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Unterstützte Datenbanktypen

Die Datenbank-Backends, mit denen sich GeoDin verbindet – Auftraggeber/Server über OLE-DB oder FireDAC sowie Desktop-MS-Access – mit plattformspezifischen Treibern, GeoDin-zu-DDL-Datentypzuordnungen und Beispiel-Verbindungszeichenfolgen.

GeoDin verbindet sich sowohl mit dateibasierten Desktop-Datenbanken (MS Access) als auch mit Auftraggeber/Server-Backends (Oracle, MySQL, PostgreSQL, Microsoft SQL-Server). Diese Seite ist die Referenz für jedes Backend: wie die Verbindung hergestellt wird, welchen Treiber jede Plattform benötigt, die GeoDin-zu-DDL-Datentypzuordnung Zuordnung und eine Beispiel-Verbindungszeichenfolge. Benutzen Sie es, wenn Sie eine Verbindung zu einem bestimmten Backend einrichten; Informationen zu den Allgemein Datenbankkonzepten und zum Verfahren zum Erstellen einer Verbindung finden Sie unter Verbinden zu einer Datenbank.

Auftraggeber/Server-Verbindungen

In der entsprechenden Umgebung und insbesondere bei der Arbeit mit einer hoch Menge von Daten ist der Einsatz eines Datenbankservers sinnvoll. GeoDin unterstützt Datenbankverbindungen über OLE-DB und FireDAC. Während OLE-DB seit GeoDin 3.0 unterstützt wird, ist FireDAC eine neue hoch leistungsfähige Datenzugriffsbibliothek zur Verwendung ab GeoDin 8, Verfügbar für Kunden mit einem „Software Aktualisieren Service Contract“. Die Leistung des Datenzugriffs mit FireDAC ist wesentlich schneller als mit OLE-DB, insbesondere bei der Verwendung von Oracle-Server, MySQL Server und PostgreSQL-Datenbanken.

Außerdem werden einige Datenbankfunktionen nur von FireDAC und nicht von OLE-DB fehlen unterstützt (z. B. die Oracle-Datenfelder CLOB und BLOB). FireDAC unterstütztauchVerfügbar die schnelle Eingabe, Bearbeitung und Löschung von Datensätzen.

Hinweis: Auftraggeber/Server-Datenbanken können nur mithilfe von dem verbunden werden **GeoDin Auftraggeber/Server-Modul!

Wenn Sie eine Datenbankverbindung herstellen, erstellen Sie im Grunde eine Verbindungszeichenfolge

Datenbankname

Als erster Schritt geben Sie einen Namen für die Datenbankverbindung ein. Das muss nicht der eigentliche Datenbankname sein – es ist einfach der Name der Datei, den Sie in der GeoDin-Benutzeroberfläche sehen werden.

Treiber

Wählen Sie die Art der Verbindung oder des Treibers.

Es gibt zwei Möglichkeiten zum Erstellen einer Verbindungszeichenfolge

Geben Sie sie entweder in das bereitgestellte Feld ein

ODER

mithilfe des Symbols Verbindungszeichenfolge erstellen was in mehreren Schritten erledigt wird.

Verbindungszeichenfolge erstellenFireDAC1. Schritt: Anbieter

Als erster Schritt wird der Datenbankanbieter selektiert. Der Dialog zeigt alle Anbieter, die im System verfügbar sind. Wenn ein datenbankspezifischer OLE-DB-Anbieter verfügbar ist (zum Beispiel für SQL Server oder Oracle), sollte er zu anderen Möglichkeiten bevorzugt werden.

2. Schritt:

Jetzt geben Sie die Datenbank-Adresse (Datenbank), der Benutzername (Benutzer_Name) und das Passwort (Passwort).

Auf weiteren Registerkarten des Dialogs können allgemeine Einstellungen vorgenommen („Optionen“), Informationen zur Datenbankverbindung hinzugefügt („Info“) oder ein SQLScript ausgeführt („SQL Sript“).

Nach dem Erstellen dieser Einträge ist die Verbindungszeichenfolge in GeoDin verfügbar und kann mit Datenbankverbindung testen.

Alternativ kann eine .UDL-Datei zum Speichern von Informationen zu einer Datenbankverbindung verwendet werden. Erstellen Sie dazu eine leere Textdatei mit dieser Erweiterung. Beim Doppelklicken auf die Datei im Windows Explorer öffnet sich automatisch das Dialogfenster mit den allgemeinen Einstellungen. Nach dem Eingeben der erforderlichen Einträge und dem Speichern der neuen UDL-Datei kann sie für Datenbankverbindungen verwendet und in GeoDin mit demselben Verfahren getestet werden.

