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# Arbeiten mit Messwerterfassung und -pflege

Diese Seite ist die Arbeitsreferenz für den Messwert-Editor: die Eingabe und Bearbeitung von Messwerten, das Datenblatt und die Zusatzinformation, das Datenmodell hinter den Tabellen, das Hinzufügen und Verwalten von Datentypen, das Importieren und Exportieren sowie den Zeitbereichsregler. Zu den Tastenkombinationen des Gitters siehe [Tastenkombinationen](/geodin-desktop/de/erste-schritte-gestartet/keyboard-shortcuts.md).

## Messwerterfassung und -pflege

Wenn im GeoDin Objekt-Manager ein Objekt selektiert ist, für das Messwerte eingegeben werden können, das Verfahren ![Measurement value management](/files/45e98ae653bf4d3f1c46ef0158a2646881cc298e) **"Messwertverwaltung"** zur Verfügung.

Die Hauptelemente des Messwert-Editors sind:

Ein komplexes **Datenblatt**, das **Obere Schalterleiste**, das **Rechte Schalterleiste** und der Statusleiste.

### Datenblatt

Das Datenbankgitter zeigt die verfügbaren Messwerte. Abhängig von der Definition der Objektart und der Datenbankkonfiguration können für einzelne Messpunkte ein oder mehrere Datentypen verwendet werden. Jede Datentypzuordnung hat ihr eigenes Datenbankblatt – Sie können mit Strg+Tab zwischen ihnen wechseln oder einfach auf das entsprechende Blatt klicken.

Jede Datentypzuordnung hat **"Messprogramm"** UND **"Ansicht"** Einstellungen. Am unteren Rand des Gitters gibt es kleine Registerkarten mit **"Parametergruppen"** (mit den einzelnen Parametern), **"Diagramme und Auswertungen"** UND **"Zusatzangaben Messwert"**.

Die grundlegende Verwendung des Eingabegitters sowie die Verwaltung von Ansichten wird im Kapitel beschrieben [Verwendung des Eingabegitters](/geodin-desktop/de/arbeitsumgebung-and-datenerfassung-und-pflege/working-with-measurement-data.md).

Die Parameter einer Datentypzuordnung sind in sogenannten Parametergruppen angeordnet. Diese Option kann als Registerkarte unter dem Eingabegitter angezeigt werden, wobei die Parameterspalten ebenfalls in Gruppen angezeigt werden. Ist die Option deaktiviert, wird diese Anordnung ignoriert und alle Parameter der Datentypzuordnung werden angezeigt. Die Anzahl der angezeigten Parameter kann durch die Auswahl von **"Messprogramm"** die eine definierbare Auswahl / Selektion benannter Parameter sind, die für Datentypzuordnungen in der [Messprogramm](/geodin-desktop/de/arbeitsumgebung-and-datenerfassung-und-pflege/working-with-measurement-data.md). Zusätzlich zum aktuellen Messprogramm gibt es die Sammlungen **"alle Parameter"** (keine Parametereinschränkungen) und **"Verwendete Parameter"** (Anzeige von Parametern mit Werten in der Datenbank). Eine weitere Möglichkeit, die Anzeige hinsichtlich Anzahl und Reihenfolge der Parameter anzupassen, ist: Benutzen Sie den Schalter oben Links, um die Spalten auszuwählen und die Spalten mit der Maus zu verschieben.

## Zusatzangaben Messwert

***ACHTUNG:*** *Zusätzliche Daten für einen Messwert können nur einem vorhandenen Messwert zugeordnet werden. Wenn Zusatzinformation eingegeben wird, obwohl kein Messwert verfügbar ist, wird sie nicht in den aktuellen Datensatz aufgenommen. Wird ein zugeordneter Messwert gelöscht, wird seine Zusatzinformation ebenfalls entfernt.*

**Zusatzinformation - Messwert**

Durch Auswahl dieser Option sind Zusatzinformationen zum aktuellen Messwert verfügbar. Für jeden Messwert können Informationen über das Verfahren der Untersuchung, die verwendete Einheit und die entsprechenden Nachweisgrenzen gespeichert werden.

**•** Zusatzzeichen

Als Alternative zur Erfassung des negativen Wertes anstelle eines Messwerts unterhalb der Nachweisgrenze kann auch das Zusatzzeichen "<" eingegeben werden. An allen Stellen in GeoDin, an denen die Werte unterhalb der Nachweisgrenze unterschiedlich behandelt werden, werden beide Methoden zur Darstellung von Werten unterhalb der Nachweisgrenze als gleichwertig betrachtet.

Im Messwert-Editor kann ein Datensatz durch eine farbige Markierung des jeweiligen Wertes (**Anzeigeeigenschaften**).

**•** Verfahren

Von einer Liste von verfügbaren Methoden kann diejenige ausgewählt werden, mit der der tatsächliche Parameter ermittelt wurde ([Untersuchungsmethode](/geodin-desktop/de/objektarten/geotechnical-investigation-en-iso-22475.md)).

**•** Nachweisgrenze

Die Nachweisgrenze von der Untersuchungsmethode während der Prüfung des Parameters kann eingegeben werden.

**Laborinformationen**

Wenn die Option Messwertzusatzangaben bei der Erstellung von aktuell verwendeter Datentypzuordnung Eingeschaltet wurde, können Beliebig viele Parameter mit Informationen über die Labor Analyse ergänzt werden (**Eigenschaften**).

Die Verwendung dieser Informationen ist vor allem für die Verwaltung der chemischen Parameter sinnvoll, die detaillierte Informationen von dem Verfahren der Analyse erfordern. Diese Informationen sollten für hydrochemische, nicht für hydrodynamische (Wasserstände) Daten verwendet werden.

Auf dieser Seite sind die Laborinformationen gespeichert:

1. Labor

Informationen über das analysierende Labor ([Untersuchungsmethode](/geodin-desktop/de/objektarten/geotechnical-investigation-en-iso-22475.md))

1. Probennummer

Zahl von dem Beispiel im Labor

1. Nachweisgrenze

Nachweisgrenze von dem verwendete Analyseverfahren

1. Konfidenzintervall

Konfidenzintervall von dem untersuchten Messwert (+/- der sinnvollste Schwankungsbereich)

1. Matrix

Matrix verwendete für die Beispieluntersuchung ([Untersuchungsmethode](/geodin-desktop/de/objektarten/geotechnical-investigation-en-iso-22475.md)).

1. Extraktion

Verfahren von Extraktion

1. Datum und Uhrzeit

Uhrzeit von der Messung im Labor

1. Plausibilität

Informationen über die Plausibilität von dem Messwert

Die Seite „Supplements“ verwaltet:

1. Probenvorbereitung

Informationen über die Vorbereitung des Beispiels für die Laboranalyse

1. Verweis zu dem Ergebnis

Verweis zu dem Ergebnis

1. Interpretation

Interpretation von dem gemessenen Wert

## Verknüpfung zum Messpunkt

Jeder Datensatz ist intern mit einem Messpunkte verknüpft. Dieses Klassifikationsverhältnis kann im Messwerteditor geändert werden. Wenn es durch Klicken auf das Symbol geöffnet wird, werden Alle Objekte in der aktuell ausgewählten Gruppe oder Abfrage in einer Liste angezeigt.

Nach der Auswahl eines Messpunkte und dem Verfahren (**Verschieben** aktualisiert die Klassifikation, sodass im ursprünglichen Objekt die Messwerte nicht mehr vorhanden sind; **Kopieren** dupliziert die Messwerte) wird die Reklassifizierung Ausgeführt durch Klicken auf **OK**. Laden Sie das Objekt neu, um dies angezeigt zu sehen.

Wenn bei der Ausführung der Reklassifizierung mehrere Messpunkte selektiert sind, werden Alle diese Messpunkte reklassifiziert.

## Datensätze zusammenfassen

Bei vielen Datensätzen kann es vorkommen, dass identische Probenamen, Daten und Uhrzeiten vorliegen, obwohl die Inhalt(e) (Messwerte) unterschiedlich sind. Dies kann auftreten, wenn verschiedene Labore unterschiedliche Analysen an denselben Proben durchgeführt haben und die Werte getrennt in Ihre Datenbank importiert wurden. Wenn solche Datensätze zusammengehören, können sie zusammengefasst werden. Beim Starten dieser Funktion werden die Datensätze im Messwerteditor analysiert und eine Liste für diejenigen Datensätze erstellt, die zusammengefasst werden können. Es gibt auch die Option, den Probenamen ebenfalls einzuschließen.

Wenn ein Datensatz ausgeschlossen werden soll, dann kann er durch Klicken auf das Symbol aus der Liste entfernt werden.

Durch die Auswahl von **OK** werden die Datensätze zusammengeführt.

***Achtung:*** *Wenn Parameter in mehreren Datensätzen mit unterschiedlichen Werten vorhanden sind, dann werden die Datensätze nicht kombiniert. Wenn die Werte jedoch identisch sind, dann werden die Datensätze kombiniert.*

## Messwert-Editoroptionen

Auf mehreren Registerkarten gibt es Optionen, um die Art und Weise zu steuern, wie Sie den Messwert-Editor benutzen.

