespeichert und verwaltet werden, unterscheidet GeoDin zwischen den folgenden Datenbanktypen:

Desktop-Datenbanken GeoDin-Daten werden in einem benutzerdefinierten physischen Datenbank-Papierformat wie Microsoft-Access (MDB) gespeichert. Um eine Desktop-Datenbank zu verwendete, benötigen Sie eine Datenbankverbindung. Dies kann direkt in GeoDin erfolgen. Beliebig Programm, das das Datenbank-Papierformat unterstützt, kann zur Anzeige oder Bearbeitung der Daten verwendete werden. Die Datenbank-Ausführungsoperation werden auf dem Auftraggeber-PC durchgeführt.

Auftraggeber/Server-Datenbanken Daten werden in einer Datenbank auf einem Datenbankserver gespeichert, z. B. Oracle, SQL-Server usw. Zusätzlich zu einem Datenbank-Treiber und einer Datenbankverbindung wird Auftraggeber-Software für die jeweilige Datenbank benötigt. Ein Datenbankadministrator muss die Benutzer-Identifikation auf dem Datenbankserver einrichten, die beim Öffnen der Datenbank erscheint (Anmeldung). Die Datenbankfunktionen werden auf dem Datenbankserver implementiert, wodurch die Rechenlast auf dem Auftraggeber-PC bzw. den Auftraggeber-PCs verringert wird. Auftraggeber-/Server-Datenbanken können verwendet werden Von GeoDinProfessional weiter. Das GeoDin-System enthält Funktionen zum Kopieren oder zum Daten transferieren zwischen Datenbank Typen. Daher ist es möglich, das Datenbank Papierformat eines Projekts zu Ändern, nachdem es erstellt wurde.

Hierarchie und allgemeine Regeln

GeoDin-Datenbanken können auf zwei unterschiedlichen Ebenen definiert werden.

Systemdatenbanken

werden in einem zentralen Objekt definiert, der GeoDin.INI-Datei. Dies kann eine schreibgeschützte Datei in einem Netzwerk sein und vom Systemadministrator verwaltet werden (siehe Konfiguration). Alle Datenbankeinstellungen in dieser Datei überschreiben alle anderen Datenbankdefinitionen mit demselben Namen. Diese Datenbanken sind für alle Benutzer verfügbar, die GeoDin aus diesem Objekt starten.

Benutzerdatenbanken

werden lokal mithilfe des Verfahrens erstellt oder definiert "Datenbankverbindung erstellen". Die Einstellungen werden auf dem PC des Benutzers gespeichert und sind für den Benutzer verfügbar, der sie erstellt hat.

Name der Datenbankverbindung

Verschiedene Benutzer Datenbanken können keine identischen Namen haben. Eine Datenbankverbindung, die als Systemdatenbank definiert ist, wird einer Benutzerdefiniert-Datenbank vorgezogen

Datenbankverbindung erstellen

Das Verfahren "Datenbankverbindung erstellen" ist unter der Verfügbar Datenbanken Registerkarte im GeoDin Objektmanager (GOM):

Beim Starten des Verfahrens können Sie dann wählen, ob Sie eine Access-Datenbank verwenden oder eine Verbindung zu einem Datenbankserver erstellen möchten (mit GeoDin Auftraggeber/Server Modul).

Seit GeoDin 9 werden Datenbankverbindungen nicht mehr mit OLE-DB erstellt, sondern ausschließlich mit FireDAC.

FireDAC hat drei wesentliche Vorteile gegenüber OLE-DB:

  1. Die Verbindung ermöglicht einen schnelleren Zugriff (besonders bemerkbar bei Auftraggeber/Server-Datenbanken).

  2. Ein komplizierter Konfigurationsprozess ist nicht notwendig (was bei ODBC-Verbindungen der Fall ist).

  3. Die Korrelation von DLL_-Namen von Feldartdeskriptoren für Auftraggeber/Server-Datenbanken in der GeoDin.inin ist nicht notwendig.

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

http://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Connectivity_(FireDAC)

Die Erstellung von Datenbankverbindungen zu Access-Datenbanken wird in Kapitel beschrieben: MS Access

Die Erstellung von Datenbankverbindungen zu Auftraggeber/Server-Datenbanken wird in folgendem Kapitel beschrieben: Auftraggeber/Server

Datenbankverbindung bearbeiten

Wenn das Datenbanksymbol einer Datenbankverbindung im GeoDin-Objektmanager (GOM) selektiert ist, ist das Verfahren "Datenbankverbindung bearbeiten" verfügbar (Hinweis: Die Datenbank muss geschlossen sein).

Das Bearbeiten einer Datenbankverbindung ist dasselbe wie das Erstellen einer neuen Verbindung, mit der Ausnahme, dass die aktuell verwendete Verbindung ersetzt wird. Beide, sowohl der Name der Verbindung als auch die Access-Datei oder die Auftraggeber/Server-Datenbank, können geändert werden.

Die Einstellungen für Access-Datenbanken sind im Kapitel beschrieben:

MS Access

Die Einstellungen für Auftraggeber/Server-Datenbanken sind im Kapitel beschrieben:

Auftraggeber/Server

Datenbankverbindung löschen

Eine vorhandene Datenbankverbindung kann im GeoDin-Objektmanager mit dem Verfahren gelöscht werden "Datenbankverbindung löschen" (Hinweis: Die Datenbank muss geschlossen sein und es muss sich um eine Benutzerdefiniert Datenbank handeln; Systemdatenbanken können nur Am Systemdatenbanken).

Bestätigen mit OK löscht die Datenbankverbindung im GeoDin Objektmanager. Dies löscht die Verbindung, aber nicht die Daten, außer in den folgenden unten beschriebenen Ausnahmen.

Für eine MS Access-Datenbank besteht auch die Option, die *.accdb-Datei der Access-Datenbank zu löschen.

Warnung: Wenn diese Option gewählt wird, dann wird die *.accdb-Datei OHNE Beliebig Möglichkeit von Wiederherstellung gelöscht. Benutzen Sie diese Option vorsichtig und NUR wenn Sie sicher sind, dass Sie die Datenbank nicht benötigen.

Auftraggeber/Server

In der geeigneten Umgebung und insbesondere für die Arbeit mit einer hoch Menge von Daten ist die Benutzung von einem Datenbankserver sinnvoll. GeoDin unterstützt Datenbankverbindungen via OLE-DB UND FireDAC. Während OLE-DB seit GeoDin 3.0 unterstützt wird, ist FireDAC eine neue hochleistungsfähige Datenzugriffsbibliothek für die Verwendung ab GeoDin 8, verfügbar für Kunden mit einem „Software Aktualisieren Service Contract“. Die Leistung des Datenzugriffs mit FireDAC ist viel schneller als mit OLE-DB, insbesondere bei der Verwendung von Oracle-Server, MySQL Server und PostgreSQL-Datenbanken.

Außerdem werden einige Datenbankfunktionen nur von FireDAC und nicht von OLE-DB unterstützt fehlen (z. B. die Oracle-Datenfelder CLOB und BLOB). FireDAC unterstützt auch verfügbar für die schnelle Eingabe, Bearbeitung und Löschung von Datensätzen.

Hinweis: Auftraggeber/Server-Datenbanken können nur mit dem **GeoDin Auftraggeber/Server-Modul verbunden werden!

Beim Erstellen einer Datenbankverbindung erstellen Sie im Wesentlichen eine Verbindungszeichenfolge für die Datenbank

Datenbankname

Geben Sie zuerst einen Namen für die Datenbankverbindung ein. Dies muss nicht der tatsächliche Datenbank(Datei)name sein - es ist einfach das, was Sie in der GeoDin-Benutzeroberfläche sehen werden.

Treiber

Wählen Sie die Art der Verbindung oder des Treibers.

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Verbindungszeichenfolge zu erstellen

Entweder geben Sie sie in das vorgesehene Feld ein

oder

mit dem Symbol Verbindungszeichenfolge erstellen was in mehreren Schritten erfolgt.

Verbindungszeichenfolge erstellenFireDAC1. Schritt: Anbieter

Im erster Schritt wird der Datenbank-Anbieter ausgewählt. Der Dialog zeigt alle Anbieter, die im System Verfügbar sind. Wenn ein datenbankspezifischer OLE DB-Anbieter Verfügbar ist (zum Beispiel für SQL Server oder oracle), sollte er gegenüber anderen Möglichkeiten bevorzugt werden.

2. Schritt:

Jetzt geben Sie die Datenbankadresse (Datenbank), den Benutzernamen (Benutzer_Name) und das Passwort (Passwort).

Auf weiteren Tabs des Dialogs können allgemeine Einstellungen der Datenbank vorgenommen werden ("Optionen"), Informationen zur Datenbankverbindung hinzugefügt werden ("Info") oder ein SQLScript ausgeführt werden ("SQL Sript").

Nachdem diese Einträge vorgenommen wurden, ist die Verbindungszeichenfolge in GeoDin verfügbar und kann mit Datenbankverbindung testen.

Alternativ kann eine .UDL-Datei zur Speicherung von Informationen auf einer Datenbankverbindung verwendet werden. Dazu erstellen Sie eine leere Textdatei mit dieser Erweiterung. Durch Doppelklicken auf die Datei im Windows-Explorer wird das Fenster für allgemeine Einstellungen automatisch geöffnet. Nach dem Vornehmen der notwendigen Einträge und dem Speichern der neuen UDL-Datei kann sie für Datenbankverbindungen verwendet und in GeoDin mit demselben Verfahren getestet werden.

Systemdatenbank

Informationen auf Systemdatenbanken werden im Kapitel beschrieben Systemdatenbanken.

MS Access

Der einfachste Weg, mit Datenbanken zu arbeiten, ist die Verwendung einer MS Access-Datenbank, indem direkt in GeoDin eine Verbindung erstellt wird. Hier kann eine vorhandene Datenbank (*.accdb) verwendet werden oder eine neue erstellt werden.

Treiber

Benutzen Sie in GeoDin 8.x - 9.0 MS-Access-Treiber in 32 Bit erforderlich. Von GeoDin 9.5 an in 64 Bit.

Wenn Sie Microsoft Office installiert haben, sind die entsprechenden Treiber bereits enthalten, abhängig davon, ob Sie die 32-Bit- oder 64-Bit-Version von MS-Office installiert haben. Wenn Treiber fehlen, informiert Sie GeoDin und verweist Sie zu den entsprechenden Microsoft-Downloads.

https://www.microsoft.com/en-US/download/details.aspx?id=54920

Benutzen Sie eine vorhandene Access-Datenbank

Verwenden Sie Drag-and-Drop, damit eine vorhandene Access-Datenbank aus einem Windows-Explorer-Fenster in den GeoDin-Objektmanager gezogen werden kann. Wählen Sie dazu die Datenbank mit einem einzelnen Mausklick aus und ziehen Sie das Symbol in der GeoDin-Struktur während des Gedrückthaltens der Maustaste zur Datenbank-Zweigstelle. Lassen Sie dort die Maustaste los.

