Regression UND Kurvenanpassung

Regression UND Kurvenanpassung

Regression und Kurvenanpassung

Darstellungsoptionen

Optional können in einer Zeitreihen-Darstellung Kurven, Balken und Symbole (in beliebiger Kombination) verwendet werden. Wenn kein Darstellungs-Typ gewählt wird, wird die Serie nicht angezeigt (dies kann für Serien sinnvoll sein, die für Aggregationen verwendet werden).

Während der Auswahl des Darstellungstyps <Kurve> kann optional ein Unterbrechungskriterium ausgewählt werden. Hierbei ist die Zeitspanne zwischen zwei Messungen entscheidend. Auf diese Weise kann der visuelle Eindruck durchgehender Messungen durch eine verbundene Linie vermieden werden. In Kombination mit einem Symbol oder Balkendiagramm in den Bereichen, in denen nur selten Proben genommen wurden, erhalten Sie unterschiedliche grafische Präsentationsarten für unregelmäßige Messintervalle.

Standardmäßig werden zwei Messpunkte in der Grafik durch eine Linie verbunden, die bei jedem Messwert unterschiedlich geneigt ist. Mit der Option <Treppendarstellung> können Darstellungen erzielt werden, die einen Messpunkt von einem bestimmten Zeitpunkt an zeigen. Für die folgende Messung wird die Kurve als horizontale Linie und danach senkrecht zum nächsten Wert gezeichnet. Bei dieser Darstellungsart kann die Option <bis zum Ende des Diagramms zeichnen> hilfreich sein, die die Linie der Serie bis zum Ende der Zeitachse fortsetzt. Dadurch kann gezeigt werden, dass sich der Messwert seit dem letzten Messwert nicht geändert hat

Standardmäßig werden Datensätze auf einer Kurve ignoriert, wenn der gewählte Parameter keinen Wert hat (obwohl eine Uhrzeit vorhanden ist) und durch diese Datensätze wird eine Linie gezeichnet. Diese Linie kann mit der Option unterbrochen werden Linie bei leeren Datensätzen unterbrechen.

Für den Darstellungstyp <Balken> kann die Balkenbreite gewählt werden. Wie beim Darstellungstyp <Symbole> können Sie hier auswählen, ob dies in den Bereichen gezeichnet werden soll, in denen nur selten Proben genommen wurden (d. h. bei Unterbrechungen der Kurve).

Kurve

In diesem Zweig können keine Eigenschaften ausgewählt werden. Wählen Sie einen untergeordneten Zweig, um Detail-Eigenschaften zu bearbeiten.

Linie

Zusätzlich zur Darstellung der Serie als Kurve, Balken oder Symbol kann eine beliebige Anzahl berechneter (horizontaler) Linien zu einer Serie hinzugefügt werden.

Hier stehen drei statistische Parameter Minimum, Mittelwerte, Maximum UND Median zur Verfügung, die auf Grundlage von Messwerten berechnet werden. Zusätzlich können numerische Werte der Angaben zum Objekt angezeigt werden. Die Auswahl erfolgt im Drop-down-Menü "Berechnungsart". Durch die Auswahl des Typs Angaben zum Objekt im darunterliegenden Eingabefeld kann das Datenfeld gewählt werden, das den numerischen Wert enthält.

Durch die Auswahl der statistischen Parameter legen Sie fest, ob hier nur die Werte des angezeigten Zeitbereichs oder alle Messwerte des Messpunkts (unabhängig vom im Diagramm angezeigten Zeitbereich) verwendet werden sollen.

Eine Linie oder Umrandung wird in der gewählten Farbe und Linienart dargestellt. Um eine Farbe auszuwählen, die im Drop-down-Menü nicht verfügbar ist, klicken Sie in der Liste auf den ersten Eintrag "Individuell". Im Farbdialog können Sie eine neue Farbe anpassen.

Die Linienbreite kann in mm oder Pixeln gewählt werden. Die Auswahl sollte vorzugsweise in mm erfolgen. In diesem Fall ist die Dicke der Linien in der Voransicht nicht gleich der Druckausgabe und nicht abhängig von der verwendeten Druckauflösung. Die Auswahl einer Linienbreite in Pixeln ist nur für Grafiken geeignet, die nur auf dem Bildschirm betrachtet werden.

Darstellungstyp

Auswahl der Darstellung in grafischer (Kurve, Balken, Symbole und Kurve + Symbole) oder tabellarischer Form (Tabelle) der einzelnen Messwerte.

Der Darstellungstyp Kurve beginnt mit dem ersten und endet mit dem letzten Messwert. Die Knoten der Kurve kennzeichnen einen Messpunkt (Messwert in einer bestimmten Tiefe).

Bei Verwendung des Darstellungstyps Balken charakterisieren die Werte einen Messbereich (Intervall), sodass der erste Wert für den Abschnitt von 0,00 m bis zum ersten Messwert gültig ist.

Balken / Kurve

Die Option -Linie zur Achse schließen- wird im folgenden Diagramm dargestellt. Im linken Diagramm ist die Option ausgeschaltet, die Umrandungslinie des Balkendiagramms ist am Anfangs- und Endpunkt nicht mit der 0-Achse verbunden.

Die Darstellung einer Kurve kann in nicht untersuchten Bereichen optional unterbrochen werden. Hierfür ist ein Wert für die Sektorlänge erforderlich, ab der der Bereich nicht untersucht ist. Eine allgemeine Einstellmöglichkeit dieser Option für alle Serien ist in der Darstellungsoptionen.

Die Möglichkeit, die Ansicht mithilfe eines Diagramms als Legende einzufärben, wird im Kapitel ausführlich beschrieben Differenzierte Einfärbung.

Tabelle

Die tabellarische Darstellung eines einzelnen Messwerts als Text in einer bestimmten Tiefe ist in Kombination mit einer Kurve oder einem Balken sowie auch als reine Tabelle möglich. Wählen Sie hierfür die Option -Einzelwerte darstellen-.

Ist die Option -Werte anzeigen = 0- ausgeschaltet, werden alle einzelnen Werte, die gleich null sind, als Fehlerwerte gezählt und nicht beschriftet; andernfalls werden diese Werte ebenfalls angezeigt.

Die Option -Werte < 0 interpretieren- bewirkt eine Darstellung der Messwerte nach den folgenden Regeln:

Messwert > 0 Wert wird normal beschriftet

Messwert < 0 (außer -88 und -99) Beschriftet als <Sondierung Wert

Messwert = 0 Beschriftet mit n.i. = nicht untersucht

Messwert = -88 Beschriftet mit n.t. = nicht nachvollziehbar

Messwert = -99 Beschriftet mit n.f. = nicht gefunden

Falls der Messwert = 0 ist, werden die Werte nur mit n.i. beschriftet, wenn die Option -Werte anzeigen = 0- aktiviert ist.

Für die Darstellung der Messwerte als Text können auch die Schriftart und die Art der Zwischenlinien angepasst werden.

Differenzierte Einfärbung

Neben der festen Farbgebung einer Kurve oder eines Balkendiagramms mit fester Signatur und Farbe können diese Darstellungen mithilfe einer Legende abhängig von den komplexen Bedingungen eingefärbt werden.

Voraussetzung hierfür ist entweder:

das Vorhandensein eines Grafikelemente Messwertgrafik als „Lieferant“ der Legende

oder

das Vorhandensein einer Messreihe in den Angaben zum Objekt, die RGB-Farben für die Darstellung enthält.

Verwenden einer Messwertgrafik

Die Methode zum Definieren von Flächen in Diagrammen wird in Kapitel beschrieben Fläche. Wählen Sie die Option -mit Hilfe eines Diagramms- und anschließend das gewählte Diagramm in der Liste. Tipp: Die Liste enthält nur Diagramme, die eine Messwertgrafik.

Verwenden einer Messwerte-Sondierung mit Farbwerten (RGB)

Wählen Sie diese Option, wenn das aktuelle Objekt bereits eine berechnete Serie mit RGB-Werten enthält. Wählen Sie die gewünschte Serie aus. Die Art, Datenreihen-Serien zu berechnen, wird in Kapitel beschrieben Berechnungen von Serien

Messwerte

Voraussetzungen

GeoDin organisiert Objekte räumlich. Dies sind Punktobjekte mit oder ohne Tiefenwert. An diesen Objekten können Messungen durchgeführt werden. Um GeoDin zur Erfassung solcher Daten zu verwenden, müssen Messpunkte in den allgemeinen Daten definiert werden. Üblicherweise werden Filter und Probenintervalle als Messpunkte verwendet. Auch das Objekt selbst kann als Messpunkt definiert werden. Im GeoDin-Objektmanager werden Messpunkte durch drei blaue Kugeln dargestellt.

