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Bohrlochmessungen, Sondierungen und CPT

Bohrlochmessungen, Sondierungen sind die in GeoDin an einer Datentypzuordnung hinterlegten Messwertserien – die Datensätze pro Zeile, die der Messwerteditor liest und schreibt. Diese Seite ist die Referenz für die Ausführungsoperationen der Bohrlochmessungen, Sondierungen und die Dialoge zur Tabellenstruktur der Datentypzuordnung, mit denen Sie dabei arbeiten: Zeilen einfügen und löschen, Fehler bei der Erstellung der Datentypzuordnung beheben, Datentypstrukturen über Datenbanken hinweg vergleichen sowie die Parameterübersicht und die Eigenschafts-Editoren für Parameter.

Zum Messwerteditor selbst siehe Arbeiten mit Messwerterfassung und -pflege.


Referenz: Zeile einfügen

Ein leerer Datensatz wird über der aktuell markierten Zeile eingefügt. Nach der Eingabe der Daten und dem Neuladen der Ansicht wird der Datensatz an die richtige Zeilenposition sortiert.

Referenz: Zeile löschen

Die aktuell markierte Zeile wird nach Bestätigung einer Abfrage aus der Datenbank gelöscht. WARNUNG:** Diese Aktion kann nicht rückgängig gemacht werden! Sie können mehrere Datensätze mit dem Tastaturkürzel Ctrl+Entf löschen.

Referenz: Fehler beim Erstellen der Datentypzuordnung

Die Tabelle konnte wegen eines Syntaxfehlers in der Definition der Tabellenstruktur nicht erstellt werden.

Diese Syntaxfehler werden von der Datenbank gemeldet. Das Verhalten kann variieren - eine Definition kann in einer Datenbank funktionieren und in einer anderen fehlschlagen.

Die häufigsten Syntaxfehler sind

a) falsche Feldnamen

b) zu viele Datenfelder

c) falsche Feldtypen

Falsche Feldnamen

Für Datentypen (Messwerte) können Strukturen definiert werden. Neben dem Feldtyp werden für einen Parameter auch eine Langbezeichnung und eine Kurzbezeichnung angegeben. Wenn das Datenmodell SDM ist, werden die Kurzbezeichnungen der Parameter auch verwendet, um die Spalten der Tabelle zu beschreiben. Im LDM (großes Datenmodell) ist das nicht der Fall, weil die Struktur Immer gleich bleibt.

Wenn ein Befehl zum Erstellen einer Tabelle in der Datenbank ausgeführt wird, kann es sein, dass die Datenbank einen Spaltennamen nicht akzeptiert. Welche Spaltennamen betroffen sind, hängt von der jeweiligen Datenbank und ihrer Version ab. Daher ist keine umfassende Dokumentation verfügbar. Im Allgemeinen können Namen, die Teil von SQL-Befehlen sind, nicht verwendet werden.

Bekannte Namen, die nicht als Feldnamen verwendet werden können:

AS

Datum

EXTRAHIEREN

IN

Darstellungsbereich

SCHLÜSSEL

ÜBEREINSTIMMUNG

POSITION

TAG

TEXT

Uhrzeit

Zu viele Datenfelder

Die Zahl der Datenfelder (Spalten) in einer Datenbanktabelle ist normalerweise begrenzt und hängt von der Art der Datenbank ab. Wenn dieser Fehler auftritt, kann es besser sein, das LDM-Papierformat zu wählen, weil für jeden gemessenen Wert eine Zeile in der Tabelle erstellt wird und die Zahl der Spalten gering ist (siehe auch Datenmodell)

Falsche Feldtypen

Einige Typen von Datenfeldern werden in verschiedenen Datenbanksystemen unterschiedlich realisiert. Das gilt insbesondere für Blob- und Memo-Felder.

In der GeoDin-Datenbankkonfiguration können die entsprechenden allgemeinen Einstellungen vorgenommen werden. Wenn die Konfiguration für die Datenbank falsch ist (z. B. dem Datenbanksystem nicht bekannt), kann die Datenbank die Tabelle nicht erstellen und zeigt einen Fehlerdialog an.