Der Dateiname wird als Name von der Datenbankverbindung verwendete.

Mit der "Datenbankverbindung erstellen" Methode können Sie auch die Datenbankverbindung einrichten:

Geben Sie der neuen Datenbankverbindung einen Namen und wählen Sie die entsprechende *.accdb-Datei über den Schalter mit dem Verzeichnissymbol aus.

Ältere Datenbankdateien im *.mdb-Papierformat können mit MS-Access in *.accdb konvertiert werden.

Neue Access-Datenbank erstellen

Die zweite Option besteht darin, eine neue Datenbank zu erstellen. Aktivieren Sie dazu die Option -Datenbank neu erstellen-. Durch Drücken des Schalters unten mit dem Symbol Neue Datenbankdatei bestimmen Sie den Namen und den Speicherort der Datenbankdatei.

Datenbank öffnen im schreibgeschützten Modus

Um eine schreibgeschützte Access-Datenbankverbindung herzustellen, kann die Verbindungszeichenfolge durch den Parameter "ReadOnly=Wahr" erweitert werden.

GeoDin erkennt diese Einstellung und blendet automatisch alle Methoden zum Ändern der Daten in dieser Datenbank aus. Zum Beispiel können neue Projekte nicht erstellt werden, Daten können nicht bearbeitet werden und neue Abfragen können nicht erstellt werden.

Konfigurationsdatei

Seit GeoDin 9.0 werden Datenbankinformationen aus GeoDin.ini nicht mehr unterstützt. Diese sind jetzt bequem in der Oberfläche auf der Systemseite unter Alle verfügbar Systemdatenbanken.

Reihenfolge der Verbindungssymbole

Für den Zugriff auf eine MS Access-Datenbank verwendet GeoDin intern die Reihenfolge der Verbindungssymbole:

DriverID=MSAcc;Datenbank= [Dateiname] für eine FireDAC-Verbindung, wobei [Dateiname] den vollständigen Pfad und Namen der *.accdb-Datei enthalten muss.

Beispiel: DriverID=MSAcc;Datenbank=C:\GeoDinDATEN\GeoDinDemoDB.accdb

Konfiguration

Anzeige von Datenbankverbindungen im GeoDin-Objektmanager

Die Standardeinstellung für den GeoDin Objektmanager zeigt:

  1. Datenbankverbindungen, die auf der Systemseite als Systemdatenbanken eingerichtet wurden

  2. benutzerspezifische Datenbankverbindungen; diese werden benutzerspezifisch in der Windows-Registrierung gespeichert und sind außerdem nur für den Benutzer sichtbar, der diese Verbindung eingerichtet hat

Verhindern von benutzerspezifischen Verbindungen

Das Festlegen von User ADODataBases=false in der Sektion [Datenbanken] der GeoDin.ini-Datei blendet beide diese Datenbankverbindungen und die Methode zum Erstellen derselben aus. Die Methoden zum Erstellen solcher Verbindungen werden dann ebenfalls ausgeblendet.

[Datenbank]

UserADODataBases=Falsch

[Sektion [DBCreateList] (optionaler Teil)]{.unterstrichen} Diese Sektion schränkt die Liste von Datenbanken ein, in denen Neu GeoDin Projekte erstellt werden können

Beispiel:

[DBCreateList]

DB1=GIS-Projekte

Benutzer können neue Projekte nur in der Datenbank GIS-Projekte erstellen.

Definition von Datenbankgruppen

Datenbanken in der Sektion [SystemDataBases] können optional im Objekt-Manager gruppiert werden. Um dies zu tun, erstellen Sie zuerst eine neue Sektion in der Konfigurationsdatei, in der die Gruppen definiert werden können:

[SystemDataBasesGroups]

GOMGroup1=Geotechnics

GOMGroup2=Hydrogeology

In der relevanten Konfigurationssektion einer Systemdatenbank (siehe unten) geben Sie den Gruppennamen unter Verwendung des Parameters GOMGroup ein.

[GeoDin_ARCHIVE]

....

....

GOMGroup=Geotechnics

Die Gruppen werden im GeoDin-Objektmanager als Ordner angezeigt und direkt unter den ...\Datenbanken Knoten.

Anzeigeeigenschaften

Die Standardeinstellung im GeoDin-Objektmanager (GOM) zeigt alle Projekte in der geöffneten Datenbank an. Zusatzinformation für ein Projekt (Kennung, Autor, Datum der Erstellung) wird angezeigt, wenn Sie den Zeiger über das Projektsymbol im GOM bewegen:

Beispielprojekt GeoDin

Projekt 120/01

Projekt 120/02

Kennung:DEMOPR

FUGRO CONSULT GMBH

20.01.2011

Sie können den Anzeigetyp und die Beschriftung der Projekte in der Datenbank konfigurieren, indem Sie mit der rechten Maustaste auf den Datenbankeintrag klicken und Anzeigeeigenschaften im Kontextmenü auswählen. Diese Einstellungen sind für jeden Benutzer auf einem lokalen PC konfigurationsspezifisch. Sie haben keinen Einfluss darauf, wie dieselben Projekte auf anderen Workstations angezeigt werden.

Abfragen

GeoDin bietet in jedem Projekt eine Serie von Norm-Abfragen. Dazu gehören beispielsweise die Abfrage „Alle Objekte“, die Abfragen für die Objektarten oder Messpunkttypen. Wenn Sie in Ihren Projekten nur Benutzerdefiniert-Abfragen verwenden möchten, können Sie die Abfragen der Objektarten und Messpunkttypen Nicht darstellen. Deaktivieren Sie dazu die Optionen -Objektarten- und -Messpunkttypen-.

Die Abfragen der -Systemkonfiguration- sind die globalen Abfragen, also die GeoDin-Systemabfragen. Die Abfragen des -Datenbankadministrators- betreffen die Abfragen des Benutzers "SYSQUERYOWNER", die in der Datenbank gespeichert sind. Weitere Informationen zu diesen Abfragen finden Sie im Kapitel zum Erstellen Abfragen UND Objektgruppen.

Hier können ebenfalls die Abfragen, die vom GeoDin-Systemmanager vorbereitet werden, angezeigt oder ausgeblendet werden.

Erweiterte Objektansicht

Mit der Option -Erweiterte Objektansicht- wählen Sie aus, ob detaillierte Informationen über das einzelne Objekt im GeoDin-Objektmanager angezeigt werden sollen. Dies wirkt sich einerseits auf das Vorhandensein von Messwerten am jeweiligen Ort und andererseits auf das Vorhandensein von Verknüpfte Dokumente aus. Die Objekte werden in diesem Fall mit unterschiedlichen Symbolen dargestellt:

Proben

B 02 : S1 (0-1)

Bohrloch 02

Bohrloch 03

Hier symbolisiert eine kleine blaue Kugel das Vorhandensein von Messwerten, ein kleines Dokumentsymbol das Vorhandensein von Verknüpfte Dokumente.

Bei vorhandenen Dokumenten führt diese Auswahl zu einer Erweiterung der Objektanzeige um die einzelnen Dokumente:

Bohrloch 02

Dokumente

Grafiken

Bohrloch

Ausbauplan

Sondierung

Weitere Informationen zur Navigation und Anzeige der Dokumente finden Sie im Kapitel Dokumente.

Die Anzeige detaillierter Informationen zu jedem Objekt im GeoDin-Objektmanager benötigt mehr Zeit, um die Zweige zu öffnen, als ohne Anzeige. Bei langsamen Datenbankverbindungen kann es sinnvoll sein, diese Option zumindest vorübergehend nicht zu benutzen.

Begrenzung der im GeoDin-Objektmanager angezeigten Projekte

Wenn Ihr Projekt-Verzeichnis eine hohe Zahl von Projekten enthält, kann es hilfreich sein, die Zahl von Projekten, die durch eine Bedingung im WHERE-Feld in SQL-Syntax angezeigt werden, zu begrenzen. Jeder GeoDin-Projektmanager enthält die folgenden Datenfelder:


FIELD_NAME FIELD_ART FIELD_LEN FIELD_DEZ Bezeichnung

PRJ_ID C 6 0 Kennung

PRJ_NAME C 40 0 Projektname

PRJ_ALIAS C 40 0 Alias (oder Projekt) Name PRJ_TYPE C 1 0 Projekt Art PRJ_OPT N 10 0 Optionaler Parameter PRJ_USER C 30 0 Name des Autors PRJ_DATE D 10 0 Datum erstellt PRJ_PATH C 78 0 Pfad oder Datenbank Alias


SQL-Abfrage-Beispiele:

  1. Zeige alle Projekte des Autors "Hutton":

WHERE: PRJ_Benutzer = 'Hutton'

  1. Alle Projekte anzeigen, die nach dem 01.01.2004 erstellt wurden:

WO: PRJ_DATE >= '01.01.2004'

  1. Alle Projekte anzeigen, die 2004 erstellt wurden:

WHERE: PRJ_Datum >= '01.01.2004' UND PRJ_Datum <= '31.12.2004'

Hinweis: Das Datumsformat hängt von dem verwendeten Datenbankprogramm ab. In einer Access-Datenbank muss das Datum wie folgt definiert werden:

#mm/dd/yyyy# (#Monat/Tag/Jahr#)

In Access, die Beispiel Die oben angegebenen Abfragen sind:

WO: PRJ_DATE >= #01/01/2003#

WO: PRJ_DATE >= #01/01/2002# und PRJ_DATE <= #31/12/2002#

Sortieren der angezeigten Projekt-Liste

Die Sortierung und die angezeigten Informationen können für den GeoDin-Objekt-Manager festgelegt werden, indem die relevanten Eingaben aus den Drop-down-Listen ausgewählt werden. Wenn mehrere Elemente Pflichtfeld sind, geben Sie diese in das vorgesehene Eingabefeld ein. Elemente können durch beliebige Tastaturzeichen getrennt werden.

Zum Beispiel die Eingabe 'Name (Projekt Kennung)' zeigt den Projektname und (in Klammern) seine Kennung.

Die folgenden Schlüsselwörter können verwendet werden:

'Kennung, Name, Alias, Datum, Autor'.

Quelle auswählen

______________________

Norm Projekte und Dbase-Projekte können für die Konvertierung in das MS Access (oder Auftraggeber / Server) Datenbank-Papierformat selektiert werden.

Standard-Projekte

Durch die Auswahl dieses Verfahrens werden alle verfügbaren Laufwerke nach dem Verzeichnis durchsucht, das die GeoDin-Projekte enthält, normalerweise das Verzeichnis "GeoDinDB". Dieses Verzeichnis wird in der GeoDin.ini durch die Eingabe LocalMgrPath=\GeoDinDB\ angegeben.