GeoDin Demo-Projekt

Objekt

Alle Objekte

Allgemeines Bohrprofil

Messpunkte

Filter

oberer Piezometer: (4,3-6,3 m)

unterer Piezometer (7,8-8,7 m)

Proben

BH01: (1-7 m)

BH01: (4-5 m)

Terminologie

Die folgende Hierarchie wird in der Messpunkte-Organisation verwendet, um einen einzelnen gemessenen Wert einem Messobjekt des Messpunkts zuzuordnen. Es gibt folgende verschiedene Typen:

Messstellentyp

Der Messstellentyp legt fest, um welche Art von Objekt es sich handelt. Diese können entweder mit oder ohne vertikale Komponente vorliegen. Ein Beispiel für einen Messpunkt mit vertikaler Komponente ist ein Bohrloch. Ein Bohrloch kann der Messpunkt selbst sein (z. B. wenn die gesamte Länge beprobt wird) oder es können andere Messpunkttypen damit verknüpft werden (diskrete Proben in verschiedenen Intervallen über die Länge des Bohrlochs). Beispiele für Punktproben (d. h. ohne vertikale Komponente) sind Oberflächenwasser oder Klimamessstationen.

Datentypzuordnung

Chemische Untersuchungen können für mehrere Objekte für jeden Messpunkttyp durchgeführt werden. Für diese Kombinationen werden Datentypen definiert. Zum Beispiel kann an einem Grundwasserbrunnen die Wasserqualität untersucht oder Durchflussraten gemessen werden. Für jeden Fall gibt es einen Datentyp. Jeder Datentyp kann mehreren Messpunkttypen zugeordnet werden. So kann der Datentyp „Grundwasserzusammensetzung“ sowohl für einen Grundwasser-Messpunkt als auch für einen Brunnen eingetragen werden. Die Ergebnisse werden in einer Datentyp-Tabelle zusammengefasst, obwohl die Daten für jeden Messpunkt voneinander getrennt sind.

Chemische Gruppe

Da die Anzahl der einzelnen Parameter innerhalb eines Datentyps sehr groß werden kann, werden die Parameter in chemische Gruppen unterteilt, um eine bessere Übersicht zu ermöglichen. Jede Gruppe zeichnet sich durch eine Ähnlichkeit der chemischen Parameter oder beschreibenden Merkmale aus und kann bis zu 20 Parameter enthalten.

Parameter

Ein Parameter ist eine einzelne Messung, beschrieben durch einen Namen, eine Feldkennung und eine Einheit

Abfrage

Abfragen werden innerhalb von Projekten oder Datenbanken verwendet, um Daten abzufragen. Sie legen die Menge und Art der Daten fest, aus denen die Ergebnisse abgeleitet werden.

Spezielle Werte

GeoDin organisiert Messwerte als numerische Einträge. Daher können Werte unterhalb einer Nachweisgrenze nicht als Zeichen „<“ gespeichert werden. In solchen Fällen wird eine negative Nachweisgrenze eingetragen (z. B. „-1“). Diese Werte werden von statistischen Auswertungen ignoriert. Ist die Nachweisgrenze unbekannt (z. B. alte Daten), wird der Wert „-88“ verwendet. Ist der Wert nicht nachweisbar, dann sollte „-99“ eingetragen werden:


Eingabe Bezeichnung

-XX unterhalb der Nachweisgrenze (XX = Nachweisgrenze) -88 unterhalb der Nachweisgrenze (Wert der Nachweisgrenze unbekannt)

-99 nicht nachweisbar

------- ---------------------------------------------------------

Messwerterfassung und -pflege

Wenn im GeoDin Objekt-Manager ein Objekt selektiert ist, für das Messwerte eingegeben werden können, das Verfahren "Messwertverwaltung" ist verfügbar.

Die Hauptelemente des Messwerteditors sind:

Ein Komplex Datenblatt, das Obere Schalterleiste, das Rechtes Schalterleiste und die Statusleiste.

Datenblatt

Das Datenbank-Gitter zeigt die verfügbaren Messwerte. Abhängig von der Objektart-Definition und der Datenbankallgemeine Einstellungen können für einen einzelnen Messpunkt ein oder mehrere Datentypen verwendet werden. Jeder Datentyp hat sein eigenes Datenbankblatt - Sie können mit Strg+Tab zwischen ihnen wechseln oder einfach auf das entsprechende Blatt klicken.

Jeder Datentyp hat "Messprogramm" UND "Ansicht" allgemeine Einstellungen. Am unteren Rand des Gitters gibt es kleine Registerkarten mit "Parametergruppen" (die die einzelnen Parameter enthalten), "Diagramme und Auswertungen" UND "Zusatzangaben Messwert".

Die grundlegende Verwendung des Eingabegitters sowie die Verwaltung von Ansichten wird im Kapitel beschrieben Verwendung des Eingabegitters.

Die Parameter einer Datentypzuordnung sind in sogenannten Parametergruppen angeordnet. Diese Option kann als Registerkarte unter dem Eingabegitter angezeigt werden, wobei die Parameterspalten ebenfalls in Gruppen angezeigt werden. Ist die Option deaktiviert, wird diese Anordnung ignoriert und alle Datentypzuordnungs-Parameter werden angezeigt. Die Anzahl der angezeigten Parameter kann durch die Auswahl von weiter eingeschränkt werden "Messprogramm" die eine definierbare Auswahl benannter Parameter sind, die für Datentypen im Messprogramm. Zusätzlich zum aktuell Messprogramm gibt es die Sammlungen "alle Parameter" (keine Parameterbeschränkungen) und "Verwendete Parameter" (Anzeige von Parametern mit Werten in der Datenbank). Eine weitere Möglichkeit, die Anzeige in Anzahl und Reihenfolge der Parameter anzupassen, besteht in der Benutzung des Schalters oben links zum Auswählen der Spalten und dem Verschieben der Spalten mit der Maus.

Zusatzangaben Messwert

ACHTUNG: Zusätzliche Daten für einen Messwert können nur einem vorhandenen Messwert zugeordnet werden. Wenn zusätzliche Informationen eingegeben werden, obwohl kein Messwert verfügbar ist, werden sie nicht in den aktuell Datensatz aufgenommen. Wenn ein zugeordneter Messwert gelöscht wird, werden auch seine zusätzlichen Informationen entfernt.

Zusatzinformation - Messwert

Durch Auswählen dieser Option ist zusätzliche Information zum aktuellen Messwert verfügbar. Für jeden Messwert können Informationen über die Untersuchungsmethode, die verwendete Einheit und die entsprechenden Nachweisgrenzen gespeichert werden.

Zusatzzeichen

Alternativ zur Erfassung des negativen Werts statt eines Messwerts unterhalb der Nachweisgrenze kann auch das Zusatzzeichen "<" eingegeben werden. An allen Stellen in GeoDin, an denen Werte unterhalb der Nachweisgrenze unterschiedlich behandelt werden, werden beide Methoden zur Darstellung von Werten unterhalb der Nachweisgrenze gleichwertig berücksichtigt.

Im Messwert-Editor kann ein Datensatz durch eine farbige Markierung von dem jeweiligen Wert (Anzeigeeigenschaften).

Verfahren

Von einer Liste von Verfügbaren Untersuchungsmethoden kann diejenige ausgewählt werden, mit der der tatsächliche Parameter erkannt wurde (Untersuchungsmethode).

Nachweisgrenze

Die Nachweisgrenze von der Untersuchungsmethode während der Prüfung des Parameters kann eingegeben werden.

Laborinformationen

Wenn die Option Messwertzusatzangaben während der Erstellung der aktuell Datentypzuordnung Eingeschaltet wurde, kann Beliebig Parameter zusätzliche Informationen über die Labor Analyse (Eigenschaften).

Die Verwendung dieser Informationen ist vor allem für das Management der chemischen Parameter sinnvoll, die detaillierte Informationen über das Verfahren von der Analyse erfordern. Diese Informationen sollten für hydrochemische und nicht für hydrodynamische (Wasserstände) Daten verwendete werden.

Auf dieser Seite werden die Laborinformationen gespeichert:

  1. Labor

Informationen über das analysierende Labor (Untersuchungsmethode)

  1. Probennummer

Zahl der Probe im Labor

  1. Nachweisgrenze

Nachweisgrenze des verwendete analysierenden Verfahrens

  1. Konfidenzintervall

Konfidenzintervall des untersuchten Messwerts (+/- plausibelster Schwankungsbereich)

  1. Matrix

Für die Probenuntersuchung verwendete Matrix (Untersuchungsmethode).