***

## Referenz: Datenmodell und Systemtabellen

### Datenmodell

**Registrierung eines Untersuchungstyps (INVTYPES)**

Jeder Untersuchungstyp wird in der Tabelle INVTYPES mit einem Datensatz registriert:

Als Untersuchungstyp wird der Punkt oder Darstellungsbereich betrachtet. Von dort aus wurde gemessen. Üblicherweise sind dies Grundwasser-Messpunkte (Filter), Probenintervalle (Proben) oder sogar die Objekte selbst. Am Systemlevel können weitere Messpunkttypen definiert werden. Verfügbar für die Auswahl / Selektion sind bei der Arbeit in einem Projekt nur die dem System bekannten Messpunkte.

Datenfelder

| Feld          | Bezeichnung                                                                       |
| ------------- | --------------------------------------------------------------------------------- |
| INV\_Art      | Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifikation von Messstellentyp |
| RECHNUNGSNAME | Lange Bezeichnung, um den Messstellentyp zu beschreiben                           |
| INV\_OPT      | Systemoptionen                                                                    |

Die Definition der Datentypen erfolgt in der Tabelle DAT\_TYPES. Hier tritt jede Datentypzuordnung nur einmal auf. Nur Datentypen, die in dieser Tabelle registriert sind, können zu einem Messstellentyp verknüpft werden.

**Registrierung von einer Datentypzuordnung (DATTYPES)**

Datenfelder

| Feld      | Bezeichnung                                                                           |
| --------- | ------------------------------------------------------------------------------------- |
| DAT\_ART  | Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von Datentypzuordnung |
| DAT\_NAME | Lange Bezeichnung zu beschreiben die Datentypzuordnung                                |
| DAT\_OPT  | Systemoptionen                                                                        |

**Verknüpfung von Datentypen zu Untersuchungstypen (INVTABS)**

Für Datentypen werden Messungen und Untersuchungsparameter entsprechend Ähnlichkeiten im Messverfahren und den beschreibenden Inhalt(e) zusammengefasst. Typische Beispiele für solche Datentypen sind Wassereigenschaften, hydrologische Faktoren und petrographische Informationen. Ein Datentyp kann von mehreren Untersuchungstypen konstruiert werden. Die Verknüpfung, die angibt, welcher Datentyp für welchen Untersuchungstyp Verfügbar ist, ist in der Tabelle INVTABS definiert.

Datenfelder

| Feld     | Bezeichnung                                                                           |
| -------- | ------------------------------------------------------------------------------------- |
| INV\_Art | Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifikation von Messstellentyp     |
| DAT\_ART | Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von Datentypzuordnung |

**Registrierung von einer chemischen Gruppe (STFGRP)**

Es gibt eine variable Anzahl von Mess-Parameter für jede Datentypzuordnung. Diese werden anhand von Ähnlichkeitskriterien zu Gruppen zusammengefasst. Ein Beispiel von einer solchen Gruppe ist eine chemische Gruppe, die Mai einen Höchstwert von 20 Parameter enthalten kann. Chemische Gruppen sind in der Tabelle STFGRP definiert.

Datenfelder

| Feld       | Bezeichnung                                                                               |
| ---------- | ----------------------------------------------------------------------------------------- |
| DAT\_ART   | Abkürzung (drei Buchstaben) für eine eindeutige Identifizierung von der Datentypzuordnung |
| FIELD\_GRP | Abkürzung (drei Buchstaben) zur eindeutigen Identifikation der chemischen Gruppe          |
| GRP\_NAME  | Lange Bezeichnung zur Beschreibung der chemischen Gruppe                                  |
| GRP\_CNT   | Zähler                                                                                    |
| GRP\_OPT   | Systemoptionen                                                                            |
| TAB\_DESC  | Tabellendeskriptor, in dem die chemische Gruppe physisch enthalten ist                    |

Der Inhalt(e) von dem Feld TAB\_DESC muss mit den Strukturdefinitionen in der Tabelle MESSTRS, die der chemischen Gruppe zugeordnet ist, übereinstimmen. Der Inhalt(e) darf nicht länger als 8 Zeichen sein und muss den DOS-Dateinamenskonventionen entsprechen. Bis zu 12 chemische Gruppen können in einer Datenbank-Tabelle kombiniert werden.

**Struktur der Datentabellen (MESSTRS)**

Die Tabelle MESSTRS enthält die Strukturen der Messwerterfassung und -pflege-Tabellen. Die Struktur dieser Tabelle entspricht der Tabellenstruktur von LOCSTRS (siehe oben).

Die Inhalt(e) des Feldes TAB\_DESC müssen mit den Strukturdefinitionen in der Tabelle STFGRP übereinstimmen. Die Inhalt(e) enthält nicht mehr als 8 Zeichen und muss den DOS-Dateinamenskonventionen entsprechen. Das Feld FIELD\_GRP muss eine gültige Eingabe aus der Tabelle STFGRP darstellen.

**Pool Angaben zum Objekt**

Die Angaben zum Objekt enthalten die physischen Datentabellen der Objektbeschreibungen eines Projekts. GeoDin generiert die Datentabellen, wenn die jeweiligen Objektarten verwendet werden. Die Bezeichnung der Datentabellen wird durch die Strukturinformationen der Objektart im Systempool des Projekts bereitgestellt. Zusätzlich zu den Datentabellen werden auch die Objektregistrierungstabellen im Pool Angaben zum Objekt organisiert.

Objektregistrierung LOCREG

In dieser Tabelle wird jedes Objekt mit einem Datensatz registriert (unabhängig von der Objektart).

| Feld            | Bezeichnung                                                                         |
| --------------- | ----------------------------------------------------------------------------------- |
| PRJ\_Kennung    | Projekt-Kennung                                                                     |
| STANDORTKENNUNG | Bis zu 4-stellige Zahl (laufender Zähler) für jedes Objekt im Projekt Werte: 1-9998 |
| LOCTYPE         | Enthält den Deskriptor der Objektart                                                |
| INVID           | ist ein exakter, 16 Zeichen langer String mit der Messstellennummer (siehe unten)   |
| OPT\_PARAM      | Leer                                                                                |
| XCOORD          | X-Koordinate                                                                        |
| YCOORD          | Y-Koordinate                                                                        |
| ZCOORDB         | Absolute Höhe des Objekts                                                           |
| ZCOORDE         | Endtiefe in Metern unter der Oberkante Gelände (für Objekte mit Tiefe-Bezug)        |
| SHORTNAME       | ist die Kurzbezeichnung für das Objekt                                              |
| LONGNAME        | ist die Lange Bezeichnung für das Objekt                                            |
| PHYSFILE        | Name von der Objekt-Datei (nur in GeoDin Norm-Projekte)                             |
| LOCKINFO        | Leer                                                                                |

```
          zzzzzzxxxxyyy000

          zzzzzz ist die Projekt-Kennung
          xxxx ist die 4-stellige LOCID, mit Nullen aufgefüllt (z. B. 0025)
          yyy ist die Kennung von Untersuchungstyp
          Projekt-Kennung
```

\
Messpunkteregistrierung für entwickelte Messpunkte FILREG

In dieser Tabelle sind alle entwickelten Messpunkte eines Projekts organisiert (z. B. Beobachtungsbrunnen). Ein Objekt kann mehrere Messpunkte enthalten.

| Feld             | Bezeichnung                                              |
| ---------------- | -------------------------------------------------------- |
| STANDORTKENNUNG  | Kennungszahl des Objekts                                 |
| DATENSATZKENNUNG | Zähler der entwickelten Messpunkte pro Objekt            |
| INVID            | Messpunkte-Kennungszahl (siehe unten)                    |
| INVZBEG          | Oben der Messpunkte in Metern unter Oberkante Gelände    |
| INVZEND          | Unteres der Messpunkte in Metern unter Oberkante Gelände |
| INVNAME          | Name von den Messpunkte                                  |

```
        zzzzzzxxxxyyynnnn

        zzzzzz ist die Projekt-Kennung
        xxxx ist die 4-stellige LOCID, mit Nullen aufgefüllt (z. B. 0025)
        yyy ist die Kennung von Untersuchungstyp
        nnnn ist xxxx ist der mit Nullen aufgefüllte 4-stellige Zähler für entwickelte Messpunkte pro Objekt
```

Messpunkte-Registrierung für nicht entwickelte Messpunkte PRBREG

In dieser Tabelle sind Alle entwickelten Messpunkte von einem Projekt organisiert (zum Beispiel Sediment-Probenahme). Ein Objekt kann mehrere Messpunkte enthalten. Die Struktur ist identisch zu der Tabelle FILREG.