Die Auswahl / Selektion Liste zeigt Alle Laufwerke, auf denen dieses Verzeichnis gefunden wurde (hier: C:\GeoDin und E:\GeoDinDB).

Wenn ein Laufwerk selektiert ist, wird auf das Projektregister zugegriffen (die Tabelle LOCPRMGR im GeoDin-Verzeichnis) und die Zahl der Verfügbar Projekte wird angezeigt. Diese Zahl umfasst auch diejenigen Projekte, die sich in anderen Verzeichnissen befinden, aber in "GeoDinDB" registriert sind.

nicht registrierte Projekte

GeoDin-Normprojekte – erstellt von Benutzern mit älteren GeoDin-Versionen – können in GeoDin 6 nicht registriert werden und sind daher nicht in der LOCPRMGR.DBF aufgelistet. Daher werden sie beim Verwenden des oben beschriebenen Verfahrens nicht gefunden.

Wenn diese Option ausgewählt wird, kann ein Verzeichnis mit den Norm-Projekten angegeben werden. Alle Projekte in der Datei werden durch die GeoDinPR.DBF im SYS-Verzeichnis identifiziert und in einer Liste angezeigt.

Dbase-Projekte

Die Dbase-Projekte befinden sich nicht in einem Verzeichnis mit einem fixierten Namen. In einem Dialogfeld kann das Verzeichnis, das die Datenbank enthält, ausgewählt werden. Das Projektregister wird aufgerufen und die Zahl der verfügbaren Projekte wird angezeigt.

Projekte auswählen

______________________

Die Zahl der verfügbaren Projekte wird für die ausgewählte Quelle angezeigt.

Wenn ein dateibasiertes Projekt selektiert ist, können einzelne Projekte oder Projektgruppen ausgewählt werden. Dies kann für verschiedene Zielobjekte wiederholt werden, um die lokale Datenbank aufzuteilen.

Wenn eine Dbase-Datenbank als Quelle selektiert ist, werden alle Projekte konvertiert. Eine Selektion der konvertierten Projekte ist nicht möglich.

Ziel auswählen

______________________________

Es ist notwendig, dateibasierte und Dbase-Projekte in reguläre GeoDin-Datenbanken zu konvertieren, um das Vollfarbe-Spektrum der verfügbaren GeoDin-Funktionen bereitzustellen.

Es können mehrere Zieloptionen verwendet werden:

In eine verfügbare GeoDin-Datenbank

Alle verfügbaren Datenbanken werden in einer Liste angezeigt. Das Datenbanksystem kann alles von MS Access bis Oracle sein.

Nach der Auswahl der Zieldatenbank und dem Klicken auf OK werden die selektierten Projekte in die Neue Datenbank kopiert.

In eine neue MS Access-Datenbank

Alternativ kann eine neue Datenbank erstellt werden. Dafür wird ein Behälter für Access verwendet. In einem Dialogfeld können Zielverzeichnis und Dateiname ausgewählt werden. Am selektierten Objekt wird eine Access-Datenbank erstellt und als Ziel für die kopierten Projekte verwendet. Der ausgewählte Dateiname wird als Name der Datenbankverbindung im GeoDin-Objektmanager verwendet. Der Name der Datenbankverbindung kann später geändert werden.

Quellendaten zippen und löschen

Wenn diese Option selektiert ist, wird die Konvertierung der Projekte als abgeschlossen betrachtet. Die Originaldaten werden in ein Archiv gepackt (gezipt) und gelöscht. Sie sind dann für die weitere Verwendung nicht mehr verfügbar.

Wenn dateibasierte Projekte konvertiert wurden, werden die Inhalte dieser Projekte zip-verpackt, bevor das Projekt aus dem GeoDinDB-Verzeichnis und dem Projektregister gelöscht wird.

Wenn eine dBase-Datenbank konvertiert wurde, wird das gesamte Verzeichnis zip-komprimiert. Es wird in dem Verzeichnis gespeichert, in dem sich die Datenbank befand.

Voransicht

__________

Die selektierten Projekte werden geöffnet. Wenn das Projekt nicht geöffnet werden kann, wird eine Liste aller Fehlermeldungen angezeigt.

Alle geöffneten Projekte werden daraufhin geprüft, ob sie Messwerterfassung und -pflege enthalten. Da in Projekten eine Vielzahl von Messwerterfassung und -pflege-Strukturen verwendet werden kann, werden die verwendeten Strukturen analysiert. Eine einheitliche Zieldatenbank-Struktur wird erstellt. Wenn die Zieldatenbank bereits eine Messwerterfassung und -pflege-Struktur enthält, wird die übertragene Struktur hinzugefügt.

Wenn alle selektierten Projekte ohne Fehler geöffnet werden können, kann der folgende Schritt direkt erfolgen. Wenn Fehler aufgetreten sind, muss eine Systemmitteilung bestätigt werden, um den folgenden Schritt auszuführen. Nach der Konvertierung können die selektierten Projekte komprimiert (zip-verpackt) und gelöscht werden. Danach stehen Projekte, die nicht geöffnet werden konnten oder Fehler enthielten, für die folgenden Schritte nicht zur Verfügung.

mögliche Probleme

_________________________

Während der Konvertierung von Norm- und Dbase-Projekten wird eine Reihe verschiedener Schritte ausgeführt. Aufgrund besonderer Zugriffsarten beim Lesen von dBAse-Tabellen und aufgrund fehlerhafter Eingaben in den Daten können während der Datei-Konvertierung verschiedene Probleme auftreten.

Nicht alle Laufwerke werden angezeigt

Obwohl ein Laufwerk Norm-Projekte enthält, wird es nicht aufgelistet. Dies tritt auf, wenn bei der Auswahl der Datenquelle die Option „laufwerksbasierte Norm-Projekte“ verwendet wird. Das Verzeichnis, das die GeoDin-Projekte enthält, ist nicht identisch mit dem in der GeoDin.INI aufgeführten Verzeichnis

Wenn die GeoDin.INI die folgende Eingabe enthält:

LocalMgrPath=\GeoDinDB\

wird auf jedem Laufwerk nach dieser Datei gesucht, zum Beispiel C:\GeoDinDB oder X:\GeoDinDB. Wenn die Projekte in einem Verzeichnis „DATA“ gespeichert sind (z. B. D:\DATA\GeoDinDB), wird das Laufwerk nicht angezeigt.

Die Lösung besteht entweder darin, die Daten in das Standardverzeichnis zu verschieben oder den Eintrag in der GeoDin.INI entsprechend zu bearbeiten:

LocalMgrPath=\DATA\GeoDinDB\

Projekt kann nicht geöffnet werden

Das Fehler-Meldung besagt, dass die LOCPRMGR.DBF in der Projektdatei nicht gefunden werden kann. Der erster Schritt besteht darin, zu überprüfen, dass die Datei im Verzeichnis enthalten ist. Wenn dies der Fall ist, kann der Pfad zur Datei eine Fehlerquelle sein. Der Dateizugriff durch ADO reagiert empfindlich auf lange Pfadnamen und solche, die Leerzeichen oder Sonderzeichen enthalten.

Wenn dies der Fall sein könnte, ist eine mögliche Lösung, die Projektdatei an einen Ort mit einem kurzen Dateipfad zu kopieren (z. B. C:\Temp\) und sie mit dem Verfahren „nicht registrierte Projekte“ zu Konvertieren.

Projekt kann nicht erstellt werden

Die Fehlermeldung erscheint: "Fehler auf beim Prüfen der Projektschlüssel Zahl im lokalen Projektmanager: LOCPRMGR

Die Projektschlüssel Zahl AAAAAA existiert bereits."

Diese Fehlermeldung bedeutet, dass ein Projekt mit einer identischen Kennung bereits in der Zieldatenbank existiert, zum Beispiel aus einer früheren Konvertierung.

Die Objektart konnte nicht geladen werden

Während der Konvertierung werden alle Objekte des Quellprojekts geladen und in die Zieldatenbank geschrieben. Für die Verarbeitung ist es notwendig, dass alle im Quellprojekt verwendete Objektarten in GeoDin installiert sind.

Wenn GeoDin auf ein Objekt trifft, bei dem die erforderliche Objektart nicht installiert ist, wird die Konvertierung des aktuellen Projekts abgebrochen. Installieren Sie die erforderliche Objektart (von der GeoDin-DVD), bevor Sie das Projekt erneut konvertieren.

Das teilweise konvertierte Projekt sollte gelöscht werden, da das Projekt sonst bereits im Zielobjekt existiert.

Fehler des externen Datenbanktreibers (9986)

Während der Konvertierung der Dateien kann Fehler 9986 auftreten. Dies ist der Fall, wenn die Tabelle PRJDEFS im SYS-Verzeichnis des Projekts mit dBAse-Level 7 erstellt wurde. Die Tabelle enthält Abfragen und Gruppen von Objektarten und Messpunkten, die im Projekt erstellt wurden

Es gibt mehrere Möglichkeiten, dieses Problem zu lösen:

1. Benutzen Sie eine ältere GeoDin-Version

Verfügbar: Wenn verfügbar, können Sie eine ältere Version von GeoDin verwenden (ab Version 3.X). Benutzen Sie das Verfahren "Projekt kopieren" und Auswählen Sie als Quelle das laufwerksbasierte Norm-Projekt und als Ziel eine Datenbank. Mit dem installiert BDE kann GeoDin das Projekt problemlos kopieren.

2. Abfragen und Gruppen ignorieren

Wenn Sie die Abfragen und Gruppen im Projekt nicht unbedingt benötigen, können die PRJDEFS-Dateien im SYS-Verzeichnis gelöscht werden.

3. GeoDin-Support

Wenn beide Optionen nicht möglich oder nicht gewünscht sind, können Sie die Daten an das GeoDin-Support-Team senden. Dort kann eine Dateikonvertierung durchgeführt werden.

Die Abfrage ist zu komplex

Während der Konvertierung von Messwerterfassung und -pflege wird eine Fehlermitteilung angezeigt, dass eine Abfrage zu komplex ist oder dass zu viele Felder definiert sind.

In beiden Fällen liegt der Grund darin, dass ADO auf eine Tabellenbreite von 254 Spalten begrenzt ist, während beim Zugriff auf dBase-Dateien mit dem BDE keine ähnliche Einschränkung besteht. Daher sind Tabellen mit mehreren hundert Spalten möglich. Diese Tabellen können während der Konvertierung nicht verarbeitet werden.

Die Maximalanzahl von Parametern in einer Datentypzuordnung beträgt 249, da GeoDin zusätzlich 5 Felder für die Parameterdefinition benötigt.