Beispiel für eine Oracle-Datenbank:

DDL_BLOB=BILD

DDL_MEMO=MEMO

(siehe auch Konfiguration)

Referenz: Datentypvergleich

Beim Übertragen von Objekten in eine andere Datenbank, z. B. mithilfe der Methoden "Objekte hinzufügen" ODER "Projekt kopieren", ein Vergleich von den Strukturen der Datentypen wird durchgeführt. Dies geschieht, um eine vollständige und korrekte Übertragung der Daten sicherzustellen, was besonders wichtig für Messwerterfassung und -pflege ist.

Differenzen, die erkannt werden, werden als erster in einer Tabelle zu Informationszwecken angezeigt. Fehlende Datentypen und Parameter werden gemäß Standard zur Zieldatenbank hinzugefügt. Allerdings dürfen andere Differenzen das Kopieren der Daten nicht zulassen (z. B. Differenzen in Maßeinheiten oder Feldformatierungen, die zu einer falschen Datenübertragung führen würden).

Die folgenden Differenzen in der Struktur der Datentypen werden angezeigt:

Die Datentypzuordnung/der Parameter fehlt in der Zieldatenbank

Diese Mitteilung ist informativ. Die fehlende Datentypzuordnung wird automatisch in die Zieldatenbank hinzugefügt. GeoDin verwendet die Mess-Parameter so, wie sie in der Datenbank der Quelle definiert sind. Wenn es nicht gewünscht ist, die fehlenden Datentypen oder Parameter hinzuzufügen, können Sie diese Funktion einfach deaktivieren, indem Sie das Häkchen entfernen. In diesem Fall werden vorhandene Messwerte dieser Datentypen oder Parameter NICHT in die Zieldatenbank übertragen. Mit der Zusatzoption 'Datentypen ohne Messwerte überspringen' können Sie festlegen, ob eine fehlende Datentypzuordnung nur dann in die Zieldatenbank hinzugefügt wird, wenn Messwerte für diese Datentypzuordnung vorhanden sind.

Die Lange Bezeichnung von Parameter variieren

Diese Differenz wird angezeigt, wenn für identische Parameter unterschiedliche lange Namen vorhanden sind (nach dem Feldname des Datenfelds). Zum Beispiel, wenn es ein Datenfeld REMARKS gibt, bei dem in einer der Datenbanken die lange Bezeichnung "Kommentar" und in der anderen "Kommentare" ist. In solchen Fällen bitte prüfen, ob es wirklich derselbe Parameter ist, was in diesem Beispiel sehr wahrscheinlich ist. Die Datenübertragung wird nicht verhindert, wenn die Parameternamen variieren, wenn der Feldname des Datenfelds identisch ist.

Maßeinheiten von dem Parameter variieren

Die Eigenschaften von Maßeinheiten ODER Feld-Formatierungen in Beide Datenbanken variieren. Es ist nicht möglich, die Daten von einer Datenbank in eine andere Datenbank zu kopieren, da während der Übertragung keine Konvertierung der Messwerte erfolgen wird. Wenn beispielsweise ein Parameter in Gramm in einer Datenbank und in Kilogramm in der anderen aufgezeichnet wurde, müssen die Werte einer Datenbank vor dem Kopieren der Daten in die andere Datenbank konvertiert werden. Außerdem muss die Spezifikation der Maßeinheiten abgestimmt werden. Die Berechnung kann unter Verwendung von Formeln innerhalb des Messwerteditors von GeoDin ausgeführt werden.

Die Übertragung derselben Parameter, jedoch mit unterschiedlichen Feldformatierungen (Datum, Zeichen, Numerisch) ist ebenfalls nicht möglich. Außerdem wird die Feldlänge überprüft. Beispielsweise könnte es einen Parameter Bemerkung mit einer Feldlänge von 30 Zeichen in [database_1] und denselben Parameter mit einer Feldlänge von 40 in [database_2] geben. Bevor es möglich ist, Werte dieses Parameters von [database_2] nach [database_1] zu kopieren, müssen Sie die Feldlänge in [database_1] auf 40 erweitern. Andernfalls besteht das Risiko, dass Texteinträge mit mehr als 30 Zeichen abgeschnitten werden.