  1. Extraktion

Verfahren der Extraktion

  1. Datum und Uhrzeit

Uhrzeit der Messung im Labor

  1. Plausibilität

Informationen über die Plausibilität des Messwerts

Auf der Seite der Ergänzungen werden verwaltet:

  1. Probenvorbereitung

Informationen über die Vorbereitung der Probe für die Laboranalyse

  1. Verweis auf das Ergebnis

Verweis auf das Ergebnis

  1. Interpretation

Interpretation des Messwerts

Obere Schalterleiste

Die Oben Werkzeugleiste (Standardposition - sie kann an eine andere Stelle im Fenster verschoben werden) bietet allgemeine Bearbeitungsfunktionen:

Bearbeitung starten / Bearbeitung beenden

Wenn das Symbol Eingeschaltet ist (in hellem Grau markierte), können Tabelleneinträge bearbeitet werden.

Wenn inaktiv (d. h. nicht „gedrückt“), sind alle Tabellenfelder Grau und können nicht bearbeitet werden.

Der Bearbeitungsmodus bleibt aktiv, bis das Symbol Ausgeschaltet wird oder das Symbol Bearbeitung abbrechen angeklickt wird. Daten werden gespeichert, indem von einer Zeile in eine andere gewechselt wird, indem der Bearbeitungsmodus deaktiviert wird, indem von einem Datentyp zu einem anderen gewechselt wird, indem ein anderes Objekt im GeoDin Objekt Manager ausgewählt wird und indem der Editor geschlossen wird.

Speichern

Der aktuell Datensatz (Zeile) in der Tabelle wird gespeichert.

Bearbeitung abbrechen

Die Datensatzbearbeitung wird beendet und die im aktuell Datensatz vorgenommenen Änderungen werden rückgängig gemacht (zurück zum letzten gespeicherten Stand). Der Editor wird dann standardmäßig in den Nicht-Bearbeitungsmodus versetzt.

Neu Laden

Daten werden neu geladen. Änderungen am aktuell Datensatz werden zuerst gespeichert und dann wird das Gitter aktualisiert. Diese Funktion ist besonders nützlich, um Änderungen an einem Datensatz anzuzeigen.

Ausschneiden, Kopieren, Einfügen

Zwischenablagefunktionen (die Tastenkombinationen Strg + X, Strg + C UND Strg + V sind verfügbar).

Rechtes Schalterleiste

Die zweite Menüleiste bietet Funktionen für die spezielle Bearbeitung, Navigation und das Ändern von allgemeine Einstellungen. Diese Menüleiste kann ebenfalls neu positioniert werden (standardmäßig befindet sie sich auf der Rechtes Seite).

Berechnungsformel

Als Alternative zur Darstellung der Messwerte in Gitterform können Sie den aktuell Datensatz in einer Maske anzeigen. Oben in der Maske werden die allgemeinen Probendaten (Name, Datum, Uhrzeit) und die Gruppe angezeigt. Darunter sind die einzelnen Parameter für den aktuell Datensatz in Zeilen aufgelistet. Für jeden Parameter werden Name, Messwert, Einheit, Nachweisgrenze und Untersuchungsmethode angezeigt. Name und Einheit sind nicht bearbeitbar. Der Inhalt(e) eines Datensatzes kann als eine Datei mit einfacher Text gespeichert werden (die anschließend geladen werden kann). Durch Drücken des OK Schalter wird der Maskeninhalt im Datensatz gespeichert - durch Drücken von Abbrechen wird der Inhalt(e) verworfen. Optional kann der kurzer Feldname für die Parameterspalte verwendet werden.

Mit den Navigationspfeilen können Sie sich zeilenweise durch die Tabelle bewegen, zur erster, vorigen, folgenden und letzten Zeile (von Oben nach unten).

Verknüpfung zum Messpunkt

Jeder Datensatz ist intern mit einem Messpunkte verknüpft. Diese Klassifikation-Beziehung kann im Messwerteditor geändert werden. Wenn sie durch Anklicken des Symbols geöffnet wird, wird eine Liste aller Objekte in der aktuell Gruppe oder Abfrage angezeigt.

Nach Auswahl eines Messpunkte und des Verfahrens (Verschieben aktualisiert die Klassifikation, sodass im ursprünglichen Objekt die Messwerte nicht mehr vorhanden sind; Kopieren dupliziert die Messwerte) die Neuklassifikation wird ausgeführt durch Klicken OK. Laden Sie das Objekt erneut, um dies angezeigt zu sehen.

Wenn mehrere Messpunkte ausgewählt sind, wenn die Neuklassifikation ausgeführt wird, werden alle diese Messpunkte neu klassifiziert.

Zeile einfügen

Ein leerer Datensatz wird oberhalb der aktuellen Zeile eingefügt. Nach der Eingabe von Daten und dem Neuladen der Ansicht wird der Datensatz an der richtigen Zeilenposition sortiert.

Datensätze zusammenfassen

Bei vielen Datensätzen können identische Probenamen, Daten und Uhrzeiten auftreten, obwohl der Inhalt (Messwerte) unterschiedlich ist. Dies kann vorkommen, wenn verschiedene Labore unterschiedliche Analysen an denselben Proben durchgeführt haben und die Werte getrennt in Ihre Datenbank importiert wurden. Gehören solche Datensätze zusammen, können sie zusammengefasst werden. Beim Starten dieser Funktion werden die Datensätze im Messwerteditor analysiert und eine Liste für jene Datensätze erstellt, die zusammengefasst werden können. Es gibt auch eine Option, den Probename einzuschließen.

Wenn ein Datensatz ausgeschlossen werden soll, kann er durch Klicken auf das Symbol aus der Liste entfernt werden.

Durch Auswahl von OK werden die Datensätze zusammengefasst.

Achtung: Wenn Parameter in mehreren Datensätzen mit unterschiedlichen Werten vorhanden sind, werden die Datensätze nicht zusammengefasst. Wenn die Werte jedoch identisch sind, werden die Datensätze zusammengefasst.

Zeile löschen

Die aktuelle Zeile wird nach Bestätigung einer Abfrage aus der Datenbank gelöscht. WARNUNG:** Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden! Sie können mehrere Datensätze mit der Tastenkombination Strg+Entf löschen.

Anzeigeeigenschaften

Mit diesen Optionen können Sie steuern, wie Messwerte dargestellt werden, damit ihr Inhalt widergespiegelt wird.

Rahmen

-Nachweisgrenze-

Durch Aktivieren dieser Option werden alle Zellen, die Werte unterhalb der Nachweisgrenze enthalten (negative Werte für Konzentration), mit einem blauen Rahmen dargestellt.

Art

Grün, Blau und Rot stehen zur Verwendung mit einem logischen Ausdruck zur Verfügung (kurzer Parametername und Vergleich). Der Vergleich kann "<", "=" oder ">" sein. Der verglichene Wert muss eine Zahl sein. Sie können den Schriftstil auch beeinflussen, indem Sie das Zeichen "@" mit einem oder mehreren der folgenden vier Buchstaben verwenden:

B fett

U unterstrichen

I kursiv

S durchgestrichen

Die Buchstaben können kombiniert werden. Zum Beispiel führt der Ausdruck "NO3>20@BI" in der Farbe Rot dazu, dass alle Werte für Nitrat, die den Wert 20 überschreiten, in Rot, Fett und Serifen dargestellt werden.

Ein Ausdruck kann mehr als einen Befehl enthalten, wenn ein Semikolon ";" zur Trennung verwendet wird (zum Beispiel: "CL>50; NO3>10@BI"). Daher ist es für einen Benutzer relativ einfach, ein Farbschema für die Dateneingabe einzurichten.

Eingabeoptionen

Zur Unterstützung der Dateneingabe stehen zwei Optionen zur Verfügung.

Schnelleingabe

Diese Funktion wird durch Festlegen des Startdatums und des Zeitbereichs aktiviert. Solange diese Option aktiv ist, wird für jeden neuen Datensatz der Zeitbereich des Startdatums inkrementell hinzugefügt.

Datensatz-Vorgaben"keine Einstellungen"

Ein neuer leerer Datensatz wird erstellt.

"Standardvoreinstellungen"

Diese Option ermöglicht es, Voreinstellungen für jeden Parameter in einer Maske zu definieren.

"Letzten Datensatz übernehmen"

Diese Option übernimmt Werte aus dem letzten Datensatz für den neuen, wobei die Parameteroption <Letzten Wert übernehmen> verfügbar ist. Siehe Parameter editieren

"Letzten Datensatz übernehmen (gleiche Probe)"

Zusätzlich zum Kopieren des gleichen Parameterinhalts wird der neue Datensatz derselben Probe wie der letzte Datensatz zugewiesen.