In jedem Fall müssen die Projektdaten vor der Konvertierung der Daten in eine Datenbank geändert werden.

Dies ist nur mit älteren GeoDin-Versionen (bis Version 5.X) und dem BDE möglich. Wenn diese Option nicht verfügbar ist, fragen Sie bitte den GeoDin-Support um Hilfe.

Datenvorbereitung:

1. Strukturoptimierung

Optimieren Sie die Datenbankstruktur. Auf diese Weise werden leere Spalten in den Tabellen entfernt. In den meisten Fällen reicht dies aus. In der Statuszeile des Dialogs zum Hinzufügen/Entfernen von Parametern (im Datentyp-Manager) wird die aktuelle Zahl der Parameter in der Datentypzuordnung angezeigt.

2. Datenmodell ändern

Datentypen mit Messwerten können mit zwei verschiedenen Datenmodellen gespeichert werden, in Zeilen (ein Beispiel/eine Zeile / SDM) oder in Spalten (ein Beispiel = eine Spalte / LDM). Konvertieren Sie das Datenmodell vor dem Konvertieren der Datenbank in LDM. Wahrscheinlich muss das Datenmodell der Zieldatenbank in LDM geändert werden, um das breite Spektrum von Parametern in GeoDin zu verwalten.

MySQL

FireDAC

GeoDin erkennt den Datenbanktyp automatisch

GeoDin Datentypzuordnung DDL-Name

Zeichenkette VARCHAR(n)

SmallInt SMALLINT

Ganzzahl GANZZAHL

Fließkomma Gleitkommazahl

Datum DATUM

Datum/Uhrzeit DATETIME

Notiz LONGTEXT

Blob LONGBLOB

Mit FireDAC ist es möglich, nativ auf die Datenbank Ohne ODBC zuzugreifen. Datum/Uhrzeit-Werte UND Array-DML (nativ) werden unterstützt.

FireDAC mit Array-DML ist ein Faktor von 8 zu 17 Mal schneller als OLE-DB.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACConnection=DriverID=MySQL;Server=192.168.49.249;Datenbank=Testen;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

http://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Connectivity_(FireDAC)

PostgreSQL

FireDAC

GeoDin erkennt den Datenbanktyp automatisch

GeoDin Datentypzuordnung DDL-Name

Zeichenkette VARCHAR(n)

SmallInt SMALLINT

Ganzzahl GANZZAHL

Fließkomma FLOAT

Datum DATUM

Datum/Uhrzeit DATUM/UHRZEIT

Memo-Text

Blob BYTEA

Mit FireDAC ist es möglich, nativ auf die Datenbank Ohne ODBC zuzugreifen. Datum/Uhrzeit-Werte UND Array-DML (nativ) werden unterstützt.

FireDAC mit Array-DML ist ein Faktor von 4 zu 10 Mal schneller als OLE-DB.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACConnection=DriverID=PG;Server=192.168.49.249;Datenbank=DemoDB;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

https://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Connectivity_(FireDAC)

Bericht erstellen

Bericht erstellen

Mit dem Verfahren "Bericht erstellen" In einer Datenbank ist es möglich, einen vorgefertigten Text mithilfe spezieller Makrobefehle mit Daten aus einer Datenbank zu füllen. Das Dateiformat ist odt (OpenDocument-Text). Da die Makrobefehle beim Speichern der Datei durch andere interne Office-Befehle beschädigt werden können, empfehlen wir, beim Erstellen des Berichts nur ein Textverarbeitungsprogramm (Ms Word, Libre Office) zu benutzen.

Bei erster wählen Sie eine odt-Quelle-Datei. Beim Lesen der Daten holt das Programm die Konstanten-Definitionen und zeigt sie in einem Dialog an. Sie müssen eine Zieldatei wählen, um diesen Prozess zu starten.

Alle Konstanten werden beim Klicken auf den Ok Schalter ersetzt, dann werden die Layouts geladen und die entsprechenden Elemente ebenfalls ersetzt. Je nach Größe des Layouts und der Daten kann dieser Prozess lange dauern.

Ein Protokoll zeigt die Änderungen und Fehler an, wenn der Vorgang beendet ist. Bis zu diesem stark Punkt wurden alle Ersetzungen in internen Schritten durchgeführt. Sobald Sie das Protokoll mit dem Weiter Schalter übernehmen, wird die Zieldatei geschrieben.

Eine Demonstration, einschließlich vorbereiteter Layouts, finden Sie auf unserer CD im Verzeichnis GeoDin\DEMO\GeoDin Beispiel Demodatenbank\AutoBerichtserstellung für die Beispieldatenbank.

Die Makro-Befehle werden in drei Varianten unterschieden:

Bild abrufen:

Bezieht sich auf eine vorgefertigte GeoDin Grafik oder ein Layout und liefert das Bild aus der Grafik zurück.

Erklärung der Syntax anhand eines Beispiels:

#GeoDin:getimage?layout= hydraulicheadquicksetting.GGF&QLConfig1=TimeLineAxisRange+Param1=01.01.2002+Param2=31.12.2002#

GeoDin:getimage so anordnen, dass es ein Grafik Makro von GeoDin ist

? markiert den Beginn von dem Makro

& trennt Anweisungsblöcke innerhalb des Makro

Das Layout=HydraulicHeadQuickSetting.GGF Name der Layoutdatei

QLConfig1=TimeLineAxisRange definiert Parameter für schnelle allgemeine Einstellungen von Layouts. Mögliche Änderungen sind TimeLineAxisRange, TimeLineLeftAxisParam, TimeLineRightAxisParam UND Koordinaten.

+Param1=01.01.2002+Param2=31.12.2002 ist die Art der Schnell-Einstellung von Das Layout und definiert die Parameter. Für einen Zeitbereich sind dies 2 Parameter mit bestimmten Daten.

Hinweis: Es muss bereits ein Platzhalter im Dokument vorhanden sein, um sowohl den Maßstab als auch die Größe des Bildes festzulegen. Danach wird dieses Platzhalterbild durch das GeoDin-Bild ersetzt. Fällig dazu muss der Makrobefehl getimage oberhalb des Platzhalters positioniert sein.

gettext:

Bezieht sich auf ein GeoDin Bild oder Layout, wie es getimage tut. Der Unterschied besteht im Zugriff auf Textelemente innerhalb der Grafik und deren Ausgabe. An dieser Stelle kann auch ein Bericht-Element verwendet werden. In diesem Fall wird das Ergebnis die Ausgabe der ersten Zelle des Berichts sein.

Beispiel von einer Rahmen-Abfrage, dies kann auch für getimage verwendete werden:

#GeoDin:gettext?layout=hydraulicheadtexts.GGF&Query1=year+Param1=01.01.2002+Param2=31.12.2002&elementname=MaxValue#

GeoDin:gettext legt eine GeoDin-Beschriftungsanweisung fest

? kennzeichnet den Beginn von einem Makro

& trennt Befehlsblöcke innerhalb des Makro

layout=hydraulicheadtexts Name der Layoutdatei

elementname=MaxValue definiert das Element im Das Layout, das für die Analyse gedacht ist

Abfrage1=Jahr definiert den Namen von der Framework-Abfrage

+Param1=01.01.2002+Param2=31.12.2002 ist der Name der Framework-Abfrage und definiert die Parameter. Für eine Uhrzeit-Domäne sind dies 2 Parameter mit bestimmten Daten.

Es wird empfohlen, so viele Textelemente wie möglich über ein Layout zu definieren; andernfalls müssen Sie für jedes Textelement ein neues Layout laden.

Makro abrufen:

Diese Variante bezieht sich auf Berechnungen Ohne einen spezifischen Bezug zu den Daten. Nein Datenbank-Beziehungen sind notwendig. Mögliche Makros Mai aussehen wie folgt:

#GeoDin:getmakro$%SYSDATE@YYYY$#

Benutzen Sie das Datum im Papierformat DD,MM,YYYY. Das oben erwähnte Makro würde das aktuelle Jahr Zurück geben.

#GeoDin:getmakro$%SYSTIME$#

Gibt die Systemzeit zurück.

Definition von Konstanten:

Außerdem ist es möglich, häufig auftretende Werte während der Erstellung des Berichts festzulegen. Dies geschieht durch die Definition von Konstanten. Zum Beispiel: Wenn Sie einen Bericht über ein Jahr mit eingebetteten Grafiken haben, in dem die Zeitachse parametrisiert ist:

#GeoDin:getimage?layout=WasserstandSchnelleinstellung.GGF&QLConfig1=TimeLineAxisRange+Param1=01.01.2002+Param2=31.12.2002#

Für die häufige Benutzung der Achsen-Einstellung müssten alle Einstell-Parameter jedes Jahr neu angepasst werden. Doch hier ist es möglich, Konstanten zu definieren, die beim Laden des Dokuments festgelegt werden. Das Makro sieht wie folgt aus:

#GeoDin:getimage?layout=WasserstandSchnelleinstellung.GGF&QLConfig1=TimeLineAxisRange+Param1=DateParam?StartDatum|+Param2=DateParam?EndDatum|#

oder zusammengefasst, wenn sich das Jahr ändert

#GeoDin:getimage?layout=WasserstandSchnelleinstellung.GGF&QLConfig1=TimeLineAxisRange+Param1=01.01.DateParam?Berichtsjahr|+Param2=31.12.DateParam?Berichtsjahr|#

Datumsparameter Definition einer Konstante vom Datentyp

Außerdem NumParam UND TextParam sind möglich.

? markiert den Beginn einer Konstanten

Jahr des Berichts Name der Konstanten

| definiert das Ende einer Konstanten

Ersetzungen aus get-Befehlen können markierte werden, wenn erfolgreich in Grün, andernfalls Rot. Aus diesem Grund müssen Sie diese Berichte nach einer automatisierten Einstellung manuell validieren. Die Befehle für gettext und getmacro können aus dem Zieltext mit dem Schalter gelöscht werden erfolgreich ersetzten Befehl aus dem Text löschen.

Ersetzungen von Konstanten können nicht auf besondere Weise markiert werden, da sie auch Teil von Makro-Befehlen sein können (siehe Beispiel).

Microsoft SQL-Server

FireDAC

GeoDin erkennt den Datenbanktyp automatisch.