**Messwerte in SDM (Kleines Datenmodell) oder LDM (Großes Datenmodell)**

In dem GeoDin-System in Version 3 oder besser ist ein weiteres Datenmodell für Messwerte Verfügbar. Im aktuell Small Datenmodell (SDM) belegt ein Beispiel oder eine Messung in einer Messwerttabelle jeweils einen Datensatz. Die Spalten der Tabelle entsprechen den einzelnen Parametern. Diese Form der Datenorganisation bietet den Vorteil einer großen Transparenz bei der Verteilung der Daten. Ein Nachteil tritt bei heterogenen Datenverteilungen und/oder bei vielen verschiedenen Parametern auf. Im ersten Fall entsteht eine Tabelle mit vielen Leerstellen, die eine große Menge Leer benötigen. Im zweiten Fall bei einer umfangreichen Zahl von Parametern wird die Tabelle immer breiter und folglich langsamer. Ein weiterer Nachteil ist, dass ein Ändern zu den Parametern das Erstellen von einer neuen Tabelle erforderlich macht. Das wiederum bedeutet, dass ein Benutzer in der Lage sein muss, Tabellen auf einem Datenbankserver zu erstellen, was für Desktop-Datenbanken ein zeitaufwändiger und komplizierter Prozess mit großer Uhrzeit-Belastung ist.\
\
Um die oben genannten Nachteile zu bekämpfen, wurde in GeoDin ein zweites Datenmodell entwickelt, das Large Datenmodell (LDM). Dieses Modell organisiert die Daten parameterweise, d. h. in der Messwerttabelle ist jeder Wert in einer Zeile enthalten. Durch diese Form der effizienten Datenorganisation gibt es keine Leer Leerstellen, und die Struktur bleibt auch bei großen Zahlen von Parametern klein. Zusätzlich können Parameter durch eine einfache Neudefinition zur Tabelle hinzugefügt werden, im Gegensatz zu einer Umstrukturierung im SDM. Die Konvertierung von einem Datenmodell zu dem anderen erfolgt im Datentypzuordnung-Modell und ist reversibel.\
Die tatsächlichen Werte werden im Large Datenmodell in drei Tabellen gespeichert, die für den jeweiligen Parametertyp optimiert sind. Dort gibt es einzelne Tabellen für Werte, Text und Daten. Die Tabellenstruktur des LDM ist unten dargestellt:

Tabelle von numerischen Werten: \<DATATYPE>VAL01

| FELD\_NAME          | FELD\_ART | FELD\_LÄNGE | FELD\_DEZ | LANGES FELD             |
| ------------------- | --------- | ----------- | --------- | ----------------------- |
| INVID               | C         | 16          |           | Messpunkte Kennung      |
| SMPID               | N         | 9           |           | GeoDin Beispiel Kennung |
| PARAM\_BESCHREIBUNG | C         | 8           |           | Parameter Kennung       |
| MESCHAR             | C         | 1           |           | Zusatzzeichen           |
| MESVALUE            | N         | 20          | 8         | Messwert                |
| MESUNIT             | C         | 15          |           | Maßeinheit              |
| MESSENSIB           | N         | 20          |           | Nachweisgrenze          |
| METHODID            | N         | 9           |           | Untersuchungsmethode    |
| MESOPT              | N         | 9           |           | Messung - Option        |
| MESSIGNIF           | C         | 10          |           | Messung - Signifikanz   |

Tabelle von Textwerten: \<DATATYPE>TXT01

| FELD\_NAME          | FELD\_ART | FELD\_LÄNGE | FELD\_DEZ | LANGES FELD               |
| ------------------- | --------- | ----------- | --------- | ------------------------- |
| INVID               | C         | 16          |           | GeoDin Messpunkte-Kennung |
| SMPID               | N         | 9           |           | GeoDin Beispiel Kennung   |
| PARAM\_BESCHREIBUNG | C         | 8           |           | Parameter Kennung         |
| MESTEXT             | C         | 254         |           | Texteingabe               |
| MESOPT              | N         | 9           |           | Messung - Option          |

Tabelle von Textwerten: \<DATATYPE>DAT01

| FELD\_NAME          | FELD\_ART | FELD\_LÄNGE | FELD\_DEZ | LANGES FELD               |
| ------------------- | --------- | ----------- | --------- | ------------------------- |
| INVID               | C         | 16          |           | GeoDin Messpunkte-Kennung |
| SMPID               | N         | 9           |           | GeoDin Beispiel Kennung   |
| PARAM\_BESCHREIBUNG | C         | 8           |           | Parameter Kennung         |
| MESDATE             | D         | 8           |           | Datumseingabe             |
| MESOPT              | N         | 9           |           | Messung - Option          |

**Objektart - Messpunkte - Untersuchungstyp - Datentypzuordnung - Chemische Gruppe - Parameter**

In der Definition eines Objekts kann jeder Untersuchungstyp für jeden Messstellentyp festgelegt werden. Ein Untersuchungstyp ist im Grunde eine Kombination von Datentypen. Datentypen sind die Summe der Untersuchungsparameter, die individuell über die Zeit/Datum der Messung und/oder den Untersuchungstyp (chemische Laboruntersuchung, In-situ-Messung, geotechnische Messung) miteinander verknüpft sind. Chemische Gruppen sind logische Anordnungen in einem Datentyp (zum Beispiel Anionen im Datentyp Grundwasserchemie). Parameter einzelner chemischer Gruppen werden in GeoDin in verschiedenen Masken als "Ansichten" dargestellt.

Abb. 1: Bezug zwischen Allgemeine Sondierungen und Messwerte

Abb. 2: Beziehung zwischen Objektart - Messstellentyp und Untersuchungstyp - Datentypzuordnung Allgemeine Sondierungen\
\
\
**Messpunkte und Untersuchungstypen**

GeoDin erkennt verschiedene Typen von Messpunkte und Untersuchungstypen. Diese können für individuelle Objektarten definiert werden und unterschiedliche Parameter enthalten. Grundsätzlich kann alles ein Messpunkte sein, solange Messwerte messbar sind.

Die GeoDin-Objektpunkte sind geografisch definierbar. Zum Beispiel kann ein Objekt eine Wetterstation, ein Bohrloch, ein Beobachtungsbrunnen oder ein Oberflächenwassersammelpunkt sein. Jedes Objekt hat seine eigenen unterschiedlichen Eigenschaften und jedes Objekt kann ein Messpunkte sein. Optional kann ein Messpunkte tiefenbezogene Informationen einschließen. In der folgenden Liste wären dies Bohrungen und Brunnen.

In GeoDin gibt es drei Typen von Messpunkte:

**Objekt**

Ein Bezug zwischen Messwerte und Objekte ist notwendig (oder ergibt guten Sinn), wenn das Messobjekt keine Vertikal-Tiefeneigenschaft hat, wenn die Tiefeninformation für die Messwerte unbekannt ist oder wenn die tiefenbezogenen Informationen gemittelt oder kombiniert wurden (zum Beispiel ein Gemisch aus Wasser aus verschiedenen Tiefen in einem Wasserwerksbrunnen). Diese Art von Messpunkte kann pro GeoDin-Objekt nur einmal existieren und wird durch seine Koordinaten definiert.

**Nicht ausgebauter Messpunkte**

Ein nicht ausgebauter Messpunkte wird normalerweise durch eine obere und untere Grenze definiert. Das häufigste Beispiel ist ein Beispiel, das während der Bohrung entnommen wird, bei dem keine dauerhafte Konstruktion vorhanden ist und bei dem die Untersuchungen nur einmal oder höchstens episodisch durchgeführt werden. Zusatzinformation zur Zusammensetzung des Beispiels kann ebenfalls vermerkt werden. GeoDin erlaubt bis zu 99 nicht ausgebauten Messpunkte pro Objekt.

**Entwickelter Messpunkte**

Wenn Messwerte in einem definierten Tiefenbereich in regelmäßigen Intervallen erfasst werden sollen, gibt es normalerweise irgendeine Art von permanenter Konstruktion, um den Zugang zu gewährleisten (zum Beispiel ein Filter in einem Piezometer für Grundwasser-Probenahme). Zusätzlich können Details zur Konstruktion der Messpunkte erfasst werden. Ein einzelnes Objekt kann bis zu 9 entwickelte Messpunkte enthalten.

Die einzelnen Untersuchungstypen, basierend auf den drei Arten von Messpunkte, können völlig unterschiedliche Definitionen und Konfigurationen haben. Bei der Gestaltung des Datenmodells ist die Hauptentscheidung, auf welcher Art von Messpunkte der Untersuchungstyp basieren soll.

Sowohl unentwickelte als auch entwickelte Messpunkte werden über ihre Tiefeninformationen einem Objekt zugeordnet. Im folgenden Beispiel werden drei Arten von Messpunkte im Diagramm eines Bohrlochs und eines Wasserbrunnens dargestellt.

Es gibt

1\. der Messstellentyp „Objekt“

Der Bezug ist in diesem Fall ein Bohrloch. Alle Messwerte, die sich auf das Bohrloch beziehen und keine Tiefenwerte haben, werden hier zugeordnet. Dies kann gemischtes Wasser aus den Rohren oder Messwerte des Ortes sein, an dem das Bohrloch abgeteuft wird (Anlagen usw.).