Systemdatenbank

Informationen zu Systemdatenbanken werden im Kapitel beschrieben Systemdatenbanken.


Referenz: Datenbankplattformen

GeoDin erkennt automatisch den Datenbanktyp und ordnet seine eigenen Datentypen den plattformnativen DDL-Typen zu. Die folgenden Unterabschnitte nennen je Plattform die Treiber-Voraussetzungen, die GeoDin-zu-DDL-Datentypzuordnung sowie die Zuordnung und ein Beispiel für die Verbindungszeichenfolge.

MS Access

Der einfachste Weg, mit Datenbanken zu arbeiten, ist: Benutzen Sie eine MS Access-Datenbank von GeoDin aus und erstellen Sie direkt eine Verbindung. Hier kann eine vorhandene Datenbank (*.accdb) verwendete werden oder eine Neu kann erstellt werden.

Treiber

Benutzen Sie in GeoDin 8.x - 9.0 MS-Access-Treiber in 32 Bit erforderlich. Von GeoDin 9.5 an in 64 Bit.

Wenn Sie Microsoft Office installiert haben, sind die entsprechenden Treiber bereits enthalten, abhängig von der Frage, ob Sie die 32bit- oder 64bit-Version von MS-Office installiert haben. Wenn Treiber fehlen, wird GeoDin Sie informieren UND Sie zu den entsprechenden Microsoft-Downloads auf der Microsoft-Website verweisen.

https://www.microsoft.com/en-US/Herunterladen/details.aspx?Kennung=54920

Benutzen Sie eine vorhandene Access-Datenbank

Von einem Windows-Explorer-Fenster aus kann eine vorhandene MS Access-Datenbank per Drag & Drop in den GeoDin-Objektmanager gezogen werden. Zum Auswählen der Datenbank klicken Sie einmal mit der Maus und ziehen das Symbol bei gedrücktem Mausschalter zu dem Datenbankzweig in GeoDin. Lassen Sie den Mausschalter dort los.

Der Dateiname ist der verwendete Name der Datenbankverbindung.

Verwenden des "Datenbankverbindung erstellen" Verfahren, Sie können auch die Datenbankverbindung einrichten:

Geben Sie der neuen Datenbankverbindung einen Namen und wählen Sie die entsprechende *.accdb-Datei über den Schalter mit dem Verzeichnis-Symbol aus.

Ältere Datenbank-Dateien im *.mdb Papierformat können mit MS-Access zu *.accdb konvertiert werden.

Neue Access-Datenbank erstellen

Die Sekunde Option ist, eine Neue Datenbank zu Erstellen. Zu diesem Zweck aktivieren Sie die Option -Datenbank neu erstellen-. Indem Sie den Schalter unten mit dem Symbol drücken Neue Datenbank-Datei Sie bestimmen den Namen und den Speicher-Standort von der Datenbank-Datei.

Datenbank öffnen im schreibgeschützten Modus

Um eine schreibgeschützte Access-Datenbankverbindung herzustellen, kann die Verbindungszeichenfolge mit dem Parameter "ReadOnly=Wahr" Erweitert werden.

GeoDin erkennt diese Einstellung und blendet automatisch Alle Methoden zum Ändern der Daten in dieser Datenbank aus. Zum Beispiel können neue Projekte nicht erstellt werden, Daten können nicht bearbeitet werden und neue Abfragen können nicht erstellt werden.

Konfigurationsdatei

Seit GeoDin 9.0 werden Datenbankinformationen aus GeoDin.ini nicht mehr unterstützt. Dies ist jetzt alles bequem in der Oberfläche auf der Systemseite unter Verfügbar Systemdatenbanken.

Verbindungssymbolreihenfolge

Für den Zugriff auf eine MS Access-Datenbank verwendet GeoDin intern die Verbindungssymbolreihenfolge:

DriverID=MSAcc;Datenbank= [Dateiname] für die FireDAC-Verbindung, wobei [Dateiname] den vollständigen Pfad und Namen der *.accdb-Datei enthalten muss.

Beispiel: DriverID=MSAcc;Datenbank=C:\GeoDinDATEN\GeoDinDemoDB.accdb

MySQL

FireDAC

GeoDin erkennt den Datenbanktyp automatisch

GeoDin Datentypzuordnung
DDL-Name

Zeichenkette

VARCHAR(n)

Kleine Ganzzahl

SMALLINT

Ganzzahl

GANZZAHL

Fließkommazahl

Gleitkommazahl

Datum

Datum

Datum/Uhrzeit

Datum/Uhrzeit

Memo

Langtext

Binärdatenobjekt

Großes Binärdatenobjekt

Mit FireDAC ist der native Zugriff auf die Datenbank ohne ODBC möglich. Datum/Uhrzeit-Werte und Array-DML (nativ) werden unterstützt.