GeoDin Datentypzuordnung DDL Name

Zeichenkette VARCHAR(n)

SmallInt SMALLINT

Ganzzahl GANZZAHL

Fließkomma FLOAT

Datum DATETIME

Datum/Uhrzeit DATETIME

Memo-Text

Blob Bild

FireDAC ist ein Faktor von 1,2 bis 1,6 schneller als OLE-DB.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACVerbindung=DriverID=MSSQL;Server=192.168.49.250;Datenbank=GeoDin;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Verbindungszeichenfolge mit Windows-Authentifizierung:

FireDACVerbindung=DriverID=MSSQL;Server=192.168.49.250;Datenbank=GeoDin;OSAuthent=Ja

Oracle-Server

FireDAC

Automatisch: Erkennung von Datenbanktyp durch GeoDin

GeoDin Datentypzuordnung DDL-Name

Zeichenkette VARCHAR(n)

SmallInt SMALLINT

Ganzzahl GANZZAHL

Fließkomma FLOAT

Datum DATUM

Datum/Uhrzeit DATUM

Memo-CLOB

Blob BLOB

Die Feldtypen CLOB und BLOB werden unterstützt.

Array-DML wird nativ unterstützt.

FireDAC ist bei Verwendung von Array-DML zwischen 5 UND 32 Mal schneller als OLE-DB

  1. Eine vollständige Installation des Oracle-Clients ist auf dem Auftraggeber-PC nicht erforderlich. Es genügt, einfach 5 DLL-Bibliotheken in das BIN-Verzeichnis Ihrer Installation zu kopieren. Dazu Herunterladen Sie entweder die Oracle instant x86 oder x64 Auftraggeber archivieren, entpacken und diese Dateien in das BIN-Verzeichnis kopieren:

  2. oci.dll

  3. oraocci12.dll

  4. oraociei12.dll

  5. oraons.dll

  6. orasql12.dll

Wenn Sie mit TNS Names arbeiten, speichern Sie bitte auch die Datei tnsnames.ora in diesem Verzeichnis oder bearbeiten Sie die Eigenschaften von TFDPhysOracleDriverLink.TNSAdmin für die Datei tnsnames.ora oder Benutzen Sie den TNSAdmin-Treiber-Konfigurationsparameter.

Setzen Sie TFDPhysOracleDriverLink.NLSLang auf den erforderlichen Wert oder Benutzen Sie den NLSLang-Treiber-Konfigurationsparameter.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACConnection=DriverID=Ora;Datenbank=192.168.49.20/firedac;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Verbindungszeichenfolge Windows-Authentifizierung:

FireDACConnection=DriverID=Ora;Datenbank=192.168.49.20/firedac;OSAuthent=Yeserd

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

http://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Connectivity_(FireDAC)

Objektart aktualisieren

Wenn neuere Objektartdefinitionen im System verfügbar sind als in der Datenbank, kann die Datenbankstruktur hier aktualisiert werden.

In diesem Schritt können Formeln erneut ausgeführt werden. Dazu müssen alle Objektarten in der Datenbank aktualisiert werden.

Daten werden nur in den folgenden Fällen bearbeitet:

  1. Formeln ausführen eingeschaltet, alle Formeln werden neu berechnet.

Vorhandene Daten werden nie gelöscht, auch wenn Felder in der Zielstruktur nicht mehr vorhanden sind.

Datenmodell

In GeoDin kann eine beliebige Zahl von Projekten erstellt werden. Die Art der Speicherung der Projektdaten hängt von der Art der Datenbank ab, in der das Projekt erstellt wurde. Diese Datenbank kann eine Desktop- oder eine Auftraggeber/Server-Datenbank sein. In GeoDin können verschiedene physische Datenbanktypen auf gemischt Weise angesprochen werden. Zum Beispiel kann ein Teil der Projekte in einer Access-Datenbank und ein anderer Teil in einer Auftraggeber/Server-Datenbank auf einem ORACLE-Server liegen.

Projekt-Datenbanken enthalten den lokalen Projektmanager im physischen Datenbankformat von der jeweiligen Datenbank in der Form von einer Tabelle namens LOCPRMGR.

Die Struktur von den Tabellen im Projektmanager ist wie folgt:


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_DECErklärungKommentar

PRJ_ID C 0 Kennung der Projekt-ID muss in GeoDin eindeutig sein

PRJ_NAME C 0 Projektname erforderlich

PRJ_ALIAS C 0 Aliasname (2. Name für Projekt) optional

PRJ_TYPE C 0 Art des Projekts für System reserviert

PRJ_OPT N 0 Optionaler Parameter immer 0

PRJ_Benutzer C 0 Autorname

PRJ_DATE D 0 Erstellungsdatum

PRJ_PATH C 0 Pfad oder Datenbank-Aliasname enthält für eine GeoDin-Laufwerksdatenbank den Pfad zu der Laufwerksdatenbank (normalerweise LW:\GeoDinDB\, wobei LW für den Laufwerksbuchstaben steht, der abschließende Backslash ist Pflicht!), für alle anderen Datenbanken enthält das Feld den Datenbank-Aliasname (z. B. GeoDin_DBASE).

GeoDinGUID C 0 GeoDin GUID eindeutige Projekt-Kennung


Die Registrierung eines Projekts erfolgt mit einem Eintrag im lokalen Projekt Manager von der Datenbank.

Die Datenbank kann in 3 Hauptflächen (Systemtabellen (SYS), Objektarten (LOC) und Masterdaten-Spezifikationen (DEF)) und 3 optionale Flächen (Dokument, Messwerterfassung und -pflege und Schichtabfragen) unterteilt werden.

Objekte

Registrierungstabellen

Die Registrierungstabellen enthalten die grundlegenden Beschreibungen der Messpunkte der GeoDin-Objekte.

Objektregistrierung LOCREG

Jedes Objekt (unabhängig von der Objektart) wird mit einem Datensatz in dieser Tabelle registriert.


PRJ_ID Kennung Projekt ID

LOCID ist eine max. 4-stellige fortlaufende Nummer des Objekts im Projekt 1-9998

LOCTYPE enthält den Deskriptor der Objektart

INVID ist eine Zeichenkette mit genau 16 Zeichen. Sie setzt sich zusammen aus:

OPT_PARAM Leer

XCOORD Rechtswert

YCOORD Nordwert

ZCOORDB Bohrloch-Startpunkt absolut

ZCOORDE Endtiefe in Metern unter Ansatzhöhe (für tiefeorientierte Objekte)

SHORTNAME Kurzbezeichnung für das Objekt

LONGNAME Lange Bezeichnung für das Objekt

PHYSFILE Name der Objektdatei (nur in GeoDin-Normprojekten)

LOCKINFO Leer


Registrierung von ausgebauten Messpunkten FILREG In dieser Tabelle werden sämtliche ausgebauten Messpunkte (z. B. Grundwassermessstellen) des Projektes verwaltet. Je Objekt können mehrere Messpunkte vorkommen.


LOCID Identifikationsnummer des Objekts

RECID Zähler der entfernten Messpunkte pro Objekt

INVID Messpunkt-Identifikationsnummer

INVZBEG Beginn des Messpunkts in Metern unterhalb der Ansatzhöhe

INVZEND Ende des Messpunkts in Metern unterhalb der Ansatzhöhe

INVNAME Name des Messpunkts


Messpunktregistrierung von nicht erweiterten Messpunkten PRBREG

In dieser Tabelle werden alle Messpunkte des Projekts verwaltet, die nicht entwickelt wurden (z. B. Sedimentprobenahme). Pro Objekt können mehrere Messpunkte vorkommen. Die Struktur dieser Tabelle ist identisch mit der FILREG-Tabelle.

Die folgenden Datentabellen existieren für Objektarten.

Hinweis: Alle folgenden tabellarischen Darstellungen dienen als Beispiele.

Tabelle der Allgemeinen Sondierungen

Die Tabelle der Allgemeinen Sondierungen ist eine obligatorische Tabelle für Objektarten, d. h. in jeder Definition einer Objektart muss mindestens eine Stammdatentabelle definiert sein. Sie enthält eindeutige Informationen für das Objekt. Jedes Objekt enthält einen Datensatz in dieser Tabelle. Eine Objektart kann auch mehrere Stammdatentabellen enthalten, z. B. wenn die Stammdaten stark umfangreich sind oder wenn eine logische Unterteilung angemessen ist.

Das LOCID-Feld ist die eindeutige Zahl des Objekts in einem Projekt. Daraus ergibt sich eine Begrenzung eines Projekts auf 9998 Objekte (Objektnummer = 9999 ist nicht zulässig).

Die Anzahl der Projekte ist nicht begrenzt.

Die Datenfelder XCOORD bis ZCOORDE beschreiben die Position des Objekts in Leer. Die Datenfelder SHORTNAME und LONGNAME werden für eine verbale Bezeichnung des Objekts verwendet..


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 3 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

XCOORD N 20 4 3 0 Ostwert

YCOORD N 20 4 4 0 Nordwert

ZCOORDB N 20 4 5 0 Höhe NN

ZCOORDE N 20 4 6 0 Endtiefe

SHORTNAME C 14 0 7 0 Kurzbezeichnung

LONGNAME C 40 0 8 0 Langbezeichnung

TABDESK

...


Schichtdaten-Tabelle (optional)

Diese Tabelle ist optional, sie enthält tiefenorientierte Beschreibungen für Schichten. Für eine Objektart können mehrere unabhängige Schichtdaten-Tabellen definiert werden. Im Standardfall werden aus diesen Tabellen Darstellungen von Bohrloch-Schematische Bohrprofile oder Bohrloch-Tabellen mit entsprechender Interpretation von Codes abgeleitet. Sie können jedoch auch reine Textdarstellungen von tiefenorientierten Merkmalen sein.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

TIEFE N 20 4 3 0 Tiefe

...


Beispiel Tabelle (optional)

Diese Tabelle enthält für jede Probe einen Datensatz. „Allgemeine Daten“ für eine einzelne Probe können hier eingegeben werden.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

INVID C 16 0 3 0 GeoDin Messpunkttyp Ident

INVZBEG N 8 2 4 32 Tiefe von

INVZEND N 8 2 5 32 Tiefe bis

INVZNAME C 20 0 6 0 Probename (kurz)

...


Ausbauplan allgemeine Daten (optional)

Diese Tabelle kann für ausgebaute Bohrungen zusätzlich verwendete werden, um allgemeine Daten für Brunnen, Grundwasser-Beobachtungsbrunnen usw. wie Eigentümer, Betreiber usw. einzugeben. Die Bearbeitung wird im Erweiterungseditor angeboten.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 3 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

...


Ausbauplan Verfüllung (optional)

Diese Tabelle enthält Informationen zur Verfüllung. Die Daten werden tabellarisch im Erweiterungseditor eingegeben.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

VFCODE C 8 0 3 40 Art

VFBEG N 8 2 4 8 von [m]

VFEND N 4 2 5 8 bis [m]

...


Ausbauplan Rohre und Einbau (optional)

Die Tabelle enthält Informationen zu den einzelnen Rohrfahrten.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

INVID C 16 0 3 0 GeoDin Messpunkttyp Ident

TOURID N 2 0 4 8 Rohrtour-Zahl

ELCODE C 8 0 5 40 Element

ELBEG N 8 2 6 8 Tiefe von

ELEND N 8 2 7 8 Tiefe bis

ELWIDE N 4 0 8 8 Durchmesser

ELTHICKN N 4 1 9 0 Wandstärke

...