2\. der Messstellentyp „Unentwickelter Messpunkte“

Es wird in Bezug auf ein Filterrohr gemessen, das wiederum einen bestimmten Grundwasserleiter repräsentiert. Mit dem Filter verknüpft sind auch die Informationen über seine Konstruktion. Normalerweise werden in Zeitintervallen Proben genommen.

3\. der Messstellentyp „Entwickelter Messpunkte“

Während der Bohrung werden Proben entnommen und Ergebnisse wurden erzielt. Die Proben werden nur einmal entnommen, aber mehrmals untersucht. Das Beispiel wird durch die Tiefe ausreichend beschrieben; Von dort wird es entnommen. Zusatzinformation wird über das Beispielmaterial gegeben.

\
**Beziehung zwischen Untersuchungstypen und Datentypen**

Datentypen sind Gruppen von messbaren Parametern. Die Zusammensetzung jeder Gruppe kann frei definiert werden, spiegelt aber normalerweise den Typ des Messpunkts und/oder der Untersuchung wider. Datentypen werden einem oder mehreren Untersuchungstypen zugeordnet.

**Beispiel:**

Die Datentypen Grundwasserchemie und Grundwasserdynamik werden zu dem Untersuchungstyp GWBR-Filter zugeordnet, obwohl Beide auch in einer anderen Kombination zu einem anderen Untersuchungstyp zugeordnet werden können (z. B.: Grundwasserchemie, Grundwasserdynamik und Grundwasserdynamik zu dem Untersuchungstyp Water Supply Well).

## Hinzufügen von Datensätzen des Datensatzes

**\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_\_**

Das Verfahren ![Add data set records](/files/e5445ca2cb804882a0a3825059c2b9065b8ea17b) **Hinzufügen von Datensatz-Datensätzen** ist verfügbar für Messpunkte oder Gruppen davon.

Dieses Verfahren ist verwendete zu Datensätze hinzufügen mithilfe eines Datum ODER einer Datum-Liste.

Das Verfahren ist besonders nützlich zum Erstellen von Leer-Datensätzen für ein Überwachungsprogramm, entweder auf einen bestimmten Tag oder über einen bestimmten Zeitraum, wonach die Daten in einem einzigen Importieren zur GeoDin-Datenbank hinzugefügt werden sollen.

**Achtung:** Entscheidend für die Verarbeitung von dem Verfahren ist die Ebene, Bei der es aufgerufen wird. Ist es ein einzelner Messpunkte, wird nur dieser bearbeitet, ist es eine Messpunkte Gruppe, wird der Datensatz auf jedem Messpunkte von der Gruppe hinzugefügt.

* **Datentypzuordnung**

Auswahl von Datentypzuordnung für die Messobjekte.

* **Messwert-Vorgaben**

Nützlich zum Definieren von Standardwerten (z. B. Nachweisgrenze, Untersuchungsmethode) für jeden Parameter der Datentypzuordnung

* **Datum-Liste**

Der Standardwert ist das aktuelle Datum, aber eine Datum-Liste kann erstellt, gespeichert und geladen werden.

* **Uhrzeit**

Es kann nützlich sein, für eine Reihe von Messpunkten oder Überwachungsphasen dieselbe Uhrzeit anzugeben.

### Hinzufügen mehrerer Datensätze

Diese Methode wird verwendet, um Datensätze hinzuzufügen, die bestimmten zeitlichen Intervallen folgen. Ein Beispiel können Pumpversuche sein.

Als erster Schritt laden Sie eine Zeitbereich-Datei (Textformat). Darin werden Zeit-Intervalle in Minuten und ihre Namen (Beispielnamen) deklariert.

105;105 Minuten

120;120 Minuten

150;150 Minuten

180;3 Stunden

240;4 Stunden

300;5 Stunden

360;6 Stunden

Durch die Eingabe des Startzeitpunkts wird der Beginn der Mess-Serie festgelegt. Die entsprechenden Zeitstufen der Messungen in den Datensätzen werden aus den Minuten-Werten der Zeitbereich-Datei und dem Startzeitpunkt berechnet.

Optional können die Parameter der Werte der Ziel-Art für eine Voreinstellung definiert werden.

## Datentyp-Manager

Das Verfahren **"Datentyp-Manager"** ist auf Datenbankebene verfügbar. Er ist das wichtigste Werkzeug zur Definition und Konfiguration von Optionen für die Messwerterfassung und -pflege. Insbesondere können Sie hier festlegen, welche Datentypen (thematische Gruppen von Messparametern) und welche Messparameter in der aktuellen Datenbank verwendet werden sollen.

Methodensymbol des Datentyp-Managers

Da Datentypen mit bestimmten Objekten und Messpunkten verknüpft sind, können sie erst konfiguriert werden, sobald ein Objekt in der Datenbank erstellt wurde.

Der Datentyp-Manager bietet eine Übersicht über die in der aktuellen Datenbank verfügbaren Datentypen. Die folgenden Funktionen sind verfügbar:

[Datentyp hinzufügen](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md)

Mit dieser Funktion können Sie Ihrer Datenbank einen Datentyp hinzufügen. Dies wird in Kapitel ausführlicher beschrieben. [Datentyp hinzufügen](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md).

**Datentyp entfernen**

Mit dieser Funktion werden alle Datensätze, die zum selektierten Datentyp gehören, sowie die Datenbanktabellen und Definitionen entfernt. ***Achtung:*** *Das Löschen von Messwert-Datensätzen kann nicht rückgängig gemacht werden! GeoDin berechnet, wie viele Datensätze gelöscht werden, und zeigt dies als Warnung an. Dies ist der letzte Punkt, an dem Sie noch abbrechen können.*

![Determine number of records](/files/fb1ca9006a791adc938aa880b9d98a7840f9cacb) **Datensatzanzahl ermitteln**

Die Funktion berechnet die Datensatzanzahl für jeden Datentyp in der Datenbank und zeigt eine Übersicht an.

**Datentyp hinzufügen zur Systemkonfiguration**

Das Bearbeiten einzelner Parameter einer Datentypzuordnung ist nur möglich, wenn die Datentypzuordnung Teil der aktuell gültigen Systemkonfiguration ist. Normalerweise ist dies bei GeoDin-Datenbanken der Fall, aber manchmal erhalten Sie eine Datenbank von einem anderen Benutzer mit Datentypen, die in Ihrer Systemkonfiguration nicht definiert sind. Mit dieser Funktion können Sie dann das Hinzufügen der Definition aus der Datenbank zu Ihrer Systemkonfiguration vornehmen. Bitte beachten Sie, dass bei der Verwendung von Wörterbüchern in Datenfeldern der Datentypzuordnung diese nicht vorhanden sind. Bitte fragen Sie den Benutzer, von dem Sie die Datenbank erhalten haben, um das Exportieren der Benutzerdefiniert Datentypzuordnung aus seiner Systemkonfiguration, damit Sie anschließend das Importieren vornehmen können. Daher sollten Sie das Verfahren „Datentyp hinzufügen zur Systemkonfiguration“ nur verwenden, wenn keine Möglichkeit besteht, die Datentypzuordnung als Konfigurationsdatei zu erhalten.

**Datentyp suchen**

Geben Sie eine Suchzeichenfolge für die „Datentyp suchen“ in der Datentyp-Übersicht ein. Die Einträge in der Übersicht werden reduziert zu den passenden Treffern für die Suchzeichenfolge. Mit einem Doppelklick können Sie dann die Eigenschaften des Datentyps bearbeiten, der selektiert ist.

**Parameter suchen**

Geben Sie eine Suchzeichenfolge für die „Parameter suchen“ in der Datentyp-Übersicht ein. Der Parameter wird in allen Datentypen in der Datenbank (oder in der eingeschränkten Liste, die durch Ihren „Parameter suchen“ festgelegt ist) gesucht. Gefundene Parameter werden unter der betreffenden Datentypzuordnung aufgelistet. Ein Doppelklick auf den Parameter führt Sie in den Bearbeitungsmodus (Hinzufügen / Löschen / Eigenschaften) für den gewählten Parameter.

**Parameter löschen**

Mit dieser Funktion können Parameter gelöscht werden, die keine Messwerte in der Datenbank enthalten. Alle Parameter ohne Messwerte werden in einem Dialogfenster angezeigt, in dem die Parameterliste erneut bearbeitet werden kann. Alle selektierten Parameter werden aus der Datenbank gelöscht. Wenn dadurch leere Datentypen entstehen, werden diese ebenfalls aus der Datenbank entfernt.

[Datentyp hinzufügen](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md)

### Datentyp hinzufügen

Mit dieser Funktion können Sie Ihrer Datenbank eine Datentypzuordnung hinzufügen. Während dieses Prozesses werden Ihrer Datenbank neue Tabellen sowie den Systemtabellen der Datenbank neue Informationen hinzugefügt. In Auftraggeber/Server-Datenbanken benötigen Sie die entsprechenden Rechte – wenden Sie sich bei Bedarf bitte an Ihren Datenbankadministrator.