Berechnung

Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, Werte für die gesamte Tabelle im Messwerteditor neu zu berechnen. Sie haben zwei Optionen:

-Vorhandene Formeln-

  1. Führen Sie eine oder mehrere Formeln aus den vordefinierten Formelndes Datentyps, gefunden in der Systemkonfiguration.

  2. Wenn Sie das Kontrollkästchen [nur Formeln aktivieren] aktivieren, sehen Sie nur Formeln, die in den Standardvoreinstellungen auf aktiv gesetzt sind. Formeln allgemein in der Systemkonfiguration. Hinweis: Diese Formeln werden immer für die ausgewählten Datensätze ausgeführt, wenn die Berechnen-Funktion verwendet wird. Dies liegt daran, dass eine Aktualisierung eines Datensatzes die Berechnung aktiver Formeln auslöst.

  3. Formeln sind mit einem roten Symbol statt einem schwarzen gekennzeichnet, wenn das Zielfeld der Formeln immer überschrieben werden soll.

  4. Formeln können sortiert werden, indem man auf den tatsächlichen Spaltentitel klickt, z. B. name oder Zielfeld. Hinweis: Die Ausführungsreihenfolge der selektiert Formeln ist dieselbe, wie sie in den Datentypeinstellungen der Systemkonfiguration festgelegt wurde! **Dies ist wichtig, insbesondere bei voneinander abhängigen Formeln.

-Einzelne Formeln ausführen-

  1. Um eine einzelne Berechnungsformel auszuführen, können Sie eine der vordefinierten Formeln von den Formeln allgemein der Systemkonfiguration verwenden oder Sie definieren eine neue Berechnungsformel.

  2. Um eine Berechnungsformel zu übernehmen, markieren Sie sie einfach, indem Sie auf den Namen klicken (Sie müssen das Kontrollkästchen für diese Aktion nicht aktivieren), und klicken Sie auf den Schalter Verfügbare markierte Formel übernehmen. Die Felder "Zielfeld:", "Bedingung:" UND "Berechnungsformel:" werden automatisch ausgefüllt und können bearbeitet werden.

  3. Alternativ können Sie diese Felder Bearbeiten Ohne eine vordefinierte Berechnungsformel zu verwenden, sondern indem Sie eine Neu Berechnungsformel erstellen, die auf das Zielfeld angewendet wird.

Zielfeld immer überschreiben{.underline}

Für die folgende Berechnung können Sie die Konfiguration zum Überschreiben vorhandener Werte festlegen. Standardmäßig überschreibt die Berechnung keine vorhandenen Felder, sondern berechnet Ergebnisse für diese Felder ohne Werte für das entsprechende Zielfeld.

[[alle Parameter haben Werte]]{.underline}

Darüber hinaus können Sie festlegen, die Berechnung nur auszuführen, wenn alle Parameter, die in der Berechnungsformel verwendet werden, Werte für die Berechnung enthalten. Daher wird die Berechnung für leere Datenfelder nicht ausgeführt (wenn sie in der Berechnungsformel verwendet werden).

-Alle Sichtbar Datensätze-

Wählen Sie hier aus, ob die Berechnung für alle Datensätze durchgeführt wird, die im Editor für Messwerterfassung und -pflege aufgelistet sind.

-Alle markierte Datensätze-

Wählen Sie diese Option, um die Berechnung nur für die in dem Messwerterfassung und -pflege-Editor selektierten Datensätze (Zeilen) auszuführen.

Definition von Formeln

Eine Formel ist als Zeichenkette definiert (ähnlich einer Beschriftungsanweisung) und enthält mathematische Operatoren zur Berechnung eines Ergebnisses.

Zum Beispiel: $DAT.PAR1$ * 100

Die Zeichen innerhalb von den $-Zeichen beziehen sich auf ein GeoDin-Datenfeld. Die folgenden Operatoren können verwendet werden:


+ Addition - Subtraktion * Multiplikation / Abstand SQR (x) Quadrat von x SQRT (x) Quadratwurzel von x LN (x) Natürlicher Logarithmus von x EXP (x) Potenz von x (e hoch x) SIN (x) Sinus von x COS (x) Kosinus von x TAN (x) Tangens von X ARCTAN (x) Arkustangens von X COTAN (x) Kotangens von X ABS (x) Absolutem Wert von X


(x) steht für die Tabellenspalte von GeoDin (z. B. $DAT:PAR1$)

Leere Leerstellen können in den Formeln enthalten sein. Fixierte Zahlwerte (100 im obigen Beispiel) können direkt in die Berechnungsformel eingegeben werden.

Verwendung von Bedingungen

Zusätzlich zu den mathematischen Operatoren können spezielle Syntaxkonstruktionen verwendet werden, um eine große Anzahl von Sonderfällen zu berücksichtigen. Für eine Berechnungsformel kann eine Bedingung definiert werden, unter der die Berechnungsformel ausgeführt wird. Eine Bedingung ist ein Ausdruck mit zwei möglichen Ergebnissen: WAHR oder FALSCH. Mehrere Ausdrücke können mithilfe der logischen Operatoren UND und ODER kombiniert werden. Die Definition der Datentypzuordnung der Abkürzung ist immer notwendig (z. B.: $WAS:NA$).

Hinweis:

Die Berechnungsformel kann direkt im Messwerteditor eingegeben werden, nachdem auf den Schalter geklickt wurde oder auf der Registerkarte System unter Datentypen-> Datentypeinstellungen->Formeln (Formeln allgemein).

Beispiel für einfache BedingungBeispiel:

Ziel: WAS:NA_CALC

Bedingung: $WAS:MG$>3

Berechnungsformel: $WAS:NA$/2

Der Zielparameter NA_CALC wird berechnet, wenn der Parameter MG einen Wert von 3 oder höher hat.

Beispiel für mehrere BedingungBeispiel:

Ziel: WAS:NA_CALC

Bedingung: $WAS:MG$>3 UND $WAS:CA$<10

Berechnungsformel: $WAS:NA$/2

Der Zielparameter wird Berechnet, wenn beide der Parameter MG einen Wert größer als drei hat und der Parameter CA einen Wert von weniger als 10 hat.

Bedingungen für Ändern von Werte

Durch die Verwendung der Formatierung @O kann der ursprüngliche Wert eines Datensatzes VOR der letzten Ändern im Messwerteditor rekonstruiert werden. Dadurch ist die Prüfung auf Differenzen möglich.

Beispiel:

Bedingung: $WAS:PAR1$ - $WAS:PAR1@O$ >10

Die Bedingung ist Wahr, wenn der Wert von PAR1 in der Zelle mehr als das Zehnfache des zuvor eingegebenen Werts ist.

Weitere Bedingungsbeispiele

In einer Bedingung kann der NULL-Operator verwendet werden. Er legt fest, ob ein Parameter einen Wert hat.

Beispiel:

Ziel: WAS:NA_CALC

Bedingung: $WAS:MG$>3 UND $WAS:CA$=NULL

Berechnungsformel: $WAS:NA$/2

Der Zielparameter NA_CALC wird Berechnet, indem der Wert des Parameters NA halbiert wird, wenn der Wert des Parameters MG 3 übersteigt und der Parameter CA Leer ist.

Wenn Strings in einer Bedingung verwendete werden, muss der Text in Anführungszeichen (oder hoch Kommas) eingeschlossen sein. Fehlende Anführungszeichen und Rechtschreibfehler werden als ungleich interpretiert. Die Schreibweise von der Bedingung ist groß-/kleinschreibungssensitiv.

Beispiel:

Ziel: WAS:NA_CALC

Bedingung: $BEARBEIT$='Müller'

Berechnungsformel: $WAS:NA$/2

Der Zielparameter NA_CALC wird Berechnet als die Hälfte von dem Parameter NA, Wenn der Autor von dem Datensatz den Namen Müller hat.

Verwendung von Sonderregeln

Zusätzlich zu den mathematischen Operatoren können spezielle verwendete Syntaxkonstruktionen für die Verwendung von Werte von den GeoDin Tabellen zu berücksichtigen zahlreiche Sonderfälle verwendet werden.

Sonderfälle in Berechnungsformel-SyntaxNachweisgrenzen

Nachweisgrenzen stellen einen Sonderfall dar. Diese sind per Definition negative Werte (z. B. -1 für <1). Wenn diese Werte Ohne Sorgfalt verwendet werden, können Falsch-Ergebnisse erzeugt werden, zum Beispiel beim Bilden von Summen Von einzelnen Parametern. Dazu muss eine Konstruktion in der Form von @B(x) innerhalb der $-Zeichen verwendet werden, wobei x ein Faktor ist, mit dem die Nachweisgrenze in die Berechnung eingeht. Zum Beispiel erzeugt eine Nachweisgrenze von 5 mg (eingegeben als -5) unter Verwendung des Faktors 0.5 das Ergebnis 2.5.