Referenz: Parameter

Die Parameterübersicht für eine Datentypzuordnung zeigt alle Parameter, die Verfügbar sind, für eine Datentypzuordnung. Hier können Sie auswählen, welche Parameter in der aktuell genutzten Datenbank Verfügbar sein sollen, ihre Reihenfolge festlegen und ihre Eigenschaften bearbeiten. Zusätzlich gibt es Informationen zu den Messwerten in der Datenbank.

Folgende Werkzeuge sind Verfügbar:

**'**Öffnen Alle Knoten'

Öffnet die vollständige Knotenstruktur zu der Anzeige der Parameter.

** 'Beenden Alle Knoten'

Schließt die angezeigte Knotenparameterstruktur vollständig.

** 'Bestimmen Sie die Zahl von gemessenen Werte'

Berechnet die Zahl der Messwerte in der Datenbank pro Parameter. Diese Information wird in der Spalte "Zahl der Werte" angezeigt.

** 'Parametereigenschaften bearbeiten'

Öffnet ein Fenster zum Parametereigenschaften bearbeiten Diese Funktion ist nur für Parameter verfügbar, die in der aktuell verwendeten Datenbank verwendet werden.

**'Anzeigereihenfolge'

Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, die Anzeigereihenfolge von chemischen Gruppen und Parametern im Verfahren festzulegen. Messwerterfassung und -pflege Wählen Sie in der ersten Zeile den Zweig der Datentypzuordnung, um die Anzeigereihenfolge der chemischen Gruppen zu bearbeiten. Um die Parameterreihenfolge im Datenerfassungsgitter zu bearbeiten, wählen Sie den Zweig der chemischen Gruppe aus, für die Sie die Anzeigereihenfolge bearbeiten möchten.

Hinweis: Um das schnelle Finden von Parametern zu erleichtern, können Sie sie nach Ihren eigenen Kriterien sortieren. Die strukturierte Darstellung der Parameter in der Übersicht des Datentyp-Managers zeigt immer die ursprüngliche Reihenfolge der chemischen Gruppen und Parameter aus der Systemkonfiguration. Die Anzeigereihenfolge für die anschließende Datenerfassung ist im Datentyp-Manager nur mit dieser Funktion sichtbar.

Filtern der angezeigten Parameter

Um Parameter schnell zu finden, können Sie den folgenden Filter verwenden:

Messprogramm

Wenn Messprogramme (Parameterkombinationen) für die Datentypzuordnung in der Systemkonfiguration vorhanden sind, können diese verwendet werden, um die Anzahl der angezeigten Parameter zu reduzieren.

Filter

Eine Sammlung von Filtern, die die angezeigte Anzahl von Parametern mit bestimmten Eigenschaften reduzieren. Beispielsweise ermöglicht der Filter „verwendete Parameter ohne Messwerte“ das schnelle Entfernen unerwünschter Parameter aus der Datenbank. Viele weitere Filter sind verfügbar.

Suche nach

Reduziert die angezeigten Parameter auf diejenigen, deren Parameter- oder Datenfeldname Treffer zum Suchbegriff liefert.

Hinzufügen und Entfernen von Parametern

Parameter können der Datenbank hinzugefügt werden, indem die entsprechenden Kontrollkästchen markiert werden. Durch Entfernen dieser Markierungen werden die Parameter auch aus der Datenbank gelöscht. Dies kann für mehrere Parameter auf einmal erfolgen, indem das übergeordnete Kontrollkästchen gewählt wird. Standardmäßig werden die betroffenen Parameter in einer Übersicht angezeigt, wenn eine solche Auswahländerung vorgenommen wird. Hier kann das Hinzufügen und Entfernen von Parametern vor dem Fortfahren überprüft und bei Bedarf abgebrochen werden. Wenn Sie diesen Prozess beschleunigen möchten, besteht die Option, zu aktivieren Einzelne Parameter ohne Bestätigung hinzufügen oder entfernen sodass ein oder mehrere Parameter nacheinander bearbeitet werden können. Durch die Aktivierung dieser Option wird die gewählte Aktion sofort ausgeführt, ohne dass eine weitere Bestätigung erforderlich ist. Eine Ausnahme ist das Löschen von Parametern, bei denen Messwerte vorhanden sind - da diese aus der Datenbank entfernt würden, ist vor dem Fortfahren immer eine Bestätigung erforderlich.