Wählen Sie zunächst Ihre Datentypzuordnung aus der Übersicht aus und klicken Sie auf den **Ausführen** Schalter oder doppelklicken Sie direkt auf den Datentypzuordnungseintrag, um zur Parameterauswahl zu gelangen.

Die verfügbaren Parameter sind in Elementgruppen angeordnet. Treffen Sie Ihre Parameterauswahl, indem Sie die entsprechenden Kontrollkästchen aktivieren. Sie können auch ganze Gruppen oder alle Parameter einer Datentypzuordnung aktivieren, indem Sie den entsprechenden Knoten markieren. Die Zahl der bereits ausgewählten Parameter wird über der Parameterübersicht angezeigt.

Bestehende Messprogramme (Kombinationen von Parametern) können über die Dropdown-Liste in **„Messprogramme“**. Hier können Sie sie schnell aus dem ausgewählten Messprogramm auswählen oder entfernen.

Ein bestimmter Parameter kann über die Spalte suchen gefunden werden *„Suche nach“*. Es werden nur Parameter angezeigt, die die Suchkriterien erfüllen (Parameter- und Datenfeldnamen).

Unabhängig von Einschränkungen durch das Messprogramm oder Suchkriterien werden ausgewählte Parameter in der Übersicht angezeigt, sodass Sie immer eine Übersicht über die bereits ausgewählten Parameter haben.

***Hinweis:*** *Parameter können zu einem späteren Zeitpunkt auch zur Datenbank hinzugefügt oder aus ihr entfernt werden, indem Sie den Datentyp-Manager starten und die erforderliche Datentypzuordnung bearbeiten.*

[Datenmodell](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md)

Die Tabellen der Datentypzuordnung können in zwei verschiedenen Varianten erstellt werden: dem „Kleinen Datenmodell“ (SDM) und dem „Großen Datenmodell“ (LDM). Das SDM eignet sich für Datentypzuordnungen mit einer kleinen oder mittleren Anzahl von Parametern. In diesem Fall werden Tabellen mit Spalten erstellt, deren Überschriften Parameter sind, und ein Datensatz enthält die Messwerte für alle analysierten Parameter. Das LDM eignet sich besonders für Datentypzuordnungen mit einer hohen Anzahl von Parametern. In diesem Fall werden Tabellen erstellt, in denen Zeilen nur einen einzigen Messwert enthalten, der über die Parameter-Kennung mit dem Messparameter verknüpft ist. Dies kann sinnvoll sein, da die Anzahl der Tabellenspalten von der Datenbank auf 254 Parameter begrenzt sein kann. Beispielsweise ist es nicht möglich, alle Parameter der Datentypzuordnung Grundwasserchemie als SDM zu verwenden, da sie mehr als 254 Parameter enthält. Weitere Informationen finden Sie im Kapitel [Datenmodell](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md)

Die Standard-Datenmodelleinstellung für eine Datentypzuordnung wird in der Systemkonfiguration angezeigt. Sie haben die Möglichkeit, das andere Modell auszuwählen.

Durch Klicken auf den **Erstellen** Schalter wird die Datentypzuordnung zur Datenbank hinzugefügt. Damit ist diese Funktion abgeschlossen.

### Ersteinrichtung: Hinzufügen einer Datentypzuordnung zu einer Datenbank

Bevor Messwerte eingegeben werden können, muss die entsprechende Datentypzuordnung zur jeweiligen Datenbank hinzugefügt werden. Dies ist ein einmaliger Einrichtungsschritt pro Datenbank.

{% stepper %}
{% step %}

#### Auswählen der Datenbank

Im GeoDin Objekt-Manager, wählen Sie den Datenbankeintrag aus (nicht ein Projekt).
{% endstep %}

{% step %}

#### Öffnen Sie den Datentyp-Manager

Öffnen Sie die **Datentyp-Manager** Verfahren (Verfügbar auf Datenbankebene).
{% endstep %}

{% step %}

#### Wählen Sie eine Datentypzuordnung

Im Datentyp-Manager, klicken Sie auf Blau **+** Schalter (Rechtes), um eine Datentypzuordnung aus der Systemkonfiguration auszuwählen – zum Beispiel, *Grundwasserchemie*.
{% endstep %}

{% step %}

#### Parameter auswählen

Im Bildschirm für die Auswahl / Selektion der Parameter, kreuzen Sie die Pflichtfeld-Parameter an (oder wählen Sie eine gespeicherte **Messprogramm** von der Dropdown-Liste).
{% endstep %}

{% step %}

#### Erstellen Sie die Tabellen

Klicken **Erstellen** (Deutsch: *Erstellen*). GeoDin schreibt die Pflichtfeld Datenbank Tabellen und registriert die Datentypzuordnung. Der Datentyp ist jetzt Verfügbar für Alle Objekte in dieser Datenbank.
{% endstep %}
{% endstepper %}

{% hint style="info" %}
Wenn die Datentypzuordnung nicht in der Systemkonfiguration Liste erscheint, benutzen Sie **Datentyp hinzufügen zur Systemkonfiguration** um seine Definition von der Datenbank als erster zu Importieren.
{% endhint %}

### Kleines Datenmodell vs. Großes Datenmodell

Wenn Sie eine Datentypzuordnung hinzufügen, können Sie zwischen zwei Speicher Modelle wählen:

**Kleines Datenmodell (SDM)** - 2 Tabellen. Eine Zeile pro Messdatensatz; jeder Parameter ist eine Spalte. Einfach und transparent, aber auf maximal 254 Parameter pro Datentypzuordnung beschränkt. Geeignet für die meisten Norm Datentypen.

**Großes Datenmodell (LDM)** - 3 Tabellen (Werte, Text, Datumsangaben). Jeder Parameterwert belegt eine Zeile, verknüpft über eine Parameter-Kennung. Effizienter für Datentypen mit vielen Parametern oder spärlichen Datenverteilungen. Erforderlich, wenn eine Datentypzuordnung 254 Parameter überschreitet (z. B. Vollfarbe Grundwasserchemie-Pakete).

Das Standardmodell für jede Datentypzuordnung wird in der Systemkonfiguration festgelegt, kann jedoch zum Zeitpunkt der Erstellung überschrieben oder später über **Datentypeinstellungen > Datenmodell konvertieren**.

### Messprogramme (Messprogramme)

A **Messprogramm** ist eine benannte, gespeicherte Auswahl / Selektion von Parametern innerhalb einer Datentypzuordnung. Sie ermöglicht es Benutzern, beim Hinzufügen einer Datentypzuordnung zu einer Neu Datenbank denselben Parametersatz schnell anzuwenden, ohne jedes Mal die Parameter manuell erneut auszuwählen.

Messprogramme werden in der Systemkonfiguration (System > Datentypen > Bearbeiten der Datentypgruppe) erstellt und verwaltet. Sobald sie gespeichert sind, erscheinen sie in der **Messprogramme** Dropdown in der **Datentyp hinzufügen** Dialog und im Messwert-Editor zum Filtern der angezeigten Parameter.

### Datentypeinstellungen

Hier können Sie die Eigenschaften der Datentypzuordnung einer Datenbank bearbeiten.

Datenmodus**l**

Mit Hilfe der Funktion **"Datenmodell konvertieren"** Sie können damit die Art und Weise ändern, wie Messwerte für eine Datentypzuordnung in einer Datenbank gespeichert werden. Dies wird durch strukturelle Änderungen an den Datenbanktabellen erreicht, was je nach Anzahl der Messwerte für die Datentypzuordnung einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Dieser Prozess kann jederzeit ohne Datenverlust abgebrochen werden (bereits vorhandene Messwerte werden vollständig in die andere Struktur konvertiert). Weitere Informationen zum Datenmodell finden Sie in den Kapiteln [Datentyp hinzufügen](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md) UND [Datenmodell](/geodin-desktop/de/konzepte/data-types.md)

Während des Konvertierungsprozesses werden neue Tabellen in der Datenbank erstellt, daher benötigt der Benutzer die Datenbankrechte, um Tabellen zu erstellen und zu löschen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf an Ihren Datenbankadministrator.

**Eigenschaften**

Definieren Sie, welche Spalten während der Datenerfassung ausgeblendet werden sollen. Die allgemeinen Einstellungen zeigen den Probename, das Datum und die Uhrzeit an, die für jeden Datensatz eingegeben werden können. Bei Datentypen, bei denen eine separate Benennung des Messwerterfassung und -pflege-Datensatzes oder die Eingabe von Zeitinformationen sinnlos ist, können diese Spalten ausgeblendet werden.

Ohne Probename: Die Spalte Probename ist ausgeblendet.

Ohne Datum/Uhrzeit: Die Spalten Datum und Uhrzeit sind ausgeblendet.

Ohne Uhrzeit: Die Spalte Uhrzeit ist ausgeblendet (die Datumsspalte bleibt Sichtbar).