Das Feld INVID enthält eine Kennung eines Messpunkts für Filterabschnitte und wird automatisch gebildet.

Ausbauplan Sonderinstallationen (optional)

Diese Tabelle enthält Erweiterungselemente, die nicht mit einem einzelnen Rohrgang verbunden sind (z. B. Betonring, Hydrantendeckel).


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

ELCODE C 8 0 5 40 Element

ELBEG N 8 2 6 8 Tiefe von

ELEND N 8 2 7 8 Tiefe bis

ELWIDE N 4 0 8 8 Durchmesser

ELTHICKN N 4 1 9 0 Wandstärke

...


Ausbauplan Filterangaben (optional)

Diese Tabelle enthält einen Datensatz für jedes Filterrohr. „Allgemeine Sondierungen“ für einen einzelnen Filter können hier eingegeben werden.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

INVID C 16 0 3 0 GeoDin Messpunkttyp Ident

INVZBEG N 8 2 4 8 Tiefe von

INVZEND N 8 2 5 8 Tiefe bis

INVZNAME C 20 0 6 0 Filtername (shor)

...


Registrierung abfragen (optional)

Diese Tabelle enthält einen Datensatz für jede Sondenmessserie von einem Objekt. Für jedes Objekt werden die Sondenserien in SNDID nummeriert und in binärer Form im Feld SNDDATA gespeichert.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

SNDID N 3 0 3 0 GeoDin Sondierungs-Ident

SNDNAME C 50 0 4 0 Sondierungsname

SNDDATA B 0 0 5 0 Sondierungsdaten


Sondierungsdaten (optional)

Diese Tabelle enthält die Sondierungsdaten für Alle Objekte von dem Projekt. Die Zuordnung erfolgt über LOCID und SNDID. Die Struktur dieser Tabelle kann nicht geändert oder Erweitert werden.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

SNDID N 3 0 3 0 GeoDin Sondierungs-Ident

TIEFE N 20 4 4 0 Tiefe bis

SNDWERT C 20 0 5 0 Prüfwert


1:n-Tabellen

Diese Tabellen enthalten Zusatzinformation zum Objekt, z. B. Informationen zum Grundwasserstand, Archivnummer.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

GW N 8 2 3 0 Grundwasserstand

GWDATUM D 10 0 4 0 Datum

...


Verknüpfungstabellen (veraltet)

Diese Tabellen definieren und beschreiben Beziehungen zwischen Messpunkte. INVID enthält einen Messpunkte des Objekts. Dieser Messpunkte steht in Beziehung zur Messstellennummer (eindeutig in GeoDin), die in LNKINVID enthalten ist. INVIDT und LNKINVIDT enthalten die verbale Bezeichnung des Messpunkte. Der Beziehungstyp kann durch weitere Datenfelder (von "...") näher beschrieben werden.


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LENFIELD_DECFIELD_CNTFIELD_OPTFIELD_LONG

LOCID N 4 0 1 1 GeoDin Standort Ident

RECID N 4 0 2 0 GeoDin Datensatz Ident

INVID C 16 0 3 1 Messpunkte ident

LNKINVID C 16 0 4 1 Messpunkte ident zugewiesen

INVIDT C 60 0 5 0 Bezeichnung von Messpunkte

LNKINVIDT C 60 0 6 0 Bezeichnung von Messpunkte zugewiesen

...

---------------- ---------------- --------------- --------------- --------------- --------------- -----------------------------------------

Messwerte

Registrierung eines Untersuchungstyps (INVTYPES)

Jeder Untersuchungstyp ist in der Tabelle INVTYPES mit einem Datensatz registriert:

Als Untersuchungstyp wird der Punkt oder Darstellungsbereich berücksichtigt, von dem aus er gemessen wurde. In der Regel sind dies Grundwasser-Überwachungsmesspunkte (Filter), Probenintervalle (Proben) oder sogar die Objekte selbst. Weitere Messpunkttypen können auf Systemebene definiert werden. Bei der Arbeit in einem Projekt sind nur die dem System bekannten Messpunkte für die Auswahl / Selektion Verfügbar.

Datenfelder


INV_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von dem Messstellentyp

INV_NAME Lange Bezeichnung zur Beschreibung des Messstellentyps

INV_OPT Systemoptionen


Die Definition der Datentypen erfolgt in der Tabelle DAT_TYPES. Hier kommt jeder Datentyp nur einmal vor. Nur Datentypen, die in dieser Tabelle registriert sind, können mit einem Messstellentyp verknüpft werden.

Registrierung von einer Datentypzuordnung (DATTYPES)

Datenfelder


DAT_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von Datentypzuordnung

DAT_NAME Lange Bezeichnung zu beschreiben die Datentypzuordnung

DAT_OPT Systemoptionen


Verknüpfen von Datentypen zu Untersuchungstypen (INVTABS)

Für Datentypen werden Mess- und Untersuchungsparameter gemäß Ähnlichkeiten im Messverfahren und dem beschreibenden Inhalt(e) zusammengefasst. Gängige Beispiele für solche Datentypen sind Wassermerkmale, hydrologische Faktoren und petrographische Informationen. Ein Datentyp kann aus mehreren Untersuchungstypen konstruiert werden. Die Verknüpfung, die angibt, welcher Datentyp für welchen Untersuchungstyp verfügbar ist, ist in der Tabelle INVTABS definiert.

Datenfelder


INV_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von dem Messstellentyp

DAT_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von Datentypzuordnung


Registrierung von einer chemischen Gruppe (STFGRP)

Es gibt eine Variablenname Zahl von Messparametern für jede Datentypzuordnung. Diese werden mithilfe von Ähnlichkeitskriterien zusammen Gruppen. Ein Beispiel von einer solchen Gruppe ist eine chemische Gruppe, die Mai maximal 20 Parameter enthalten. Chemische Gruppen sind in der Tabelle STFGRP definiert.

Datenfelder


DAT_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) zur eindeutigen Identifizierung der Datentypzuordnung

FIELD_GRP Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifikation von der chemischen Gruppe

GRP_NAME Lange Bezeichnung zu beschreiben die chemische Gruppe

GRP_CNT Zähler

GRP_OPT Systemoptionen

TAB_DESC Tabellendeskriptor, in dem die chemische Gruppe physisch enthalten ist


Der Inhalt(e) des Feldes TAB_DESC muss mit den Strukturdefinitionen in der Tabelle MESSTRS übereinstimmen, die der chemischen Gruppe zugeordnet ist. Der Inhalt(e) darf nicht länger als 8 Zeichen sein und muss den DOS-Dateinamenskonventionen entsprechen. Bis zu 12 chemische Gruppen können in einer Datenbanktabelle kombiniert werden.

Struktur der Tabellen (MESSTRS)

Die Strukturen der Messwerterfassung und -pflege sind in der Tabelle MESSTRS enthalten. Die Struktur dieser Tabelle entspricht der Tabellenstruktur von LOCSTRS (siehe oben).

Der Inhalt(e) des Feldes TAB_DESC muss mit den Strukturdefinitionen in der Tabelle STFGRP übereinstimmen. Der Inhalt(e) darf nicht mehr als 8 Zeichen enthalten und muss den DOS-Dateinamenskonventionen entsprechen. Das Feld FIELD_GRP muss einen gültigen Eingabe aus der Tabelle STFGRP anzeigen.

Pool-Objektdaten

Die Pool-Objektdaten enthalten die physischen Tabellen der Bezeichnungen der Objekte eines Projekts. GeoDin erzeugt die Tabellen, wenn die jeweiligen Objektarten verwendet werden. Die Bezeichnung der Tabellen wird durch die Strukturinformationen der Objektart im Systempool des Projekts bereitgestellt. Zusätzlich zu den Tabellen werden auch Registrierungstabellen in den Pool-Objektdaten organisiert.

Objektregistrierung LOCREG

In dieser Tabelle wird jedes Objekt mit einem Datensatz registriert (unabhängig von der Objektart).


PRJ_ID Kennung Projekt ID

LOCID Bis zu 4-stellige Zahl (laufender Zähler) für jedes Objekt im Projekt Werte: 1-9998

LOCTYPE enthält Deskriptor der Objektart

INVID ist eine exakte, 16 Zeichen lange Zeichenfolge mit der Messstellennummer:

OPT_PARAM Leer

XCOORD X-Koordinate

YCOORD Y-Koordinate

ZCOORDB Objekt absolute Höhe

ZCOORDE Endtiefe in Metern unter Oberkante Gelände (für tiefebezogene Objekte)

SHORTNAME ist die Kurzbezeichnung für das Objekt

LONGNAME ist die Lange Bezeichnung für das Objekt

PHYSFILE Name der Objektdatei (nur in GeoDin-Normprojekten)

LOCKINFO Leer


Registrierung von Messpunkten für entwickelte Messpunkte FILREG

In dieser Tabelle werden Alle entwickelten Messpunkte von einem Projekt organisiert (z. B. Überwachungsbrunnen). Ein Objekt kann mehrere Messpunkte enthalten.


LOCID Kennung Zahl des Objekts

RECID Zähler von entwickelten Messpunkten pro Objekt

INVID Messpunkte Kennung Zahl

INVZBEG Oben des Messpunkts in Metern unter Oberkante Gelände

INVZEND Unteres von den Messpunkte in Metern unter Oberkante Gelände

INVNAME Name von den Messpunkte


Messpunkte-Registrierung für nicht entwickelte Messpunkte PRBREG

In dieser Tabelle werden Alle entwickelten Messpunkte eines Projekts organisiert (zum Beispiel Sediment-Probenahme). Ein Objekt kann mehrere Messpunkte enthalten. Die Struktur ist identisch zu der Tabelle mit der Tabelle FILREG.