Beispiel: $WAS:BENZOL@B(0,5)$+$WAS:TOLUOL@B(0,5)$+$WAS:XYLOL@B(0,5)$

In dem obigen Fall, in dem Werte für einzelne Parameter von -5 oder -1 gefunden werden, verwendet die Berechnung der Summe die Hälfte dieser Werte.

Standardwerte

Für bestimmte Berechnungen kann es notwendig sein, mit vorab definierten allgemeine Einstellungen oder Standardwerten zu arbeiten. Wenn ein Parameter entweder nicht vorhanden ist oder in einem Datensatz nicht analysiert wurde, kann ein Standardwert angenommen und für die Berechnung verwendet werden. Dies wird realisiert, indem der Konstruktion @D(x) innerhalb der $-Zeichen verwendet wird, wobei x der vorab definierte Standardwert ist, der verwendet wird, wenn im Feld kein Wert vorhanden ist.

Beispiel: WERT=$ORGANIC@D(10)$/$Ton@D(25)

Der Berechnet Wert hat die Quotienten von den organischen Substanzen und Ton in einem Boden-Beispiel. Wenn Nein Werte in diesen Feldern vorhanden sind, werden die Standard Werte verwendete.

Mittelwerte

Ein Mittelwert wird Berechnet, indem die Symbole "@M" innerhalb der Dollar-Symbole einer Berechnungsformel verwendet werden. Die einzelnen Werte werden durch ";" getrennt, und nur ausgefüllte Felder können als verwendete Felder genutzt werden.

Beispiel: UWDRYMIN=$UWDRYMIN1;UWDRYMIN2;UWDRYMIN3@M$

Das Ergebnis ist ein Mittelwert von UWDRYMIN1 zu UWDRYMIN3.

Verwenden einer Zahl aus einem Wörterbuch

Wenn ein Wörterbuch verwendet wird, das beim Eingeben eines Schlüssels eine Zahl erzeugt, kann dies für eine Berechnung verwendet werden. Durch die Verwendung des "@R" Vorzeichens wird eine Umcodierung durchgeführt.

Beispiel: CU=($CONE@R$)/SQRT($PEN1;PEN2;PEN3;PEN4;PEN5@M$)

Zuerst wird die Eingabe für CONE durch den Wert aus dem Wörterbuch ersetzt. Für die Werte P1 bis P5 wird ein Mittelwert gebildet, aus dem die Quadratwurzel berechnet wird. Der Wert für CONE wird dann durch diesen Wert geteilt.

Verwendung von Werten aus einer anderen Datentypzuordnung

Werte aus einem Datentyp können in der Berechnung von Werten in anderen Datentypen verwendet werden. Dazu folgt auf den Schlüssel eines Datentyps ein Doppelpunkt. Die Beziehung zu einem Datensatz in einer anderen Datentypzuordnung wird durch die Uhrzeit definiert. Um Werte zu Vergleich ausführen wird das Datum auf verschiedene Arten verwendet:


[=SMPDATE] oder keine Definition Das Datum muss gleich sein [<=SMPDATE] Das Datum kann gleich oder kleiner sein als [<SMPDATE] Das Datum muss kleiner sein als [>=SMPDATE] Das Datum kann gleich oder größer sein als [<SMPDATE] Das Datum muss größer sein als


Beispiel: WASSPNN=$ROK:ROKNN[<=SMPDATE]$-$WASSPROK$

Der Wasserstand, angegeben in Metern über dem Meeresspiegel, wird unter Verwendung eines Wertes aus dem Datentyp ROK (Oben des Piezometers) berechnet. Der verwendete Wert kann vom selben Tag oder vom nächstfolgenden jüngsten Wert stammen. Von diesem Wert wird der aktuell Wasserstand abgezogen.

Verwendung von Werten aus Messpunkte Allgemeine Sondierungen

Es ist möglich, allgemeine Datenfelder in die Berechnungsformel für Messpunkte einzubinden. Die Beziehung ist wie folgt definiert: $Tablel.Datafield$.

Beispiel: $ASBFILTR.INVMBEG$-$WST:WASSPROK$

Der Wasserstand im Ziel WASSPNN Berechnet unter Verwendung der Messpunkte-Höhe ($ASBFILTR.INVMBEG$) und des gemessenen Wasserstands von Oben des Rohrs $WST:WASSPROK$ in der Datentypzuordnung.

Ionenbilanz

Durch die Verwendung des Symbols %IONB kann die Ionenbilanz Berechnet und als Ergebnis verwendete werden.

Beispiel: IONICBALA=$%IONB$

Achtung: Für eine korrekte Berechnung müssen die Felder mit den Namen, die von der Berechnung erwartet werden, vorhanden sein und verwendet werden (siehe Ionenbilanz).

Automatisch Nummerierung

Um einer Parameter automatisch fortlaufende Nummern zuzuweisen, kann der Ausdruck $%FIRSTID:PARAMETER$ Benutzen Sie werden. Die Nummerierung für den entsprechenden Parameter beginnt immer bei 1.

Beispiel: $%FIRSTID:TESTNO$

Die Testen-Zahl wird für jeden Datensatz im Feld TESTNO automatisch eine fortlaufende Zahl zugewiesen. Der Erster Datensatz wird die Zahl 1 zugewiesen.

Weitere Symbole

$%PI$ erzeugt die Zahl Pi

$%BENUTZERNAME$ kann Benutzen Sie eine (Text-)Berechnungsformel, um den Namen von dem aktuell verwendeten Datenbank Benutzer zu Erstellen

$%JETZT$ Ergebnisse das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit

Objektreferenz

$%OBJECTID$ Zugriff zu der LOCID für Allgemeine Sondierungen Tabellen Wenn Verfügbar

$%PRJKennung$ Zugriff zu der PRJ_Kennung für allgemeine Datentabellen falls verfügbar

Textaustausch - Formeln zu Erstellen formatierter Text

Durch Aktivieren des Steuerkastens [Textaustausch (keine Berechnung)] Eine Berechnung wird verhindert, wenn die Berechnungsformel ausgeführt wird. Diese Option ist nur sinnvoll, wenn ein String-Parameter als Ergebnis ein Pflichtfeld ist. Das Ergebnis ist, dass die Parameter durch eine Zeichenkette aus tatsächlichen Werten ersetzt werden, wobei keine Berechnung durchgeführt wird.

Beispiel: $LOCREG.SHORTNAME$ / $SMPDATE$

Im selektierten Zielfeld wird eine Kombination aus der kurzen Objekt-Bezeichnung, einem Schrägstrich und dem Datum erstellt, zum Beispiel „Brg 12 / 12.10.2004“.

Textaustausch mit Makro

Zusätzlich zum Textaustausch können Papierformatspezifikationen aufgelöst werden.

Beispiel: $LOCREG.SHORTNAME$ von [email protected]$

Achtung: Nur Parameter von derselben Tabelle (Datentypzuordnung) oder Parameter der Objektart können ausgewertet werden. Der Parameter der aktuell Tabelle muss hier Ohne die Tabellenabkürzung angegeben werden. Siehe Beispiel.

Messwert-Editoroptionen

Auf mehreren Registerkarten gibt es Optionen, um zu steuern, wie Benutzen Sie den Messwert-Editor.

Excel-Ausgabe

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Das Verfahren exportiert Messwerte als Tabelle, die anschließend in Microsoft Excel weiter bearbeitet werden kann.

Der folgende Dialog erscheint beim Starten des Verfahrens, wo Sie aus den folgenden Optionen wählen können:

· Datentypzuordnung

Eine Datentypzuordnung kann für Exportieren aus einer Liste von Datentypen ausgewählt werden, die für den Messpunkte (Gruppe) Verfügbar sind.

· Messprogramme

Die Zahl von Parametern für Exportieren kann durch die Auswahl eines Messprogramms festgelegt werden (siehe Messprogramm).

· Layout wählen

<Benutzen Sie kurze Parameternamen> verwendet die kurzen GeoDin-Parameternamen für die Tabellenspalten in Excel (Hinweis: Für das SDM sind die Spaltennamen identisch; die Standardeinstellung ist Nein/nicht aktiviert)

<Tabellen nach Messpunkten benennen> Standardeinstellung ist Ja/aktiviert - durch Aktivieren dieser Option wird jeder Tab der Tabelle nach den Messpunkten benannt.