**Zuordnung zu Messpunkttypen**

Die Zuordnung von Datentypzuordnungen zu Messpunkttypen steuert die Verfügbarkeit der Datentypzuordnung für Datenerfassung und Analyse für aktuelle Messpunkttypen in der Datenbank. Die Systemkonfiguration enthält bereits nützliche Zuordnungen zwischen Datentypzuordnung und Messstellentyp, die erweitert werden können. Typischerweise ist die Datentypzuordnung „Sedimentchemie“ dem Messstellentyp „Beispiel“ zugeordnet, während die Datentypzuordnung „Grundwasserchemie“ dem Messstellentyp „Filter“ zugeordnet ist. Wenn ein Beispiel im GeoDin Objekt-Manager (GOM) selektiert wird, der **Messwerterfassung und -pflege** ein Eingabegitter für Messwerte der Sedimentchemie wird angezeigt, wohingegen bei Auswahl eines Filters die Parameter für Grundwasserchemie angeboten werden. Weitere Informationen zu Messpunkttypen finden sich auch in Kapitel [Messwerte](/geodin-desktop/de/arbeitsumgebung-and-datenerfassung-und-pflege/working-with-measurement-data.md)

Die Beziehung zwischen Datentypen zu einem Messstellentyp kann durch Auswahl der relevanten Zeile festgelegt werden. Der Name des zugeordneten Messstellentyps kann durch Doppelklicken auf den Spaltennamen bearbeitet werden, der die GOM-Messstellentyp-Beschriftung definiert

Objekt; Ein Messpunkte dieses Typs wird erstellt, wenn ein Objekt in einer GeoDin-Datenbank erstellt wird..

Beispiel; Ein Messpunkte dieses Typs wird erstellt, wenn ein Datensatz für ein Objekt in der Beispieltabelle erstellt wird.

Filter; Ein Messpunkte dieses Typs wird erstellt, wenn in der Ausbauplantabelle eines Objekts ein Filter erstellt wird.

## Importieren

Benutzen Sie das Verfahren ![import measurement values](/files/8093aaaa44eeeabb6edb76572c8ec7e4e2b9a4a2) **"Messwerte Importieren"**

zum Importieren von Messwerten aus externen Datenquellen in Ihre GeoDin-Datenbank.

Befolgen Sie die folgenden Schritte:

**Datenquelle**

Öffnen Sie die externe Datei oder Datenbank, die die zum Importieren vorgesehenen Daten enthält, und wählen Sie die Formatoptionen aus.

**Messpunktzuordnung**

Karte die Datensätze einem GeoDin-Messpunkte zu. Überspringen Sie diesen Schritt, wenn Sie das Verfahren bei einem einzelnen Messpunkte im GeoDin-Objektmanager starten. Das Programm wird die Datensätze automatisch dem selektierten Messpunkte zuordnen.

**Parameterzuordnung**

Ordnen Sie die Importspalten den GeoDin-Parametern der selektierten Datentypzuordnung zu.

[Importieren](/geodin-desktop/de/daten-importieren/import.md)

Auswählen weiterer Importoptionen, Voransicht der Importdaten und Ausführen des Imports.

**Speichern und Laden einer Konfiguration**

Alle Importeinstellungen können in einer Konfigurationsdatei gespeichert werden, um Daten mit einer ähnlichen Datenstruktur schnell auszuwählen und zu importieren.

Sie können auch nur Teile der in der Konfigurationsdatei gespeicherten Einstellungen laden, zum Beispiel wenn Ihre Parameterzuordnung immer gleich ist, während die Zuordnung für Messpunkte variiert. Um dies zu tun, wählen Sie die gewünschten Konfigurationseinstellungen im Dialog „Konfigurationseinstellungen übernehmen“ aus.

### Datenquelle

Öffnen einer Datei oder Datenbank, die die Importdaten enthält. Das Programm unterstützt die folgenden Dateiformate:

* MS Excel
* MS Access
* dBASE
* Textdateien
* CSV-Dateien

Nachdem Sie eine Datei oder Datenbank ausgewählt haben, wählen Sie ein Tabellenblatt (Excel), eine Tabelle (Access, dBase) oder ein Spaltentrennzeichen (CSV, Textdatei). Sie können eine Voransicht der zu importierenden Daten anzeigen. Für MS-Excel- oder Textdateien können Sie festlegen, ob die erste Zeile Kopfzeilen enthält, was üblich ist. Außerdem können Sie das beim Importieren verwendete Datumsformat definieren. GeoDin verwendet diese Einstellung später für die Konvertierung des Datumsformats.

In der Voransicht können Sie Datensätze Auswählen und Löschen, die nicht importiert werden sollen. Sie werden nur aus der Voransicht entfernt. Ihre Quelle für das Importieren wird nicht geändert.

Mit dem Schalter [Formatoptionen](/geodin-desktop/de/arbeitsumgebung-and-datenerfassung-und-pflege/working-with-measurement-data/data-sequences-and-cpt.md) Sie können Ihre Importieren-Daten vorformatieren. Weitere Informationen finden Sie in Kapitel [Formatoptionen](/geodin-desktop/de/arbeitsumgebung-and-datenerfassung-und-pflege/working-with-measurement-data/data-sequences-and-cpt.md).

**Importieren von MS-Excel-Dateien (\*.xls, \*.xlsx)**

GeoDin verwendet eine Microsoft-OLEDB-Datenbankverbindung, um auf die MS-Excel-Datei zuzugreifen. Dieser Treiber (nicht GeoDin!) interpretiert die ersten wenigen Zeilen einer Tabelle, um das Feldformat der Spalte zu identifizieren. Wenn das Papierformat Zahl ist, wird der Inhalt der Spalte als Zahlen formatiert und beliebiger Text-Inhalt wird ignoriert. In diesem Fall können Sie das Spalten-Papierformat in MS Excel als Text definieren, sodass die Daten beim Importieren der Datei mit GeoDin in der Voransicht Sichtbar sind. Wenn Sie versuchen, Zellen mit Text in ein Numerisch-Feld der GeoDin Datenbank zu importieren, erzeugt GeoDin einen Fehler, da dies nicht erlaubt ist.

MS Excel speichert Zeitdaten intern als reelle Zahlen für Beide Felder, Datum UND Uhrzeit. Fällig aufgrund von Kompatibilitätsproblemen führt GeoDin Datum (Art Datum) und Uhrzeit (Art Text mit Länge von 5) getrennt. Solche Informationen müssen daher auch in den Importdaten getrennt werden. Das Trennen von Datum und Uhrzeit in zwei Spalten in Excel lässt weiterhin das Datum 0 (das 31.12.1899 ist) im Uhrzeitformat erscheinen. Das bedeutet, dass die erster 5 Zeichen des Uhrzeitfelds '31.12' sind. Um dies zu vermeiden, können Sie entweder die Uhrzeitspalte in MS Excel als Text definieren oder das Exportieren des Excel-Blatts in eine CSV-Datei und das Importieren dieser Datei in GeoDin durchführen.

### Messpunktzuordnung

In diesem Schritt können Sie die Datensätze Ihrer Importdatei mit Messpunkte in GeoDin verknüpfen. Die GeoDin Messpunkte der aktuell Abfrage oder Gruppe sind in der Tabelle "Messpunkte:" aufgeführt. Auswählen aus der Dropdown-Liste **"Datenquelle:"** die Spalte Ihrer Tabelle zum Importieren, die den Namen oder die Kennung und Zahl von den Messpunkte enthält. Benutzen Sie diese Spalte, um die Verknüpfung mit dem GeoDin-Messpunkte zu Erstellen. Die Inhalt(e) von dieser Spalte sind Verfügbar und werden in der Tabelle „Datenquelle:“ angezeigt.

Um eine Verknüpfung zwischen zu importierenden Datensätzen und den Messpunkten in GeoDin zu erstellen, wählen Sie die Einträge der Listen "Datenquelle:" und "Messpunkte:" per Drag & Drop miteinander aus und ordnen Sie sie paarweise zu. Die Richtung, in der dies erfolgt, ist dabei unerheblich (d. h. Datenquelle auf Messpunkte abgelegt oder umgekehrt). Die erstellten Verknüpfungen werden in der Tabelle "Verknüpfungen:" angezeigt und die bereits verknüpften Einträge der Spalten werden aus den Listen des Ursprungs entfernt. Auf diese Weise verbleiben in den Listen "Messpunkte:" und "Datenquelle:" nur noch Einträge, die noch nicht verknüpft sind.

Wenn die Tabelle zum Importieren Namen enthält, die mit den Namen von Messpunkten in GeoDin oder sogar der GeoDin-Kennung von Messpunkten (INVID) übereinstimmen, können Sie den Schalter benutzen **Automatisch zuordnen** zu Erstellen eine Verknüpfung für die entsprechenden Einträge.

Die Eingabefelder sind dazu da, die Anzahl von angezeigten Feldern oder Spalten zu reduzieren. Es werden nur Einträge angezeigt, die die Suchzeichenfolge enthalten. Bitte: Löschen Sie das Eingabefeld, um Alle Einträge zu sehen.