Messwerte in SDM (Kleines Datenmodell) ODER LDM (Großes Datenmodell)

In der GeoDin-Systemversion 3 oder besser ist ein weiterer Datenmodell für Messwerte verfügbar. Im aktuellen Small Data Model (SDM) belegt ein Beispiel oder eine Messung in einer Messwert-Tabelle einen Datensatz. Die Tabellen-Spalten entsprechen den einzelnen Parametern. Diese Form der Datenorganisation hat den Vorteil eines hohen Maßes an Transparenz in der Datenverteilung. Ein Nachteil tritt bei heterogenen Datenverteilungen und/oder bei vielen verschiedenen Parametern auf. Im ersten Fall ergibt sich eine Tabelle mit vielen Leerstellen, die einen großen Speicherplatzbedarf verursachen. Im zweiten Fall wird die Tabelle bei einer umfangreichen Zahl von Parametern immer breiter und folglich langsamer. Ein weiterer Nachteil ist, dass eine Änderung an den Parametern die Erstellung einer neuen Tabelle erfordert. Das bedeutet wiederum, dass ein Benutzer Tabellen auf einem Datenbankserver erstellen können muss, was für Desktop-Datenbanken ein zeitaufwendiger und komplizierter Prozess ist. Um die oben genannten Nachteile zu bekämpfen, wurde in GeoDin ein zweites Datenmodell entwickelt, das Large Data Model (LDM). Dieses Modell organisiert die Daten parameternweise, d. h. in der Messwert-Tabelle ist jeder Wert in einer Zeile enthalten. Durch diese Form der effizienten Datenorganisation gibt es keine Leerstellen und die Größe bleibt auch bei großen Zahlen von Parametern klein. Zusätzliche Parameter können durch eine einfache Neudefinition zur Tabelle hinzugefügt werden, im Gegensatz zu einer Umstrukturierung im SDM. Die Konvertierung von einem Datenmodell in das andere wird in der Datentypzuordnung durchgeführt und ist umkehrbar. Die aktuellen Werte werden im Large Data Model in drei Tabellen gespeichert, optimiert für den jeweiligen Parametertyp. Es gibt dabei individuelle Tabellen für Werte, Text und Datumsangaben. Die LDM-Tabellenstruktur ist unten dargestellt:

Tabelle von numerischen Werten: <DATATYPE>VAL01


FELD_NAMEFELD_TYPFELD_LÄNGE FELD_DEZ FELD_LANG

INVID C 16 Messpunkte Kennung

SMPID N 9 GeoDin Beispiel Kennung

PARAM_DESC C 8 Parameter Kennung

MESCHAR C 1 Zusatzzeichen

MESVALUE N 20 8 Messwert

MESUNIT C 15 Maßeinheit

MESSENSIB N 20 Nachweisgrenze

METHODID N 9 Untersuchungsmethode

MESOPT N 9 Messung - Option

MESSIGNIF C 10 Messung - Bedeutung


Tabelle von Textwerten: <DATATYPE>TXT01


FIELD_NAME FIELD_Art FIELD_LEN FIELD_Dez FIELD_LONG

INVID C 16 GeoDin Messpunkte Kennung

SMPID N 9 GeoDin Beispiel Kennung

PARAM_DESC C 8 Parameter Kennung

MESTEXT C 254 Texteingabe

MESOPT N 9 Messung - Option


Tabelle von Textwerten: <DATATYPE>DAT01


FIELD_NAME FIELD_Art FIELD_LEN FIELD_Dez FIELD_LONG

INVID C 16 GeoDin Messpunkte Kennung

SMPID N 9 GeoDin Beispiel Kennung

PARAM_DESC C 8 Parameter Kennung

MESDATE D 8 Datumseingabe

MESOPT N 9 Messung - Option


Objektart - Messpunkte - Untersuchungstyp - Datentypzuordnung - chemische Gruppe - Parameter

In der Definition eines Objekts kann jeder Untersuchungstyp für jeden Messstellentyp definiert werden. Ein Untersuchungstyp ist im Wesentlichen eine Kombination von Datentypen. Datentypen sind die Summe der Untersuchungsparameter, die individuell über das Datum/die Uhrzeit der Messung und/oder den Untersuchungstyp (chemische Laboruntersuchung, In-situ-Messung, geotechnische Messung) verknüpft sind. Chemische Gruppen sind logische Anordnungen in einem Datentyp (zum Beispiel Anionen in dem Datentyp Grundwasserchemie). Parameter der einzelnen chemischen Gruppen werden in GeoDin in verschiedenen Masken als "Ansichten" angezeigt.

Abb. 1: Bezug zwischen allgemeinen Daten und den Messwerten

Abb. 2: Beziehung zwischen Objektart - Messstellentyp und Untersuchungstyp - Datentypzuordnung allgemeine Daten Messpunkte und Untersuchungstypen

GeoDin erkennt verschiedene Arten von Messpunkten und Untersuchungstypen. Diese können für Individuell Objektarten definiert werden und können unterschiedliche Parameter enthalten. Grundsätzlich kann alles ein Messpunkt sein, solange Messwerte messbar sind.

Die GeoDin Objekt-Punkte sind geografisch definierbar. Zum Beispiel kann ein Objekt eine Wetterstation, ein Bohrloch, ein Beobachtungsbrunnen oder ein Oberflächenwasser-Sammelpunkt sein. Jedes Objekt hat seine eigenen, eindeutigen Eigenschaften und jedes Objekt kann ein Messpunkte sein. Optional kann ein Messpunkte tieferbezogene Informationen einschließen. In der folgenden Liste wären dies Bohrungen und Brunnen.

In GeoDin gibt es drei Typen von Messpunkte:

  1. Objekt

  2. unentwickelter Messpunkte

  3. entwickelter Messpunkte

Objekt

Eine Beziehung zwischen Messwerte und Objekte ist notwendig (oder ergibt guten Sinn), wenn das Messobjekt keine Vertikal-Tiefe-Eigenschaft hat, wenn die Tiefeninformation für die Messwerte unbekannt ist oder wenn die tieferbezogenen Informationen gemittelt oder kombiniert worden sind (zum Beispiel eine Mischung aus Wasser aus verschiedenen Tiefen in einem Wasserwerksbrunnen). Diese Art von Messpunkte kann nur einmal pro GeoDin Objekt existieren und wird durch seine Koordinaten definiert.

Unentwickelter Messpunkte

Ein unentwickelter Messpunkte wird normalerweise durch eine obere und untere Grenze definiert. Das gebräuchlichste Beispiel ist eine während des Bohrens entnommene Probe, bei der keine dauerhafte Konstruktion vorhanden ist und die Untersuchungen nur einmal oder höchstens episodisch durchgeführt werden. Zusätzlich können Informationen über die Zusammensetzung der Probe notiert werden. GeoDin erlaubt bis zu 99 unentwickelte Messpunkte pro Objekt.

Entwickelter Messpunkte

Wenn Messungen in einem definierten Tiefenbereich in regelmäßigen Intervallen erfasst werden sollen, existiert normalerweise irgendeine Art von dauerhafter Konstruktion, um den Zugang zu gewährleisten (zum Beispiel ein Filter in einem Piezometer für die Grundwasser-Probenahme). Zusätzlich können Details zur Konstruktion des Messpunkts erfasst werden. Ein einzelnes Objekt kann bis zu 9 entwickelte Messpunkte enthalten.

Die einzelnen Untersuchungstypen, basierend auf den drei Typen von Messpunkten, können völlig unterschiedliche Definitionen und Konfigurationen haben. Bei der Ausgestaltung des Datenmodells liegt die Hauptentscheidung darin, auf welchem Typ von Messpunkten der Untersuchungstyp basieren soll.

Sowohl nicht entwickelte als auch entwickelte Messpunkte sind über ihre Tiefeninformation mit einem Objekt verknüpft. Im folgenden Beispiel werden im Diagramm eines Bohrlochs und eines Wasserbrunnens drei Typen von Messpunkten dargestellt.

Dabei

1. Der Messpunkttyp "Objekt"

Die Referenz ist in diesem Fall ein Bohrloch. Alle gemessenen Werte, die sich auf das Bohrloch selbst beziehen und keine Tiefeninformation haben, werden hier zugeordnet. Das könnten zum Beispiel gemischtes Wasser aus den Rohren oder Messwerte vom Standort sein, an dem das Bohrloch gebohrt wurde (Vegetation usw.).

2. der Messpunkttyp "entwickelter Messpunkt"

Messungen werden in Bezug auf ein Filterrohr vorgenommen, das wiederum einen bestimmten Grundwasserleiter repräsentiert. Der Filter enthält auch Informationen zu seiner Ausgestaltung. Im Allgemeinen wird in regelmäßigen Abständen eine Probenahme durchgeführt.

3. der Messpunkttyp "nicht entwickelter Messpunkt"

Proben werden während des Bohrprozesses entnommen, und daraus werden Ergebnisse gewonnen. Die Proben werden nur einmal entnommen, dann aber mehrfach untersucht. Die Probe ist durch die Tiefe, aus der sie entnommen wurde, ausreichend beschrieben. Zusätzlich werden Informationen über das Probenmaterial angegeben.

Beziehung zwischen Untersuchungstypen und Datentypen

Datentypen sind Zusammenstellungen messbarer Parameter. Diese Zusammenstellung ist letztlich frei, orientiert sich jedoch in der Regel am Objekt oder Untersuchungstyp. Diese Datentypen können den Untersuchungstypen in beliebiger Kombination zugewiesen werden. Beispielsweise werden die Datentypen Grundwasserchemie und Grundwasserdynamik dem GWBR-Filter-Untersuchungstyp zugewiesen. Beide können jedoch auch in anderen Kombinationen in anderen Untersuchungstypen verwendet werden.

Dokumente

Die Definition der Dokumentbeschreibungstabelle kann aus der SYS_LOCSTRS-Tabelle aus dem System. Die Dokumente werden wie eine Objektart in SYS-Tabellen registriert.

Eine detailliertere Beschreibung der Definition finden Sie in Kapitel Datenbanktabellen der Dokumente verwalten.

System

Die Systemtabellen eines Projekts enthalten die Objektartdefinition, Messstellentypdefinitionen und Strukturbeschreibungen physischer Datentabellen.

Die Systemtabellen beschreiben die physischen Datentabellen und die Beziehungen zwischen den Datentabellen eines GeoDin-Projekts.

Die Systemtabellen bestehen aus den folgenden Tabellen:

Objektart-Definition


LOCTYPES GeoDin_SYS_LOCTYPES Definition von Objektarten

LOCTABTY GeoDin_SYS_LOCTABTY Definition von Datentabellen

LOCTABS GeoDin_SYS_LOCTABS Zuordnung von Datentabellen zu Objektarten

LOCSTRS GeoDin_SYS_LOCSTRS Definition der Strukturen der Datentabellen


Messpunktart-Definition


INVTYPES GeoDin_SYS_INVTYPES Definition von Messpunkten

INVTABS GeoDin_SYS_INVTABS Zuordnung der Datentypen zu den Messpunktarten

DATTYPES GeoDin_SYS_DATTYPES Definition von Datentypen

STFGRP GeoDin_SYS_STFGRP Definition der Stoffgruppen

MESSTRS GeoDin_SYS_MESSTRS Definition aller Messpunktart-Parameter


Hinweise Am Datenfelder beschrieben:

Deskriptoren

enthält Verweise; der Feldname endet mit _DESC; mit Ausnahme der Deskriptoren für Wörterbücher muss ein Deskriptor genau 8 Zeichen lang sein und aus Großbuchstaben und Zahlen bestehen.