Importieren/Exportieren

Im GeoDin Objektmanager bei der Ebene von einem Messpunkte oder einer Gruppe von Messungen die Methoden "Exportieren Messwerte" UND "Importieren der Messwerte" kann selektiert werden.

Beim Starten dieses Verfahrens erscheint ein Dialog, in dem alle Importieren- oder Exportieren allgemeine Einstellungen vorgenommen werden können:

Importieren

Exportieren

Ionenbilanz

Berechnung von der Ionenbilanz

Die folgenden Parameter sind verwendete, um die Ionenbilanz zu berechnen:


N Parameter P Art Faktor Summe 1 Calcium (CA) 1 Kation 0,0499 Summe Mineralisierung 2 Magnesium (Mg) 1 Kation 0,0822 3 Natrium (Na) 1 Kation 0,0435 4 Kalium (K) 1 Kation 0,0256 5 Bikarbonat (HCO3) 1 Anion 0,0164 6 Carbonat (CO3) 3 Anion 0,0333 7 Chlorid (CL) 1 Anion 0,0282 8 Sulfat (SO4) 1 Anion 0,0208 9 Eisen (Summe) 2 Anion 0,0537 10 Mangan 2 Anion 0,0364 11 Ammonium (NH4) 2 Anion 0,0554 12 Nitrat (NO3) 2 Anion 0,0161 13 Nitrit (NO2) 2 Anion 0,0217 14 Phosphat 2 Anion 0,0316

15 pH-Wert 3 Protonenkonzentration 16 m-Wert 3 Der Parameter wird für die Karbonat-Substitution 17 p-Wert verwendet 3 18 Karbonathärte 3 19 Gesamthärte 3 Gesamthärte - Prüfen


P = Priorität (1 Hauptkomponente, 2 sekundäre Komponente, 3 Substitution) N = interne Zahl

Weitere Details:

  1. Wenn Eisen (Summe) nicht gemessen wird, aber Eisen 3, dann wird Eisen 3 verwendete

  2. Wenn Eisen (gesamt) und Eisen 3 nicht gemessen werden, aber Eisen 2, wird Eisen 2 verwendet

  3. Wenn Ammonium nicht analysiert wird, aber Ammonium N, dann wird es faktorisiert und verwendet

  4. Wenn Nitrat nicht analysiert wird, aber Nitrat N, dann wird es faktorisiert und verwendet

  5. Wenn Nitrit nicht analysiert wird, aber Nitrit N, dann wird es faktorisiert und verwendet

  6. Wenn Phosphat nicht analysiert wird, aber Phosphat P, dann wird es faktorisiert und verwendet

Vorbereitung der Berechnung

Sieben Hauptkomponenten und sechs sekundäre Komponenten werden in der Berechnung verwendet. Vor der Berechnung wird der Prozess mit den Verfügbar Daten geprüft.

Werte, die unterhalb der Nachweisgrenze liegen oder für die die Nachweisgrenze unbekannt ist (Werte -66, -88 oder -99), haben für die Berechnung den Wert Null. Für Parameter unter bekannten Nachweisgrenzen werden diese Grenzwerte in der Berechnung verwendet.

Die Berechnung wird nicht durchgeführt, wenn weniger als fünf Hauptkomponenten vorhanden sind. Sind fünf vorhanden, werden die fehlenden Werte zur Bilanzierung der ionischen Beziehungen geschätzt. Per Definition kann nur ein Anion oder Kation fehlen.

Für den Fall, dass Bicarbonat oder CO3 nicht analysiert wurden, versucht GeoDin, stattdessen den m-Wert, p-Wert und / oder die Karbonathärte zu verwenden.

Die Prüfung der Gesamthärte gibt die Plausibilität von Calcium, Magnesium und Gesamthärte zueinander an.

Die Summe der Anionen und Kationen für die Fehler Berechnung wird Berechnet. Die Summe der Kationen wird zur Protonenkonzentration hinzugefügt (Berechnet aus pH).

Der Fehler ist die Differenz zwischen Anionen und Kationen im Verhältnis zur Hälfte der Gesamtmineralisierung multipliziert mit der Summe der Anionen und Kationen.

Fehler = Kationen - Anionen / 0.5 * ( Kationen + Anionen)

Bei Werten kleiner als 5 mmoleq für die Gesamtmineralisierung ist die Ionenbilanz plausibel, wenn der absolute Fehler kleiner als 0.05 ist. Bei Werten größer als 5 mmoleq für die Gesamtmineralisierung ist die Ionenbilanz plausibel, wenn der absolute Fehler kleiner als 0.02 ist.

Datenmodell

Registrierung eines Untersuchungstyp (INVTYPES)

Jeder Untersuchungstyp wird in der Tabelle INVTYPES mit einem Datensatz registriert:

Als Untersuchungstyp gilt der Punkt oder Darstellungsbereich, von dem aus gemessen wurde. Üblicherweise sind dies Grundwasser-Überwachungspunkte (Filter), Proben-Darstellungsbereiche (Proben) oder sogar die Objekte selbst. Weitere Messpunkttypen können auf Systemebene definiert werden. Bei der Arbeit in einem Projekt sind nur die dem System bekannten Messpunkte für die Auswahl / Selektion verfügbar.

Datenfelder


INV_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung des Messstellentyps INV_NAME Lange Bezeichnung zur Beschreibung des Messstellentyps INV_OPT Systemoptionen


Die Definition der Datentypen erfolgt in der Tabelle DAT_TYPES. Hier kommt jeder Datentyp nur einmal vor. Nur Datentypen, die in dieser Tabelle registriert sind, können mit einem Messstellentyp verknüpft werden.

Registrierung von einer Datentypzuordnung

Datenfelder


DAT_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) für die eindeutige Identifizierung des Datentyps DAT_NAME Lange Bezeichnung zur Beschreibung des Datentyps DAT_OPT Systemoptionen


Verknüpfen von Datentypen zu Untersuchungstypen (INVTABS)

Für Datentypen werden Messung und Untersuchungstypen aufgrund von Ähnlichkeiten im Messverfahren und im beschreibenden Inhalt(e) zusammengefasst. Häufige Beispiele für solche Datentypen sind Wassereigenschaften, hydrologische Faktoren und petrographische Informationen. Eine Datentypzuordnung kann aus mehreren Untersuchungstypen konstruiert werden. Die Verknüpfung, die angibt, welcher Datentypzuordnung für welchen Untersuchungstyp Verfügbar ist, ist in der Tabelle INVTABS definiert.

Datenfelder


INV_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) zur eindeutigen Identifikation des Messstellentyps DAT_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) zur eindeutigen Identifikation des Datentypzuordnung


Registrierung von einer chemischen Gruppe (STFGRP)

Es gibt eine Variablenname Zahl von Mess-Parameter für jede Datentypzuordnung. Diese werden mithilfe von Ähnlichkeitskriterien zusammengefasst. Ein Beispiel für eine solche Gruppe ist eine chemische Gruppe, die Mai eine maximale Zahl von 20 Parameter enthalten. Chemische Gruppen sind in der Tabelle STFGRP definiert.

Datenfelder


DAT_TYPE Abkürzung (drei Buchstaben) zur eindeutigen Identifizierung der Datentypzuordnung FIELD_GRP Abkürzung (drei Buchstaben) zur eindeutigen Identifizierung der chemischen Gruppe GRP_NAME Lange Bezeichnung zur Beschreibung der chemischen Gruppe GRP_CNT Zähler GRP_OPT Systemoptionen TAB_DESC Tabellendeskriptor, in dem die chemische Gruppe physisch enthalten ist


Der Inhalt(e) des Felds TAB_DESC muss mit den Strukturdefinitionen in der Tabelle MESSTRS übereinstimmen, die der chemischen Gruppe zugeordnet ist. Der Inhalt(e) darf nicht länger als 8 Zeichen sein und muss den DOS-Dateinamenskonventionen entsprechen. Bis zu 12 chemische Gruppen können in einer Datenbanktabelle kombiniert werden.

Struktur von den Datentabellen (MESSTRS)

Die Strukturen der Messwerterfassung und -pflege Tabellen sind in der Tabelle MESSTRS enthalten. Die Struktur dieser Tabelle entspricht der Tabellenstruktur von LOCSTRS (siehe oben).

Die Inhalt(e) des Feldes TAB_DESC müssen mit den Strukturdefinitionen in der Tabelle STFGRP übereinstimmen. Die Inhalt(e) dürfen nicht mehr als 8 Zeichen enthalten und müssen den DOS-Dateinamenskonventionen entsprechen. Das Feld FIELD_GRP muss eine gültige Eingabe aus der Tabelle STFGRP Darstellen.