Wenn Sie eine Konfiguration und Verknüpfungen für ein Importieren in einer früheren GeoDin-Version als Konfiguration Datei (Dateierweiterung .ini) gespeichert haben, ist es möglich, diese mit dem Schalter zu Laden **Importieren**. Diese Konfiguration-Dateien hatten die folgende Struktur:

\[Kennzahl-Verknüpfungen importieren]

MEAS\_PT\_Kennung=

'B 01 : (4 - 5m)'=U9SYT40001FIL001

'B 02 : (6 - 7m)'=U9SYT40002FIL001

...

Die erste Zeile im Absatz \[Messverknüpfungen importieren] enthält den Spaltennamen der Importtabelle. Danach folgt eine Zeile für jede Verknüpfung: Zuerst eine Eingabe (Name) aus der Spalte der Importdatei, dann das Gleichheitszeichen und Folgende die GeoDin-Kennung der Messpunkte.

Ungültige Zuordnungen werden pink markiert. Diese Zuordnungen können auftreten, wenn Sie die Datenquelle ändern oder eine andere Datentypzuordnung auswählen, nachdem die Parameter verknüpft wurden. Sie können diese ungültigen Zuordnungen mit dem Schalter entfernen.

## Exportieren

Sie finden diese Methode in der Verfahrenssammlung **"Publizieren und Exportieren"**.

Dieses Verfahren exportiert Messwerte für eine Datentypzuordnung in verschiedenen Formatierungen. Zusätzlich werden auch der Messpunktname und der Objektname exportiert.

Wählen Sie eine Datentypzuordnung aus und wählen Sie das Exportformat aus. Weitere allgemeine Einstellungen können Verfügbar sein

**Spalten-Kopfzeilen**

Auswahl verschiedener Kopfzeilentypen

**Identfelder exportieren**

Zusätzlich zu Werten und allgemeinen Angaben der Messpunkte werden interne GeoDin-Felder wie LOCID, INVID usw. exportiert.

**Allgemeine Sondierungen**

Zusätzlich zu Werten werden Allgemeine Sondierungen, wie Koordinaten und Tiefe, exportiert.

## Zeitbereichsregler

Für Datentypen mit Messwerten mit einer Zeitkomponente kann ein optionaler Zeitbereichsregler verwendet werden, um Daten zu navigieren. Dies ist nützlich, um schnell eine Übersicht über bestimmte Zeiträume zu erhalten, indem nur die benötigten Datensätze geladen werden. Zusätzlich erhält der Benutzer Feedback zur Menge, Verteilung, den Voraussetzungen des Speichers und der Ladezeit.

**Informationen zu Datensätzen und Verteilung**

Im oberen Teil des Fensters werden Informationen über die verfügbaren Datensätze angezeigt. Dazu gehören die Start- und Ende-Punkte des Zeitbereichs, die Gesamtanzahl der Datensätze und ihre Verteilung, dargestellt durch verschiedene Bereiche in Blau (Weiß bedeutet keine Daten, Dunkelblau die höchste Konzentration). Detaillierte Informationen werden auch angezeigt, wenn man mit der Maus über diese Bereiche fährt. Beim Öffnen eines Datentyps im Messwerteditor werden die Informationen für den Zeitbereich aus der Datenbank gelesen und die Bereiche, in denen Daten noch nicht gelesen wurden, orange eingefärbt. Die endgültige Färbung aller Bereiche erfolgt, sobald alle Werte geladen wurden.

Das Abfragen der Informationen aus der Datenbank dauert einige Sekunden. Die aktuellsten Datensätze werden geladen, und Sie können bereits im Datenraster navigieren. Beim Verwenden des Zeitbereichsreglers wird nur eine festgelegte Maximalanzahl von Datensätzen in das Datenraster geladen. Diese Anzahl von Datensätzen kann in der Konfiguration der Datentypzuordnung festgelegt werden und ist standardmäßig auf 5000 Datensätze voreingestellt. Ist die Anzahl der Datensätze kleiner als der festgelegte Maximalwert, werden alle Daten der Datentypzuordnung wie bisher in das Datenraster geladen.

Die Systemkonfiguration einer Datentypzuordnung für die Verwendung des Zeitbereichsreglers erfolgt bei

**Editoroptionen**. Benutzerspezifische allgemeine Einstellungen für die Verwendung des Zeitbereichsreglers können im vorgenommen werden [Zeitbereichsregler](/geodin-desktop/de/visualisierung-layouts-and-berichterstattung/time-series-charts.md).

[Zeitbereichsregler](/geodin-desktop/de/visualisierung-layouts-and-berichterstattung/time-series-charts.md)

Welche Datensätze geladen werden sollen, kann auf verschiedene Arten konfiguriert werden:

Am Links und Rechtes befinden sich Uhrzeit-Symbole, um direkte Kalendereinträge auszuwählen. Durch Klicken auf einen Monat oder ein Jahr werden die Pop-up-Kalender herausgezoomt, um mehr Auswahl zu bieten. Das aktuell Datum kann ebenfalls selektiert werden.

Die Links- und Rechts-Pfeile verschieben den definierten Zeitbereich in der Uhrzeit vorwärts oder rückwärts. Jeder Schritt entspricht dem selektierten Zeitbereich.

Am einfachsten wählen Sie einen Zeitbereich mit den Schiebereglern aus. Der eingestellte Zeitbereich kann auch horizontal nach Links und rechts verschoben werden (d. h. vorwärts und rückwärts), wobei der Bereich unverändert bleibt. Das Verschieben eines der beiden Schieberegler lässt das andere Start- oder Enddatum unverändert.

Oberhalb des Zeitbereichsreglers werden mehrere nützliche Informationen angezeigt. Der Zeitbereich wird dargestellt (Datum/Uhrzeit Von–zu), und darunter die Zahl der Datensätze, die Speichernutzung und die Uhrzeit zum Laden der Datensätze. Bei Verwendung des Prüfenden werden diese Werte geschätzt, sodass der Benutzer vor einer Auswahl eine Rückmeldung erhält (dies kann von anderen Faktoren abhängen). Nach der Definition eines Zeitbereichs (d. h. nach einer Auswahl mit der Maus und dem Loslassen) werden die dargestellten Werte Berechnet. Zwei kleine Vertikal-Linien zeigen außerdem den aktuell selektierten Zeitbereich.

## Messwerte importieren

Dieser Schalter kann verwendet werden, um Messwerte in einen übergeordneten Datensatz zu Importieren.

Der Schalter ist bei Gruppen oder Abfragen für mehrere Messpunkte nicht Verfügbar, sondern nur, wenn Sie im GeoDin Objekt Manager einen einzelnen Messpunkt selektiert haben.

Detaillierte Informationen zu den allgemeine Einstellungen im Importdialog finden Sie im Kapitel [Importieren](/geodin-desktop/de/daten-importieren/import.md).

{% hint style="info" %}
Importierte Messwerte werden über einen zusammengesetzten Bezeichner ihren Proben zugeordnet: Bohrloch, Probenreferenz sowie Start- und Endtiefe zusammen. Wenn Werte nicht den erwarteten Proben zugeordnet werden, Aufbauen Sie diese Spalte mit dem kombinierten Bezeichner in Ihrer Importdatei (beispielsweise in Excel), sodass sie vor dem Importieren exakt mit den Proben übereinstimmt.
{% endhint %}

***

## Referenz: Projekt- und Messwerttabellen

### Datenmodell (von Datenbanken-Seiten verschoben)

Beliebig viele Projekte können in GeoDin erstellt werden. Die Art der Speicherung der Projektdaten hängt von der Art der Datenbank ab, in der das Projekt erstellt wurde. Diese Datenbank kann eine Desktop- oder eine Auftraggeber/Server-Datenbank sein. In GeoDin können verschiedene physische Datenbanktypen gemischt angesprochen werden. Beispielsweise kann ein Teil der Projekte in einer MS Access-Datenbank und ein anderer Teil in einer Auftraggeber/Server-Datenbank auf einem ORACLE-Server liegen.

Projekt-Datenbanken enthalten den Local Projekt Manager im physischen Datenbankformat der jeweiligen Datenbank in der Form von einer Tabelle mit dem Namen LOCPRMGR.

Die Struktur der Tabellen im Projektmanager ist wie folgt:

| FELD\_NAME    | FELD\_ART | FELD\_DEZ | Erläuterung                     | Kommentar                                                                                                                                                                                                                                                                                         |
| ------------- | --------- | --------- | ------------------------------- | ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- |
| PRJ\_Kennung  | C         | 0         | Projekt-Kennung                 | muss in GeoDin eindeutig sein                                                                                                                                                                                                                                                                     |
| PRJ\_NAME     | C         | 0         | Projektname                     | erforderlich                                                                                                                                                                                                                                                                                      |
| PRJ\_ALIAS    | C         | 0         | Aliasname (2. Name für Projekt) | optional                                                                                                                                                                                                                                                                                          |
| PRJ\_ART      | C         | 0         | Projekt Art                     | Für das System reserviert                                                                                                                                                                                                                                                                         |
| PRJ\_OPT      | N         | 0         | Optionaler Parameter            | Immer 0                                                                                                                                                                                                                                                                                           |
| PRJ\_Benutzer | C         | 0         | Autorname                       |                                                                                                                                                                                                                                                                                                   |
| PRJ\_DATUM    | D         | 0         | Erstellungsdatum                |                                                                                                                                                                                                                                                                                                   |
| PRJ\_PATH     | C         | 0         | Pfad ODER Datenbank-Alias       | enthält für eine GeoDin-Laufwerk-Datenbank den Pfad zur Laufwerk-Datenbank (normalerweise LW:\GeoDinDB\\, wobei LW für den Laufwerksbuchstaben steht, der abschließende Backslash ist Pflichtfeld!), für alle anderen Datenbanken enthält das Feld den Datenbank-Aliasname (z. B. GeoDin\_DBASE). |
| GeoDinGUID    | C         | 0         | GeoDin GUID                     | eindeutige Projekt-Kennung                                                                                                                                                                                                                                                                        |

Die Registrierung von einem Projekt wird mit einem Datensatz im lokalen Projektmanager von der Datenbank vorgenommen.

