Datenbankübergreifendes Objektkopieren
GeoDin kann Objekte zwischen Datenbanken verschieben, ohne Flatfiles zu exportieren: Sie können Bohrungen direkt aus einer verbundenen Datenbank in eine andere kopieren, eine Auswahl / Selektion als portable GeoDin Access-Datenbank verpacken und ältere Norm-Objekte im Rahmen des Kopiervorgangs in die aktuelle Norm konvertieren. Diese Seite behandelt das Verbinden der Quell- und Zieldatenbanken, die Befehle zum Kopieren und Veröffentlichen/Exportieren sowie die Konvertierungsoption SEP 1 -> SEP 3.
Datenbankverbindungen & dateibasierte Migration
Datenbankverbindungen werden erstellt über Datenbankverbindung erstellen – Datenbanktyp auswählen (z. B. Microsoft Access), anschließend entweder eine vorhandene Datei verknüpfen oder eine neue von Grund auf erstellen.
Access-Datenbankdateien können lokal oder auf einem freigegebenen Netzlaufwerk erstellt werden.
Vorhandene Access-Datenbanken können durch Ziehen und Ablegen der .mdb -Datei in den linken Baum zu GeoDin hinzugefügt werden – dadurch wird die Verbindung automatisch erstellt.
Rechtsklick auf eine Datenbankverbindung > Datenbankverbindung bearbeiten um den gespeicherten Pfad anzuzeigen oder zu ändern.
Demo-Datenbanken werden mit GeoDin-Installationen in einem demos -Unterverzeichnis im Konfigurationsverzeichnis bereitgestellt; sie erscheinen Gelb in der Verbindungsliste (vom Benutzer erstellte Datenbanken erscheinen Blau).
gINT (.mdb)-Datenbanken werden als historisches Vorgängerformat bezeichnet – Benutzer, die von gINT migrieren, müssen statt einer direkten Dateiverknüpfung Importroutinen benutzen.
Datenbankübergreifendes Kopieren von Objekten & Veröffentlichen/Exportieren
Objekte (Bohrungen) können dupliziert werden – dadurch wird eine vollständige Kopie erstellt.
Die Publizieren und Exportieren Der Befehl auf Projektebene exportiert selektierte Objekte als ZIP-Datei mit einer GeoDin Access-Datenbank – nützlich zum Extrahieren einer Gruppe von Bohrungen aus einer vorhandenen Datenbank.
Publizieren und Exportieren ist auch auf der Ebene einzelner Bohrlöcher verfügbar; dabei wird eine Access-Datenbank mit einem einzelnen Bohrloch erzeugt, die an anderer Stelle erneut importiert werden kann.
Datenbankübergreifendes Kopieren von Objekten: über Objekte hinzufügen können Benutzer auf Projektebene Bohrungen aus einer anderen (bereits verbundenen) Datenbank auswählen und in das aktuell ausgewählte Projekt importieren – Messwerterfassung und -pflege sowie Allgemeine Sondierungen bleiben erhalten.
Zu den Optionen beim datenbankübergreifenden Kopieren gehören: angehängte Dokumente Einschließen/Ausschließen, Messwerte Einschließen/Ausschließen, reine Standortkopie (nur Namen und Allgemeine Sondierungen).
Bohrprofil-Eigenschaften (Schichtdaten) können über Bohrprofil kopieren – Schichten werden übertragen, einige normenspezifische Schlüssel dürfen jedoch nicht automatisch übersetzt werden.
Konvertieren von SEP-1-Objekten in SEP 3 während des Kopierens
Beim Kopieren von SEP-1-Objekten aus einer Datenbank in eine andere mithilfe von Objekte hinzufügenerscheint am Unteres Rand des Kopierdialogs eine Konvertierungsoption: Konvertierung SEP 1 -> SEP 3 (Deutsch: Konvertierung von SEP 1 nach SEP 3).
So benutzen Sie es
Was nach dem Kopieren geprüft werden sollte
GeoDin zeigt nach Abschluss ein Protokoll an. Prüfen Sie dieses Protokoll sorgfältig:
Erfolgreich übertragene Schichten werden mit ihren zugeordneten Schlüsseln aufgeführt.
Abkürzungen (Kürzel), die keinem SEP-3-Schlüssel zugeordnet werden konnten, werden nicht verworfen – sie werden in das Kommentarfeld/Bemerkungsfeld (Kommentarfeld) des SEP-3-Zieldatensatzes zur manuell durchzuführenden Prüfung geschrieben.
Diese Konvertierung ist nur in eine Richtung möglich: SEP 1 -> SEP 3. Es gibt in GeoDin keine integrierte Konvertierung von SEP 3 Zurück zu SEP 1. Immer überprüfen Sie das Protokoll-Log und die Kommentarfelder der importierten Objekte, um nicht übereinstimmende Abkürzungen zu erkennen.
Zum Import von SEP-3-Daten, die von einer staatlichen Behörde geliefert werden, siehe Importieren von SEP-3-Daten über die Austauschdatenbank.
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