Pool Angaben zum Objekt

Der Pool mit Angaben zum Objekt enthält die physischen Datentabellen der Objektbezeichnungen von einem Projekt. GeoDin generiert die Datentabellen, Wenn die bestimmten Objektarten verwendet werden. Die Bezeichnung der Datentabellen wird durch die Strukturinformationen der Objektart im Systempool des Projekts bereitgestellt. Zusätzlich zu den Datentabellen werden auch Registrierungstabellen im Pool mit Angaben zum Objekt organisiert.

Objektregistrierung LOCREG

In dieser Tabelle ist jedes Objekt mit einem Datensatz registriert (unabhängig von der Objektart).


PRJ_ID Projektkennung LOCID bis zu 4-stellige Zahl (laufender Zähler) für jedes Objekt in den Projektwerten: 1-9998 LOCTYPE enthält den Deskriptor der Objektart INVID ist eine exakte 16 Zeichen lange Zeichenkette mit der Messstellennummer:

OPT_PARAM Leer XCOORD X-Koordinate YCOORD Y-Koordinate ZCOORDB Objekt absolute Höhe ZCOORDE Endtiefe in Metern unter Oberkante Gelände (für tiefenbezogene Objekte) SHORTNAME ist die Kurzbezeichnung für das Objekt LONGNAME ist die Lange Bezeichnung für das Objekt PHYSFILE Name der Objektdatei (nur in GeoDin Norm-Projekten) LOCKINFO Leer


Messpunktregistrierung für entwickelte Messpunkte FILREG

In dieser Tabelle sind alle entwickelten Messpunkte eines Projekts organisiert (z. B. Überwachungsbrunnen). Ein Objekt kann mehrere Messpunkte enthalten.


LOCID Kennung Nummer des Objekts RECID Zähler der entwickelten Messpunkte pro Objekt INVID Messpunkt-Kennnummer

INVZBEG Oben von den Messpunkten in Metern unter Oberkante Gelände INVZEND Unteres von den Messpunkten in Metern unter Oberkante Gelände INVNAME Name von den Messpunkten


Messpunkte-Registrierung für nicht entwickelte Messpunkte PRBREG

In dieser Tabelle sind alle entwickelten Messpunkte eines Projekts organisiert (zum Beispiel Sediment-Probenahme). Ein Objekt kann mehrere Messpunkte enthalten. Die Struktur ist identisch mit der Tabelle FILREG.

Messwerte in SDM (Kleines Datenmodell) ODER LDM (Großes Datenmodell)

In der GeoDin-Systemversion 3 oder besser ist ein weiteres Datenmodell für Messwerte verfügbar. Im aktuellen Small Data Model (SDM) nimmt ein Beispiel oder eine Messung in einer Messwertetabelle genau einen Datensatz ein. Die Tabellenspalten entsprechen den einzelnen Parametern. Diese Form der Datenorganisation bietet den Vorteil einer hohen Transparenz in der Datenverteilung. Ein Nachteil tritt bei heterogenen Datenverteilungen und/oder bei vielen unterschiedlichen Parametern auf. Im ersten Fall entsteht eine Tabelle mit vielen Leerstellen, die einen großen Umfang an Platz benötigen. Im zweiten Fall wird die Tabelle bei einer umfangreichen Anzahl von Parametern immer breiter und dadurch folglich langsamer. Ein weiterer Nachteil ist, dass eine Änderung der Parameter die Erstellung einer neuen Tabelle erfordert. Dies wiederum bedeutet, dass der Benutzer in der Lage sein muss, Tabellen auf einem Datenbankserver zu erstellen, was für Desktop-Datenbanken ein zeitaufwändiger und komplizierter Prozess ist. Um die oben genannten Nachteile zu bekämpfen, wurde in GeoDin ein zweites Datenmodell entwickelt, das Large Data Model (LDM). Dieses Modell organisiert die Daten parameterweise, d. h. in der Messwertetabelle ist jeder Wert in einer Zeile enthalten. Durch diese Form einer effektiven Datenorganisation gibt es keine Leerstellen und die Tabelle bleibt auch bei großen Zahlen von Parametern klein. Zusätzliche Parameter können mit einer einfachen Neudefinition in die Tabelle aufgenommen werden, im Gegensatz zu einer Umstrukturierung im SDM. Die Konvertierung von einem Datenmodell in das andere wird im Datentypzuordnung durchgeführt und ist reversibel. Die tatsächlichen Werte werden im Large Data Model in drei Tabellen gespeichert, die für den jeweiligen Typ des Parameters optimiert sind. Dort gibt es separate Tabellen für Werte, Text und Datumsangaben. Die Tabellenstruktur des LDM ist unten dargestellt:

Tabelle von numerischen Werten: <DATATYPE>VAL01


FIELD_NAMEFIELD_TYPEFIELD_LEN FIELD_DEC FIELD_LONG INVID C 16 Messpunkte Kennung SMPID N 9 GeoDin Beispiel Kennung PARAM_DESC C 8 Parameter Kennung MESCHAR C 1 Zusatzzeichen MESVALUE N 20 8 Messwert MESUNIT C 15 Maßeinheit MESSENSIB N 20 Nachweisgrenze METHODID N 9 Untersuchungsmethode MESOPT N 9 Messung - Option MESSIGNIF C 10 Messung - Signifikanz


Tabelle von Textwerte: <DATATYPE>TXT01


FIELD_NAME FIELD_ART FIELD_LEN FIELD_DEZ FIELD_LONG

INVID C 16 GeoDin Messpunkte Kennung SMPID N 9 GeoDin Beispiel Kennung PARAM_DESC C 8 Parameter Kennung MESTEXT C 254 Text Eingabe MESOPT N 9 Messung - Option


Tabelle der Textwerte: <DATATYPE>DAT01


FIELD_NAME FIELD_ART FIELD_LEN FIELD_DEZ FIELD_LONG

INVID C 16 GeoDin-Messpunkt-Kennung SMPID N 9 GeoDin-Beispiel-Kennung PARAM_DESC C 8 Parameter-Kennung MESDATE D 8 Datum Eingabe MESOPT N 9 Messung - Option


Objektart - Messpunkte - Untersuchungstyp - Datentypzuordnung - Chemische Gruppe - Parameter

In der Definition eines Objekts kann für jeden Messstellentyp jeder Untersuchungstyp definiert werden. Ein Untersuchungstyp ist grundsätzlich eine Kombination von Datentypen. Datentypen sind die Summe der Untersuchungsparameter, die individuell über die Uhrzeit/das Datum der Messung und/oder den Untersuchungstyp zugeordnet sind (chemische Labormessung, In-situ-Messung, geotechnische Messung). Chemische Gruppen sind logische Anordnungen in einem Datentyp (zum Beispiel Anionen im Datentyp Grundwasserchemie). Parameter einzelner chemischer Gruppen werden in GeoDin in verschiedenen Masken als „Ansichten“ angezeigt.

Abb.1: Bezug zwischen allgemeinen Daten und den Messwerten

Abb. 2: Beziehung zwischen Objektart - Messstellentyp und Untersuchungstyp - Datentypzuordnung allgemeine Daten Messpunkte und Untersuchungstypen

GeoDin erkennt verschiedene Arten von Messpunkten und Untersuchungstypen. Diese können für individuelle Objektarten definiert werden und unterschiedliche Parameter enthalten. Grundsätzlich kann alles ein Messpunkt sein, solange Messwerte messbar sind.

Die GeoDin-Objektpunkte sind geografisch definierbar. Zum Beispiel kann ein Objekt eine Wetterstation, ein Bohrloch, ein Beobachtungsbrunnen oder eine Oberflächenwasser-Entnahmestelle sein. Jedes Objekt hat seine eigenen eindeutigen Eigenschaften, und jedes Objekt kann ein Messpunkt sein. Optional kann ein Messpunkt tiefenbezogene Informationen einschließen. In der folgenden Liste wären dies Bohrungen und Brunnen.

In GeoDin gibt es drei Arten von Messpunkten:

Objekt

Ein Bezug zwischen Messwerte und Objekte ist notwendig (oder macht guten Sinn), wenn das Messobjekt keine vertikale Tiefeneigenschaft hat, wenn die Tiefeninformation für die Messwerte unbekannt ist oder wenn die tiefenbezogene Information gemittelt oder kombiniert wurde (zum Beispiel eine Mischung von Wasser aus unterschiedlichen Tiefen in einem Wasserwerksbrunnen). Diese Art von Messpunkte kann nur einmal pro GeoDin-Objekt existieren und wird durch ihre Koordinaten definiert.