FireDAC unter Verwendung von Array-DML ist um den Faktor von 8 zu 17 Mal schneller als OLE-DB.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACVerbindung=DriverID=MySQL;Server=192.168.49.249;Datenbank=Testen;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

http://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Connectivity_(FireDAC)

PostgreSQL

FireDAC

GeoDin erkennt den Datenbanktyp automatisch

GeoDin Datentypzuordnung
DDL-Name

Zeichenkette

VARCHAR(n)

Kleine Ganzzahl

SMALLINT

Ganzzahl

GANZZAHL

Fließkommazahl

FLOAT

Datum

Datum

Datum/Uhrzeit

Datum/Uhrzeit

Memo

TEXT

Binärdatenobjekt

BYTEA

Mit FireDAC ist der native Zugriff auf die Datenbank ohne ODBC möglich. Datum/Uhrzeit-Werte und Array-DML (nativ) werden unterstützt.

FireDAC ist bei Verwendung von Array-DML um den Faktor von 4 zu 10 Mal schneller als OLE-DB.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACConnection=DriverID=PG;Server=192.168.49.249;Datenbank=DemoDB;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

https://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Konnektivität_(FireDAC)

Microsoft SQL-Server

FireDAC

GeoDin erkennt den Datenbanktyp automatisch.

GeoDin-Datentypzuordnung
DDL-Name

Zeichenkette

VARCHAR(n)

Kleine Ganzzahl

SMALLINT

Ganzzahl

GANZZAHL

Fließkommazahl

FLOAT

Datum

Datum/Uhrzeit

Datum/Uhrzeit

Datum/Uhrzeit

Memo

TEXT

Binärdatenobjekt

Bild

FireDAC ist um den Faktor von 1,2 zu 1,6 schneller als OLE-DB.

Verbindungszeichenfolge:

FireDACConnection=DriverID=MSSQL;Server=192.168.49.250;Datenbank=GeoDin;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Verbindungszeichenfolge mit Windows-Authentifizierung:

FireDACConnection=DriverID=MSSQL;Server=192.168.49.250;Datenbank=GeoDin;OSAuthent=Ja

Oracle-Server

FireDAC

Der Datenbanktyp wird von GeoDin Automatisch erkannt.

GeoDin-Datentypzuordnung
DDL-Name

Zeichenkette

VARCHAR(n)

Kleine Ganzzahl

SMALLINT

Ganzzahl

GANZZAHL

Fließkommazahl

FLOAT

Datum

Datum

Datum/Uhrzeit

Datum

Memo

CLOB

Binärdatenobjekt

BLOB

Die Feldtypen CLOB UND BLOB werden unterstützt.

Array-DML wird nativ unterstützt.

FireDAC ist zwischen 5 UND 32-mal schneller als OLE-DB bei Verwendung von Array-DML.

  1. Eine vollständige Installation des Oracle-Auftraggebers ist auf dem Auftraggeber-PC nicht notwendig. Das einfache Kopieren von 5 DLL-Bibliotheken in das BIN-Verzeichnis von Ihrer Installation reicht aus. Zum Herunterladen wählen Sie entweder das Oracle Instant x86 ODER x64-Auftraggeber Archivieren, entpacken und Kopieren Sie diese Dateien in das BIN-Verzeichnis:

  2. oci.dll

  3. oraocci12.dll

  4. oraociei12.dll

  5. oraons.dll

  6. orasql12.dll

Wenn Sie mit TNS Names arbeiten, Speichern Sie bitte auch die Datei tnsnames.ora in diesem Verzeichnis oder Bearbeiten Sie die Eigenschaften von TFDPhysOracleDriverLink.TNSAdmin zu der Datei tnsnames.ora oder Benutzen Sie den TNSAdmin-Treiber Konfiguration Parameter.

Setzen Sie TFDPhysOracleDriverLink.NLSLang auf den Pflichtfeld-Wert oder Benutzen Sie den NLSLang-Treiber Konfiguration Parameter.

Verbindungszeichenfolge:

FireDAC-Verbindung=DriverID=Ora;Datenbank=192.168.49.20/firedac;Benutzer_Name=*;Passwort=*

Verbindungszeichenfolge Windows-Authentifizierung:

FireDAC-Verbindung=DriverID=Ora;Datenbank=192.168.49.20/firedac;OSAuthent=Yeserd

Detaillierte Beschreibungen auf FireDAC-Verbindungen finden Sie hier:

http://docwiki.embarcadero.com/RADStudio/XE5/en/Datenbank_Connectivity_(FireDAC)

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