Lange Bezeichnung

Jedem Deskriptor wird eine Lange Bezeichnung mit 40 Zeichen zugewiesen; der Feldname endet mit _NAME; dieser Name wird in GeoDin-Auswahl / Selektion-Listen angezeigt und sollte daher das Objekt eindeutig beschreiben.

Optionen

Optionen für ein Objekt werden bitweise in binärer Form in einem longint-Parameter gespeichert; der Feldname endet mit _OPT; Bit 0 ist 1; Bit 1 ist 2; Bit 3 ist 4 und so weiter. Jedes Bit hat eine Ja/Nein-Funktion für ein Merkmal von dem Objekt. Mehrere Bits können auf einmal gesetzt werden.

Registrierung von einer Objektart

Jede Objektart wird mit einem Datensatz in der LOC-TYPES-Tabelle registriert. Die folgenden Datenfelder werden dafür verwendet:

+----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | GEN_DESC | Deskriptor von der Verdauungsart (genau 8 Zeichen lang, bestehend aus Großbuchstaben) | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | GEN_NAME | Lange Bezeichnung von der Objektart | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | GEN_OPT | System Optionen | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | Bit (Wert) | Bedeutung | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | 0 (1) | GeoDin-Systemobjekt (kann nicht geändert werden) | | | | | | | 1 (2) | SEP-kompatibles Objekt, kann importiert werden | | | | | | | 2 (4) | Objektart wird während 'Erstellen' angezeigt | | | | | | | 3 (8) | Objektart erfordert Verknüpfung zu anderen | | | | | | | 4 (16) | Objektart ermöglicht die Erstellung von standardmäßigen Messprogrammen | | | | | | | 5 (32) | Zuordnung von Grafikelementen | | | | | | | 6 (64) | Dynamische Einheiten | | | | | | | 7 (128) | Dokumentbeschreibung | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+ | | | | +----------+---------------------------------------------------------------------------------------------+--------------------------------------------------------------+

Registrierung der für die Objektart verwendeten Tabellen (LOCTABTY)

Jeder Datentabellentyp wird mit einem Datensatz in der Tabelle LOCTABTY registriert.

+-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | TABE_TYPE | Tabellentyp | beschreibt die grundlegende Verwendung einer Datentabelle. Es gibt Pflichtfelder, die das System für jeden Tabellentyp vorschreibt. | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | Wert=1 | Allgemeine Sondierungen - Tabelle | | | | | | | Wert=2 | Schichtdaten-Tabellen | | | | | | | Wert=3 | Erweiterung Allgemeine Sondierungen | | | | | | | Wert=4 | Bohrloch-Erschließung | | | | | | | Wert=5 | Verfüllung | | | | | | | Wert=6 | Rohrentfernung und Installation | | | | | | | Wert=7 | Entfernung von Sonderinstallationen | | | | | | | Wert=8 | Entfernung Spezifikation Messpunkt | | | | | | | Wert=9 | Beispiel-Tabelle | | | | | | | Wert=10 | Sondierungsverzeichnis | | | | | | | Wert=11 | Sondierungsdaten | | | | | | | Wert=12 | Verknüpfung von LOC | | | | | | | Wert=13 | Verknüpfung von FIL | | | | | | | Wert=14 | Verknüpfung von PRB | | | | | | | Wert=15 | Erweiterung Spülung | | | | | | | Wert=16 | Undifferenzierte Datentabelle 1:n zu Standort | | | | | | | Wert=17 | Wertetabelle - echte Tabelle in GEOTAB | | | | | | | Wert=18 | Titeldaten SVZ | | | | | | | Wert=19 | Versionen der Schichtdaten-Tabelle | | | | | | | Wert=20 | SED-Werte als Sondierungs-zeitlich für die Grafikstruktur wie Sonddata | | | | | | | Wert=21 | Beispielmesswerte als Sondierungs-zeitlich für die Grafikstruktur wie Sonddata | | | | | | | Wert=22 | Datentabelle 1:n für Standort mit SUBID | | | | | | | Wert=23 | Datentabelle 1:n für Standort mit SUBID für LTO_HNMTab | | | | | | | Wert=24 | Temporäre Mem-Tabelle - nicht auf LOCOBJ | | | | | | | Wert=25 | Grafikattribute | | | | | | | Wert=26 | Erweiterung der Versionen der Titeldaten | | | | | | | Wert=27 | Erweiterung der Bohrloch-Versionen | | | | | | | Wert=28 | Erweiterung der Verfüllungsversionen | | | | | | | Wert=29 | Entfernung von Rohr- und Installationsversionen | | | | | | | Wert=30 | Entfernung von Versionen der Sonderinstallationen | | | | | | | Wert=31 | Entfernung von Filterdatenversionen | | | | | | | Wert=32 | Entfernung Spülungsversionen | | | | | | | Wert=33 | Dokumentbeschreibung Allgemeine Sondierungen | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | TAB_OPT | Systemoptionen | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | Bit (Wert) | Bedeutung | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 0 (1) | Haupttabelle (Allgemein Tabellen und Schichttabellen); im Fall einer Probetabelle für Register, werden Proben als BLOB in der reg-Tabelle gespeichert (das SNDDATA-Feld mit Typ B muss in der reg-Tabelle definiert sein), die Probedatentabelle bleibt leer | | | | | | | 1 (2) | SEP Schichtdaten-Tabelle | | | | | | | 2 (4) | Tiefeninformationen beginnen mit 0 | | | | | | | 3 (8) | Verschiebungen können in DIN-Form gedruckt werden | | | | | | | 4 (16) | Schreibsperre | | | | | | | 5 (32) | nicht sichtbar | | | | | | | 6 (64) | Löschsperre | | | | | | | 7 (128) | Einfügesperre | | | | | | | 8 (256) | Nummerierte Schichtdaten-Tabelle mit Unterschichten | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | TAB_TRC | Norm-Übersetzungscode. Vom System bis 16 reserviert. | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | INV_TYPE | Messpunktart | | | | | | | | Wenn die Datentabelle die Messpunktart definiert (z. B. Allgemeine Sondierungen, Filtertabelle, Beispiel-Tabelle), bestimmt INV_TYPE die Messpunktart und damit die Art der Mess-Ergebnisse, die verknüpft werden können. | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------+---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------+

Zuordnung von Datentabellen zu Objektarten (LOCTABS)

Für jede Objektart werden die Deskriptoren (GEN_DESC) der Datentabellen, die für die Objektart verwendet werden sollen, in der LOC-TABS-Tabelle gespeichert. Dies definiert zum Beispiel, ob die Objektart Tabellen für Schichtbeschreibungen usw. enthält oder nicht. Bei der gleichen Zeit wird der Tabellendeskriptor (TAB_DESC) verwendet, um auf eine Struktur einer Datentabelle zu verweisen, die in der LOCSTRS-Tabelle definiert ist.

Struktur von den Datentabellen (LOCSTRS)

Die Strukturen aller Datentabellen werden in der LOCSTRS-Tabelle gespeichert. Jede Datentabelle kann maximal 255 Datenfelder enthalten.

+-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | Datenfelder | Bezeichnung | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | TAB_DESC | Deskriptor einer Datentabelle | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_NAME | Physischer Feldname | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_TYPE | Physischer Feldtyp; C (character), N (Numerisch), D (Datum), S (Datum/Uhrzeit) und M (memo) sind zulässig | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_LEN | Physische Feldlänge (für D:=10) | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_DEC | Anzahl der Dezimalstellen für numerische Felder | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_CNT | Laufender Zähler des Feldes in einer Datentabelle | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_OPT | Systemoptionen (Extrakt) | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | Bit (Wert) | Bedeutung | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 0 (1) | Indiziertes Feld | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 1 (2) | Eindeutiger Index (eindeutig) nur wenn Bit 0 gesetzt ist | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 2 (4) | Feld wird für Signatur / für gemessene Werte verwendet: Offsetfeld | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 3 (8) | Feld wird für Signatur (sekundär) verwendet | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 4 (16) | Feld wird für Signatur (tertiär) verwendet | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 5 (32) | Mussfeld | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 6 (64) | Lange Codes werden verwendet (WB) | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 7 (128) | entweder nur eine Abkürzung (nicht Bit 6) oder langer Eintrag editierbar (mit Bit 6) | | | | | | | | (bit 6 aus): | | | | | | | | an : nur ein Schlüssel ist erlaubt | | | | | | | | aus : mehrere Schlüssel sind zulässig | | | | | | | | (bit 6 an) : | | | | | | | | an : Lange Texte können editiert werden | | | | | | | | aus : Lange Texte können nicht editiert werden | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 8 (256) | Feld sichtbar (für gemessene Werte) | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 9 (512) | Feld bearbeitbar (für gemessene Werte) (leer: immer gesetzt) | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 10 (1024) | Mengenparameter | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 11 (2048) | Berechneter Parameter | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 12 (4096) | Negative Werte erlaubt | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 13 (8192) | Anorganisch | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 14 (16384) | Schreibsperre-Ausschluss | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 15 (32768) | Externes Feld | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 16 (65536) | Bedingter Schreibsperre-Ausschluss | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 17 (131072) | steuert WB-Felder, | | | | | | | | Wörterbuch: Bit 6 an - Schreib-Kombinationsschlüssel (statt Lange Bezeichnung) in DB | | | | | | | | 131136 für Wörterbuch - schlichte Textdarstellung, Schlüssel in DB: 17+6 | | | | | | | | 131168 dasselbe wie Mussfeld, 17+6+5 Wörterbuch: Bit 6 aus - ? als schlichter Text (Schlüssel in DB) | | | | | | | | 131200 nicht Mussfeld nur ein Schlüssel 17+7 | | | | | | | | 131232 als Mussfeld nur ein Schlüssel 17+7+5 Wörterbuch: Bit 6 aus - ? als schlichter Text (mehrere Schlüssel in DB) | | | | | | | | 131072 nicht Mussfeld mehrere Schlüssel 17 131104 Mussfeld mehrere Schlüssel 17+5 | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 18 (262144) | TVQK_SingleNorm Rekodierung des Standardtexts während der Eingabe | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 19 (524288) | Feld hat dynamische Einheiten | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 20 (1048576) | Letzten FixedCol-Feld | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | 21 (2097152) | Feld wird automatisch an die neue DS übertragen | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_LONG | Lange Bezeichnung für Datenfeld | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_DIC | Deskriptor eines Wörterbuchs für das Datenfeld | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_GRP | Deskriptor eines Wörterbuchs für das Datenfeld | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_UNIT | Maßeinheit | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_FMT | Ausgabeformat | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | | | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+ | FIELD_DEF | Standardwert | | +-----------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+-----------------------------------------------------------------------------------------------------+

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