Unentwickelter Messpunkte

Ein unentwickelter Messpunkte wird normalerweise durch eine obere und untere Begrenzung definiert. Das gebräuchlichste Beispiel ist eine während der Bohrung entnommene Probe, bei der keine dauerhafte Konstruktion vorhanden ist und die Untersuchungen nur einmal oder höchstens episodisch durchgeführt werden. Zusätzlich kann auch Zusatzinformation über die Zusammensetzung der Probe vermerkt werden. GeoDin erlaubt bis zu 99 unentwickelte Messpunkte pro Objekt.

Entwickelter Messpunkte

Wenn Messwerte in einem definierten Tiefenbereich in regelmäßigen Intervallen erfasst werden sollen, existiert normalerweise eine Art dauerhafte Konstruktion, um den Zugang zu gewährleisten (zum Beispiel ein Filter in einem Piezometer für Grundwasserprobenahme). Zusätzlich können Details zur Konstruktion des Messpunkte erfasst werden. Ein einzelnes Objekt kann bis zu 9 entwickelte Messpunkte enthalten.

Die einzelnen Untersuchungstypen, basierend auf den drei Typen von Messpunkte, können völlig unterschiedliche Definitionen und Konfigurationen haben. Bei der Gestaltung des Datenmodell besteht die Hauptentscheidung darin, auf welchem Typ von Messpunkte der Untersuchungstyp basieren soll.

Sowohl unentwickelte als auch entwickelte Messpunkte sind über ihre Tiefeninformation mit einem Objekt verbunden. Im folgenden Beispiel werden drei Arten von Messpunkte im Diagramm eines Bohrloch und eines Wasserbrunnens gezeigt.

Es gibt

1. der Messstellentyp "Objekt"

Der Bezug ist in diesem Fall ein Bohrloch. Alle Messwerte, die sich auf das Bohrloch beziehen und keine Tiefenwerte haben, werden hier zugeordnet. Dies können gemischtes Wasser aus den Leitungen oder Messwerte des Orts sein, an dem das Bohrloch niedergebracht wird (Pflanzen usw.).

2. der Messstellentyp "Unentwickelter Messpunkt"

Es wird in Bezug auf ein Filterrohr gemessen, das wiederum einen bestimmten Grundwasserleiter repräsentiert. Ebenso gehört zum Filter die Information über seine Konstruktion. Normalerweise werden in Zeitintervallen Proben entnommen.

3. der Messstellentyp "Entwickelter Messpunkt"

Während der Bohrung werden Proben entnommen und Untersuchungsergebnisse erzielt. Die Proben werden nur einmal entnommen, aber mehrmals untersucht. Die Probe ist durch die Tiefe, aus der sie entnommen wurde, ausreichend beschrieben. Zusatzinformation wird über das Probenmaterial gegeben.

Beziehung zwischen Untersuchungstypen und Datentypen

Datentypen sind Gruppen messbarer Parameter. Die Zusammensetzung jeder Gruppe kann frei definiert werden, spiegelt jedoch normalerweise den Typ von Messstellentyp und/oder Untersuchung wider. Datentypen werden einem oder mehreren Untersuchungstypen zugeordnet.

Beispiel:

Die Datentypen Grundwasserchemie und Grundwasserdynamik sind dem Untersuchungstyp GWBR-Filter zugeordnet, obwohl beide auch in einer anderen Kombination einem anderen Untersuchungstyp zugeordnet werden können (z. B.: Grundwasserchemie, Grundwasserdynamik und Grundwasserdynamik dem Untersuchungstyp Wasserversorgungsbrunnen).

Kurvenart

Hier können Sie die Art auswählen, wie die angezeigten Punkte verbunden werden.

Für Kurven kann die Kurvenqualität eingestellt werden. Dieser Wert bestimmt, wie viele interpolierte Punkte Berechnungen werden. Dieser Wert hat einen erheblichen Einfluss auf die Dauer der Berechnungen.

Regressionsberechnung

Mit Hilfe einer Regressionsberechnung wollen Sie eine Beziehung zwischen einer Antwort- (abhängigen) Variablenname und möglichen Prädiktor(en) (unabhängigen) Variablenname(n) mithilfe des Verfahrens der kleinsten Quadrate finden.

Eine Regressionsberechnung ermöglicht es uns, die Beziehung zwischen zwei (oder mehr) Variablenname zu untersuchen. Sie zeigt die Art der Beziehung zwischen zwei (oder mehr) Variablenname. Insbesondere zeigt sie, inwieweit Sie einige Variablenname vorhersagen können, indem Sie andere kennen, oder inwieweit einige mit anderen verbunden sind.

Der bedingte Erwartungswert wird hier als der Schätzungsziel.

Dies kann aus verschiedenen einflussreichen Faktoren.

Methodik:

Ein Satz linearer Gleichungen wird unter Verwendung des Schätzungsziels und einflussreicher Faktoren erstellt. Intern wird eine multiple lineare Regressionsberechnung durchgeführt, die ein Verfahren zur Vorhersage (Annäherung) des Werts einer abhängigen Variablenname ist y, basierend auf dem Wert von unabhängigen Variablenname(n) x.

In einer Ursache-Wirkungs-Beziehung ist die unabhängige Variablenname die Ursache, und die abhängige Variablenname ist die Wirkung. In unserer Terminologie sind die einflussreichen Faktoren die unabhängigen Variablennamen xi und die Schätzungsziel die abhängige Variablenname y. Während der Berechnung auftretende numerische Instabilität wird erkannt und kann in den Statusinformationen mithilfe der Eigenschaft "IsSingular" gekennzeichnet werden. Wenn "IsSingular"=Wahr, sollte die Regressionsgleichung oder der Koeffizient nicht verwendet werden und es werden keine Ergebnisse in der Zeitreihenserien-Grafik angezeigt.

Betrachtung von Uhrzeit als Wirkgrößen

Wählen Sie diese Option, wenn Sie Uhrzeit als Wirkgrößen verwenden möchten.

Der Zeitstempel von den Messungen wird als numerischer Wert interpretiert und für die Regressionsanalyse verwendet, genau wie einer der anderen Einflussfaktoren. Diese Option sollte verwendet werden, wenn zeitabhängige Beziehungen zwischen den Messgrößen bestehen.

Messgröße

Bitte Auswählen Sie eine Messgrößen von einem vorhandenen Zeitreihenserien-Element. Dies wird als eine abhängige Variablenname y betrachtet, welche das Ziel der Regressionsapproximation ist.

Wirkgröße

Serie

Wählen Sie die Quelle der unabhängigen Variablen, die in der Regressionsberechnung als Wirkgrößen verwendet wird,

Uhrzeitversatz

Für die Regressionsberechnung ist es notwendig, die Uhrzeit jeder Messung für die Quelle-Serie zu analysieren. Jeder Wirkgrößen kann einen Zeitversatz einschließen, um Unregelmäßigkeiten in den Intervallen der Messwerte auszugleichen. Ein Zeitversatz von null Tage ist in der Regressionsanalyse nur für Messwerte möglich, die am selben Tag genommen wurden.

Ergebnistext

Hier können Sie die Ergebnisse von der Regressionsanalyse als frei positionierbaren Text platzieren.

Statistische Ergebnisse

Wählen Sie das statistische Ergebnis zur Anzeige aus den Einträgen in der Dropdown-Liste aus

X, Y

Definieren Sie die relative Position des Textes.

Entfernen Sie Text außerhalb des Diagrammbereichs

Der erzeugte Text kann starke Variationen in der Länge aufweisen. Dies kann abgeschnitten werden, wenn diese Option gesetzt ist.

Ereignis

Ereignisse, die von einer Zeitreihenserien-Grafik mithilfe einer Regressionsanalyse erzeugt werden, werden nicht direkt ausgewertet, können aber mit den folgenden Optionen analysiert werden.

Eine Grafik mit einem Zeitreihenserien-Element einschließlich einer Regressionsserie kann Ereignisse erzeugen, die mit der Methode "Gemessene Werte auswerten" weiterverarbeitet werden können. Mit dieser Methode können gemessene Werte automatisch einer Regressionsanalyse unterzogen werden, um anschließend entsprechende Auswertungen für einen gemessenen Wert zu erzeugen.

Zielfeld

Wählen Sie das Feld, in das ein Text beim Auftreten des Ereignisses eingegeben wird.

Feldwert

Geben Sie den Text ein, der in das Zielfeld geschrieben werden soll.

Auslösen bei

Wählen Sie zwischen den folgenden Optionen:

  1. Überschreiten

  2. Unterschreiten

  3. oberhalb oder unterhalb der Grenzwerte

  4. innerhalb der Grenzwerte

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