Wichtiger Hinweis: Die Parameter mit dem Symbol sind in der aktuellen Datenbank, aber NICHT in der Systemkonfiguration. Wenn ein solcher Parameter aus der Datenbank gelöscht wird, kann er anschließend nicht erneut hinzugefügt werden, da nur Parameter hinzugefügt werden können, die der Systemkonfiguration bekannt sind. Es ist jedoch möglich, solche Parameter zur Systemkonfiguration hinzuzufügen, indem Sie auf den Parameter doppelklicken oder auf den Schalter klicken. Hier haben Sie die Möglichkeit, Parameter zur Systemkonfiguration hinzuzufügen.

Differenzen in Parameter-Eigenschaften zu der Systemkonfiguration

Die Parameter, die in den Symbol-Eigenschaften angezeigt werden und von denen in der Systemkonfiguration abweichen. Dies ist kein Grund zur Sorge, da die Eigenschaften der Parameter von der Datenbank unabhängig sind. Beispielsweise könnte der automatisch für jeden Datensatz eingegebene Standardwert in der Systemkonfiguration =10 und in der aktuellen Datenbank =15 sein. Daher sind diese Differenzen völlig legitim. Allerdings sind Differenzen im Datenfeldtyp kritischer (z. B. in der Systemkonfiguration Art = Text und in der Datenbank Art = Zahl). Diese Differenzen können Probleme verursachen, wenn Daten später von einer Datenbank zu einer anderen übertragen werden sollen, wobei derselbe Parameter unterschiedliche Datenfeldtypen hat. Ein solcher Datentransfer ist nicht möglich und wird abgelehnt. Sie können die bearbeiten Parametereigenschaften bearbeiten um diese Differenzen zu verringern.

Referenz: Parametereigenschaften bearbeiten

Die Übersicht zeigt die Eigenschaften von einem Parameter in der aktuell Datenbank und in der Systemkonfiguration.

Wo die Parameter-Eigenschaft das Symbol hat, besteht eine Abweichung. Sie können die Parameter-Eigenschaft von der Systemkonfiguration zur aktuell Datenbank übertragen, indem Sie mit der Maus auswählen und von der Systemkonfiguration-Spalte zur Datenbank-Spalte ziehen und ablegen.

Änderungen, die die Art von Datenfeld des Parameters beeinflussen, führen zu einer strukturellen Änderung in der relevanten Datentypzuordnung-Tabelle, solange die Datentypzuordnung in der SEinkaufszentrum-DDaten-Modell (SDM)-Struktur. GeoDin nimmt diese Änderungen vor, solange für diese Eigenschaft keine Messwerte vorhanden sind. Sind Messwerte vorhanden, kann die Länge eines Textfeldes vergrößert, aber nicht verkleinert werden. Ist eine strukturelle Änderung nicht möglich, wird eine Mitteilung angezeigt. Die Syntax des SQL-Befehls zum Ändern einer Tabellenspalte unterscheidet sich je nach Datenbanktyp. GeoDin versucht, das Datenbankformat automatisch zu erkennen und die passende Syntax zu verwenden. Wenn die automatische Erkennung nicht möglich ist und der SQL-Befehl fehlschlägt (angezeigt durch eine Fehlermeldung), kann die Syntax des SQL-Befehls auch konfiguriert werden. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel Konfiguration

Zusätzlich zur Übertragung der Parametereigenschaften von der Systemkonfiguration zur aktuellen Datenbank können Sie auch die Parametereigenschaften der Systemkonfiguration bearbeiten. Doppelklicken Sie dazu einfach auf die Pflichtangabe. Bitte beachten Sie, dass Änderungen an den Parametereigenschaften die neuen Standardeinstellungen beim Hinzufügen von Parametern zu zukünftigen Datenbanken sein werden.

Eine ausführliche Bezeichnung der Parametereigenschaften finden Sie im Kapitel Parameter editieren

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