Die Datenbank kann in 3 Hauptbereiche (Systemtabellen (SYS), Objektarten (LOC) und Stammdatenspezifikationen (DEF)) sowie 3 optionale Bereiche (Dokument, Messwerterfassung und -pflege und Schichtabfragen) unterteilt werden.

### Messwerte (von Datenbanken-Seiten verschoben)

| Feld            | Bezeichnung                                                                         |
| --------------- | ----------------------------------------------------------------------------------- |
| PRJ\_Kennung    | Projekt-Kennung                                                                     |
| STANDORTKENNUNG | Bis zu 4-stellige Zahl (laufender Zähler) für jedes Objekt im Projekt Werte: 1-9998 |
| LOCTYPE         | Enthält den Deskriptor der Objektart                                                |
| INVID           | 16-stellige Messpunktzeichenfolge (Papierformat unten)                              |
| OPT\_PARAM      | Leer                                                                                |
| XCOORD          | X-Koordinate                                                                        |
| YCOORD          | Y-Koordinate                                                                        |
| ZCOORDB         | Absolute Höhe des Objekts                                                           |
| ZCOORDE         | Endtiefe in Metern unter der Oberkante Gelände (für Objekte mit Tiefe-Bezug)        |
| SHORTNAME       | ist die Kurzbezeichnung für das Objekt                                              |
| LONGNAME        | ist die Lange Bezeichnung für das Objekt                                            |
| PHYSFILE        | Name von der Objekt-Datei (nur in GeoDin Norm-Projekte)                             |
| LOCKINFO        | Leer                                                                                |

Die Referenz ist in diesem Fall ein Bohrloch. Alle Messwerte, die sich auf das Bohrloch selbst beziehen und keine Tiefenangaben haben, werden hier zugeordnet. Dies könnten beispielsweise gemischtes Wasser aus den Rohren oder Messwerte vom Standort sein, an dem das Bohrloch gebohrt wurde (Vegetation usw.).

Messungen werden in Bezug auf ein Filterrohr durchgeführt, das wiederum einen bestimmten Grundwasserleiter repräsentiert. Der Filter enthält auch Informationen über seine Ausführung. In der Regel wird in regelmäßigen Intervallen ein Beispiel entnommen.

Proben werden während des Bohrprozesses entnommen und daraus werden Testergebnisse gewonnen. Die Proben werden nur einmal entnommen, anschließend jedoch mehrfach untersucht. Das Beispiel wird ausreichend durch die Tiefe beschrieben, aus der es entnommen wurde. Zusatzinformation wird über das Probenmaterial angegeben.

Datentypen sind Zusammenstellungen messbarer Parameter. Diese Zusammenstellung ist letztlich frei, orientiert sich jedoch in der Regel am Objekt oder an der Art der Untersuchung. Diese Datentypen können den Untersuchungstypen in beliebiger Kombination zugeordnet werden. Beispielsweise werden die Datentypen Grundwasserchemie und Grundwasserdynamik dem GWBR-Filter-Untersuchungstyp zugeordnet. Beide können jedoch auch in anderen Kombinationen in anderen Untersuchungstypen verwendet werden.

| Feld            | Bezeichnung                                                                         |
| --------------- | ----------------------------------------------------------------------------------- |
| PRJ\_Kennung    | Projekt-Kennung                                                                     |
| STANDORTKENNUNG | Bis zu 4-stellige Zahl (laufender Zähler) für jedes Objekt im Projekt Werte: 1-9998 |
| LOCTYPE         | Enthält den Deskriptor der Objektart                                                |
| INVID           | ist eine exakt 16 Zeichen lange Zeichenfolge mit der Messstellennummer:             |
| OPT\_PARAM      | Leer                                                                                |
| XCOORD          | X-Koordinate                                                                        |
| YCOORD          | Y-Koordinate                                                                        |
| ZCOORDB         | Absolute Höhe des Objekts                                                           |
| ZCOORDE         | Endtiefe in Metern unter der Oberkante Gelände (für Objekte mit Tiefe-Bezug)        |
| SHORTNAME       | ist die Kurzbezeichnung für das Objekt                                              |
| LONGNAME        | ist die Lange Bezeichnung für das Objekt                                            |
| PHYSFILE        | Name von der Objekt-Datei (nur in GeoDin Norm-Projekte)                             |
| LOCKINFO        | Leer                                                                                |

*Zusätzlich wiederhergestellte Variantenzeilen aus der ehemaligen Datenbanken-Seiten-Kopie von „Messwerte“:*

\| INVID | Messpunkte-Kennung Zahl (Papierformat unten) | | INVID | Messpunkte-Kennung Zahl |

## Anzeigeeigenschaften

Mit diesen Optionen können Sie steuern, wie Messwerte angezeigt werden, um ihren Inhalt(e) widerzuspiegeln.

**Rahmen**

-Nachweisgrenze-

Wenn diese Option aktiviert wird, werden alle Zellen, die Werte unterhalb der Nachweisgrenze enthalten (negative Werte für die Konzentration), mit einem Rahmen in Blau angezeigt.

**Art**

Grün, Blau und Karminrot sind für die Verwendung mit einem logischen Ausdruck verfügbar (kurzer Parametername und Vergleich). Der Vergleich kann "<", "=" oder ">" sein. Der verglichene Wert muss eine Zahl sein. Sie können außerdem den Schriftstil beeinflussen, indem Sie das Zeichen "@" mit einem oder einer Kombination der folgenden vier Buchstaben verwenden:

B Fett

U unterstrichen

I kursiv

S durchgestrichen

Die Buchstaben können kombiniert werden. Zum Beispiel führt der Ausdruck "NO3>20\@BI" in der Farbe Karminrot dazu, dass alle Werte für Nitrat, die den Wert 20 überschreiten, in Karminrot, Fett und Serifenschrift angezeigt werden.

Ein Ausdruck kann mehr als einen Befehl enthalten, wenn diese durch ein Semikolon ";" getrennt werden (zum Beispiel: "CL>50; NO3>10\@BI"). Daher ist es für einen Benutzer relativ einfach, ein Farbschema für die Verwendung bei der Dateneingabe einzurichten.

## Eingabeoptionen

Zur Unterstützung der Dateneingabe stehen zwei Optionen zur Verfügung.

**Schnelleingabe**

Diese Funktion aktiviert man, indem man das Startdatum und den Zeitbereich festlegt. Solange diese Option für jeden neuen Datensatz aktiv ist, wird der Zeitbereich des Startdatums schrittweise erweitert.

**Datensatz-Vorgaben "Keine Einstellungen"**

Es wird ein neuer leerer Datensatz erstellt.

**"Standardvoreinstellungen"**

Diese Option ermöglicht, dass für jeden Parameter Voreinstellungen in einer Maske definiert werden.

**"Letzten Datensatz übernehmen"**

Diese Option übernimmt Werte aus dem letzten Datensatz für den neuen, wobei die Parameteroption \<Letzten Wert übernehmen> verfügbar ist. Siehe **Parameter editieren**

**"Letzten Datensatz (gleiches Beispiel) übernehmen"**

Zusätzlich zum Kopieren des gleichen Parameterinhalts wird der neue Datensatz demselben Beispiel wie der letzte Datensatz zugewiesen.

## Verwandte Themen

* Gemeinsam genutzte Referenzinhalte für Messwerte/Datentypen befinden sich jetzt in [Formeln in Messwerte](/geodin-desktop/de/datenanalyse/formulas-in-measurement-values.md)


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## Querying This Documentation
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Perform an HTTP GET request on the current page URL with the `ask` query parameter, and the optional `goal` query parameter:

```
GET https://docs.geodin.com/geodin-desktop/de/arbeitsumgebung-and-datenerfassung-und-pflege/working-with-measurement-data.md?ask=<question>&goal=<endgoal>
```

`ask` is the immediate question: it should be specific, self-contained, and written in natural language.
`goal` is optional and describes the broader end goal you are ultimately trying to accomplish on behalf of the user. GitBook uses it to tailor the answer towards what is most useful for that goal.

The response will contain a direct answer to the question and relevant excerpts and sources from the documentation.

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